Feuerwehr mit Drehleiterfahrzeug auf Hindernisfahrt in Wohnquartieren

Die Freiwillige Feuerwehr war am Montagabend mit ihrem großen Drehleiterfahrzeug am Hilgenbaumweg und in anderen Wohnquartieren unterwegs. (Foto: P. Gräber - Emscherblog.de)

Die Frei­willige Feuer­wehr war am Mon­tagabend mit ihrem großen Drehleit­er­fahrzeug am Hilgen­baumweg und in anderen Wohn­quartieren unter­wegs. (Foto: P. Gräber — Emscherblog.de)

Die Frei­willige Feuer­wehr der Gemeinde Holzwickede ist am Mon­tagabend (5. Feb­ru­ar) mit ihrem großen Drehleit­er­fahrzeug Abend auf Hin­dern­isfahrt in den Wohn­quartieren Hilgen­baumweg, Buch­holzs­traße, Arns­berg- und Frank­furter Weg unter­wegs gewe­sen.

Immer wieder kommt es dabei zu Situationen wie hier im Bereich Frankfurter Weg: Ein parkender Pkw blockiert die Zufahrt zum Quartier. (Foto: P. Gräber - Emscherblog.de)

Immer wieder kommt es dabei zu Sit­u­a­tio­nen wie hier im Bere­ich Arns­berg­er- und Frank­furter Weg: Ein park­ender Pkw block­iert die Zufahrt zum Quarti­er. (Foto: P. Gräber — Emscherblog.de)

Begleit­et wurde das Fahrzeug von Mitar­bei­t­erin­nen des Ord­nungsamtes, Sylvia Straet und Ste­fanie Hein­richs, sowie Frank Schwal­bach und Daniel Rausch­er von den Tech­nis­chen Dien­sten der Gemeinde.

Ziel der Fahrt mit dem großen Drehleit­er­fahrzeug war es, mögliche Schwach­stellen bei der Anlage von Stellplätzen und der Beschilderung für den ruhen­den Verkehr auszu­machen. Natür­lich wur­den auch wieder verkehrs­be­hin­dernd park­ende Fahrzeuge auf der Tour ent­deckt, wenn auch nicht ganz so viele wie befürchtet wur­den.

Auch dieses falsch parkende Taxi im Arnsberger Weg stellt ein nur schwer zu überwindendes Hindernis für das große Feuerwehrfahrzeug dar. (Foto: P. Gräber - Emscherblog.de)

Auch dieses falsch park­ende Taxi im Arns­berg­er Weg stellt ein nur schw­er zu über­winden­des Hin­der­nis für das große Feuer­wehrfahrzeug dar. (Foto: P. Gräber — Emscherblog.de)

Die Mitar­beit­er der Gemeinde verteil­ten in den umliegen­den Häusern Fly­er mit Hin­weisen auf die Prob­lematik: Im Ern­st­fall kön­nen die Ret­tungskräfte der Feuer­wehr oder auch der Kranken­wa­gen die Ein­sat­zorte nicht erre­ichen, weil Straßen und Wege zugeparkt sind, wertvolle Zeit geht ver­loren, die unter Umstän­den Leben kosten kann.

Welche Kon­se­quen­zen aus der Drehleit­er-Tour gezo­gen wer­den müssen, kann die Ver­wal­tung noch nicht sagen. „Wir wer­den uns jet­zt erst ein­mal zusam­menset­zen und die Ergeb­nisse der Fahrt in Ruhe auswerten“, so Frank Schwal­bach. Gut möglich, dass danach der eine oder andere Stellplatz ver­legt, das eine oder andere Schild ver­set­zt wird.

Auch im näch­sten Verkehrsauss­chuss wird das The­ma auf der Tage­sor­d­nung ste­hen, da SPD-Sprech­er Man­fred Matysik solche Drehleit­er­fahrt in den Wohn­quartieren nach zahlre­ichen Beschw­er­den der Feuer­wehr beantragt hat­te. In der Ver­gan­gen­heit kon­nten immer wieder zugepark­te Ret­tungswege, Falsch­park­ern im Ein­mün­dungs­bere­ich oder auf dem Gehwe­gen enger Wohn­straßen beobachtet wer­den.

Die Mitarbeiter der Gemeinde verteilten im Wohnquartier Flyer, in denen über die gefährliche Situation informiert wird: Im Ernstfall können wertvolle Minuten verloren gehen, wenn die Rettungskräfte ihren Einsatzort nicht erreichen können. (Foto: P. Gräber - Emscherblog.de)

Die Mitar­beit­er der Gemeinde verteil­ten im Wohn­quarti­er Fly­er, in denen über die gefährliche Sit­u­a­tion informiert wird: Im Ern­st­fall kön­nen wertvolle Minuten ver­loren gehen, wenn die Ret­tungskräfte ihren Ein­sat­zort nicht erre­ichen kön­nen. (Foto: P. Gräber — Emscherblog.de)

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Dipl.-Journalist

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