Über 70 Personen übten am Sonntag im Lagezentrum des Kreises für den Krisenfall. (Foto: Birgit Kalle – Kreis Unna)

Hand in Hand gegen die Krise: Bilanz der Krisenstabsübung beim Kreis

Über 70 Personen übten am Sonntag im Lagezentrum des Kreises für den Krisenfall. (Foto: Birgit Kalle – Kreis Unna)
Über 70 Personen übten am Sonntag im Lagezentrum des Kreises für den Krisenfall. (Foto: Birgit Kalle – Kreis Unna)

Sonntag, 17.17 Uhr: Dann war sie vorbei, die erste Übung des Krisenstabes Kreis Unna in diesem Jahr. Fast zehn Stunden hatten über alles gerechnet mehr als 70 Personen die Zusammenarbeit im Krisen- und Katastrophenfall geübt.

Sie lehnten sich dabei an die am Sonntag (12.1.) durchgeführte Evakuierung und Bombenentschärfung im Dortmunder Klinikviertel an. Der besondere Blick galt der Informationsbeschaffung. Für Szenarien, nicht nur im Krisenfall, kommt das GeoInformationsSystem – kurz GIS, zum Einsatz. Damit kann eine Vielzahl von Daten schnell zu einem leicht lesbaren Lagebild zusammengebaut werden.  

Zuarbeit für Krisenstab muss klappen

Geübt wurde unter Leitung der beiden Dezernenten Uwe Hasche und Torsten Göpfert auch die Zuarbeit für den Krisenstab. Die sogenannte Koordinierungsgruppe (KGS) erledigt die Geschäftsführung des Stabes. Da muss jeder Handgriff sitzen, gilt es doch Informationen und Aufträge schnell zur richtigen Stelle zu bringen und die Aufgabenerledigung auch im Blick zu behalten.  

Ein drittes Übungsszenario befasste sich mit dem Medienmonitoring. Wer berichtet was, wer kommentiert was und muss darauf reagiert werden? Antworten auf solche Fragen gehören heutzutage zum Krisenmanagement selbstverständlich dazu. PK | PKU

Krisenstabsübung

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