Hubert Hüppe (CDU). (Foto: CDU)

Heimaufsicht soll über Situation von Heimeinrichtungen während Corona berichten

Hubert Hüppe (CDU). (Foto: CDU)
Hubert Hüppe (CDU). (Foto: CDU)

Der Kreis­vor­sit­zende der Senioren Union im Kreis Unna, Hubert Hüppe, hat ange­sichts der stei­genden Zahl von Corona-Infi­zierten im Kreis Unna bean­tragt, dass im Aus­schuss für Soziales, Familie und Gleich­stel­lung des Kreises Unna, der morgen (18. August) im Kreis­haus tagt, ein Bericht der WTG-Behörde (Heim­auf­sicht) zur Situa­tion von Men­schen in sta­tio­nären Ein­rich­tungen erfolgen soll. Der CDU-Poli­tiker, der auch Mit­glied des Aus­schusse ist, will dabei in Erfah­rung bringen, wie das Recht auf Teil­habe von Heim­be­woh­nern am gesell­schaft­li­chen Leben auch in Corona-Zeiten umge­setzt werden kann.

Wichtig sei auch, wie die Betrof­fenen Bewohner in die Ent­schei­dungen zu Ihrem Schutz mit ein­be­zogen und befragt wurden. Natür­lich wäre es auch wichtig zu erfahren, wo es beson­ders gute Maß­nahmen gab, um den teil­weise völlig iso­lierten Men­schen die Zeit zu erleich­tern. Wie könnten die Teil­ha­be­be­din­gungen bei einer mög­li­chen Zweiten Welle ver­bes­sert werden? Sieht die Kreis­be­hörde in diesem Fall Hand­lungs­be­darf hin­sicht­lich der Sicher­heit der Bewohner, des Per­so­nals?

Tagesordnungspunkt im Fachausschuss des Kreises Unna

Hüppe will aber nicht nur Auf­klä­rung über Alten- und Pfle­ge­ein­rich­tungen,
son­dern auch über Wohn­ein­rich­tungen für behin­derte oder/​und psy­chisch
erkrankte Men­schen. Hier will der Poli­tiker eben­falls wissen, welche
Maß­nahmen in den Ein­rich­tungen getroffen wurden und wie sich diese auf
die Men­schen aus­ge­wirkt haben. Dort sei erschwe­rend hin­zu­ge­kommen, dass diese Per­sonen häufig tags­über in Werk­stätten arbeiten würden, die aber auch viele Wochen geschlossen waren.

Hubert Hüppe zeigt sich erfreut, dass ihm signa­li­siert wurde, dass die
Tages­ord­nung im Kreis­aus­schuss um den Punkt erwei­tert würde.
„Ich habe in den letzten Monaten viele schreck­liche
Schick­sale berichtet bekommen, die mit der Iso­la­tion der Men­schen zu-
sam­men­hingen. Leider erfuhr ich auch, dass in man­chen Fällen der Wille
der Betrof­fenen über­haupt keine Beach­tung gefunden hätte. Ich fand den
Kom­mentar einer Alten­heim­lei­terin in einer Fer­seh­sen­dung beein­druckend. Sie sagte, dass manche Men­schen an Corona sterben, andere aber auch an einem gebro­chenen Herz.“

Sozialausschuss des Kreises


Peter Gräber

Dipl.-Journalist

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