Fotodokumentation „Gelingendes Aufwachsen“ im Kreishaus

Bei der Ausstellungseröffnung im Kreishaus schauten sich auch die Kinder aus der Holzwickeder DRK-Kindertageseinrichtung „Hokuspokus“ die großformatigen Fotos an. Hinten von links: Petra Stoltefuß und Nadine Doden (DRK-Kita „Hokuspokus“), Theodor Rieke (Vorsitzender Jugendhilfeausschuss), Jugenddezernent Torsten Göpfert und Jugendamtsleiterin Sandra Waßen. (Foto: B. Kalle – Kreis Unna)

Bei der Aus­stel­lungs­er­öff­nung im Kreis­haus schauten sich auch die Kinder aus der Holzwickeder DRK-Kin­der­ta­ges­ein­rich­tung „Hokus­pokus“ die groß­for­ma­tigen Fotos an. Hinten von links: Petra Stol­tefuß und Nadine Doden (DRK-Kita „Hokus­pokus“), Theodor Rieke (Vor­sit­zender Jugend­hil­fe­aus­schuss), Jugend­de­zer­nent Tor­sten Göp­fert und Jugend­amts­lei­terin Sandra Waßen. (Foto: B. Kalle – Kreis Unna)

(PK) Fami­lien früh­zeitig und pass­genau unter­stützen und Eltern so bei der erfolg­rei­chen Erzie­hung ihrer Kinder helfen – das ist das Ziel von „Kein Kind zurück­lassen! Kom­munen in NRW beugen vor“. Die große Viel­falt der Unter­stüt­zungs­mög­lich­keiten zeigt jetzt eine Aus­stel­lung im Kreis­haus Unna.

Gelin­gendes Auf­wachsen“ lautet der Titel der Foto­do­ku­men­ta­tion, die bis zum Ende der Som­mer­fe­rien in der ersten Etage des Kreis­hauses zu sehen ist. „Gezeigt werden viele gute Bei­spiele aus der Praxis“, unter­strich Jugend­de­zer­nent Tor­sten Göp­fert bei der Aus­stel­lungs­er­öff­nung.

Im Kreis Unna, der zu den 18 an dem Modell­vor­haben „Kein Kind zurück­lassen!“ betei­ligten Städten und Kreisen im Land zählt, liegt der Hand­lungs­schwer­punkt im Über­gang von der Kin­der­ta­ges­stätte in die Grund­schule. „Ein Über­gangs­pro­to­koll ver­stärkt die Zusam­men­ar­beit zwi­schen Kitas und Grund­schulen und macht einen glei­tenden Wechsel mög­lich, selbst wenn Kinder bei­spiels­weise nach einem Umzug in einer anderen Stadt ein­ge­schult werden“, erläu­tert Göp­fert. „Es hilft allen Betei­ligten, die Stärken der Kinder zu stärken und Schwä­chen Schritt für Schritt abzu­bauen.“

Auf groß­for­ma­tigen Alu-Dibond-Platten wird ent­lang der ver­schie­denen Lebens­phasen von Kin­dern gezeigt, wie Vor­beu­gungs­ar­beit in den 18 Kom­munen zwi­schen Mön­chen­glad­bach und Bie­le­feld gelei­stet wird. Die Fotos geben per­sön­liche Ein­blicke in die Arbeit mit Kin­dern aller Alters­stufen. Kurze und prä­gnante Texte erläu­tern die Her­aus­for­de­rungen und Chancen in der Erzie­hung. Mit der DRK-Kin­der­ta­ges­ein­rich­tung „Hokus­pokus“ aus Holzwickede ist auch eine Kita aus dem Kreis Unna unter den Motiven.

Die Foto­do­ku­men­ta­tion „Gelin­gendes Auf­wachsen“ wurde im Sep­tember 2014 durch Lan­des­fa­mi­li­en­mi­ni­sterin Ute Schäfer in Düs­sel­dorf eröffnet. Der­zeit wan­dert die Schau durch die betei­ligten Modell­kom­munen. Sie ist bis Ende der Som­mer­fe­rien im Kreis­haus Unna, Fried­rich-Ebert-Straße 17, erste Etage (Trakt B) zu sehen. Öff­nungs­zeiten sind mon­tags bis don­ners­tags von 8 bis 16.30 Uhr und frei­tags von 8 bis 12.30 Uhr.

Wei­tere Infor­ma­tionen zum Lan­des­mo­dell­vor­haben „Kein Kind zurück­lassen – Kom­munen in NRW beugen vor“ gibt es im Internet unter www.kein-kind-zuruecklassen.de.

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