Horrido, sie leben noch: Holzwickeder Bürgerschützen geben mit Biwak und Umzug Lebenszeichen

Auszug aus dem Biwak: Am Sonntagnachmittag zogen die Holzwickeder Schützen über die Rausinger Straße einmal ums Karree Neue Caroline. (Foto: P. Gräber – Emscherblog)

Die Holzwickeder Bürgerschützen haben nach langer Zwangspause und erneut abgesagtem Schützenfest in diesem Jahr an diesem Wochenende wieder ein Lebenszeichen gegeben: Am Samstag trafen sich die Schützen mit Gastvereinen zum Biwak in der Rausinger Halle. Am heutigen Sonntag (3. Juli) zogen die Holzwickeder Schützen dann nachmittags bei einem kleinen Umzug durch die Neue Caroline.

Nach dem Einmarsch der Fahnen und Majestäten am Samstagmittag trat Matthias „Kasche“ Kartner, den viele auch Sänger von BVB-Hymnen kennen, abends in der Rausinger Halle auf. War die Rausinger Halle bei seinem Auftritt noch einigermaßen gut gefüllt, sollte sich anschließend ändern. Was beileibe nicht an der Musik des DJ lag, sondern eindeutig an den doch recht sommerlichen Temperaturen. Die ließen viele Schützen und ihre Gäste von der Tanzfläche an den Getränkestand und in die angenehmere frische Abendluft „flüchten“. Der guten Stimmung tat dies allerdings kaum Abbruch.

Marsch durchs Karree Neue Caroline


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Im Anschluss an das Frühstücksbüfett am Sonntagvormittag holten die Bürgerschützen dann heute zahlreiche Ehrungen nach, die in den zurückliegenden fast drei Jahren der Pandemie nicht vorgenommen werden konnten. Geehrt wurden die Jubilare aus den Jahren 2020, 2021 und 2022.

Pünktlich um 15 Uhr startete dann der Umzug, an dem ausschließlich die Holzwickeder Schützen teilnahmen. Angeführt vom Trommlercorps Sankt Barbara aus Dortmund-Huckarde zogen die Grünröcke einmal ums Karree: über die Rausinger- und Louviersstraße vor das Seniorenheim Neue Caroline und von dort über die Carolinenallee wieder zurück.

„Wir sind sehr zufrieden damit, wie unser Biwaks abgelaufen ist und sind auch froh darüber, dass wir endlich auch wieder zeigen konnten, dass es uns noch gibt. Das war wichtig“, so das Fazit von Stephan Stoltefuß, dem stellvertretenden Vorsitzenden des Bürgerschützenvereins.


Peter Gräber

Dipl.-Journalist

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