Kaninchenpest im Kreis Unna

(PK) Auch im Kreis Unna sind bei Wild­ka­nin­chen Fälle von Kanin­chen­pest (Myxo­ma­tose) auf­ge­treten. Das teilt die Vete­ri­när­be­hörde des Kreises Unna mit. Bei Kanin­chen führt die Krank­heit mei­stens zum Tod, für den Men­schen sind die Viren unge­fähr­lich. Gene­rell sind von der Krank­heit vor allem Wild­ka­nin­chen betroffen, sie kann aber auch Haus­ka­nin­chen befallen. Myxo­ma­tose ist für die Tiere sehr ansteckend und kann nicht nur durch direkten Kon­takt über­tragen werden, son­dern auch durch Insekten oder über mit Erre­gern beschmutztes Futter. Des­halb rät Dr. Anja Dirksen als zustän­dige Lei­terin des Sach­ge­bietes Vete­ri­när­wesen beim Kreis allen Kanin­chen­hal­tern, zur Vor­beu­gung darauf zu achten, dass ihre Tiere keinen Kon­takt mit Wild­tieren haben. Auch indi­rekter Kon­takt über Grün­futter ist zu ver­meiden. Der wirk­samste Schutz, so Dr. Dirksen, ist jedoch eine Imp­fung, die die Tier­ärzte vor­nehmen. Neben Myxo­ma­tose wird dabei in der Regel auch gegen RHD (Rabbit Haemor­rhagic Disease, Chi­na­seuche) geimpft. Bei mit der Kanin­chen­pest infi­zierten Tieren ver­kleben die Augen, außerdem ver­än­dert sich die Haut der Kanin­chen knotig. Nach einigen Tagen schwillt der gesamte Kopf mit­samt von Augen und Maul an. Die Tiere haben starke Schmerzen, erblinden und können keine Nah­rung mehr zu sich nehmen.

Für andere Haus­tiere ist die Kanin­chen­pest unge­fähr­lich.

Gesundheit

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