Einsatz gegen Tuner-Szene und „Wallraser“

Die Dortmunder Polizei hat in der Nacht zu Samstag (20.9.) einen Schwerpunkteinsatz auf dem Wall und Phoenixgelände gegen dieTuning-Szene und „Wallraser“ durchgeführt.  Im Rahmen der Geschwindigkeitskontrollen befand sich unter den traurigen Spitzenreitern ein 20-Jähriger aus Witten, der mit seinem Audi bei erlaubten 50 km/h mit 90 km/h gemessen wurde. Pikant hierbei: Der 20-Jährige befand sich noch im Rahmen seiner Führerscheinprobezeit. Neben dem Wittener, fielen noch acht weitere Autofahrer mit  Geschwindigkeitsüberschreitungen deutlich jenseits der 70 km/h auf. Insgesamt mussten die Beamten 13 Anzeigen auf Grund von Geschwindigkeitsverstößen fertigen und 56mal Verwarnungsgelder aussprechen.

Im Laufe der weiteren Kontrollen fiel den Einsatzkräften noch der Fahrer eines VW Golfs auf. Das Fahrzeug des 25-Jährigen aus Hagen erregte vor allem durch seine Tieferlegung und eine ungewöhnliche Rad- / Reifenkombination den Verdacht der Polizisten. Auf Grund der technischen Veränderungen und der Nichtbeachtung von Auflagen wurde der Golf  einem technischen Sachverständigen vorgeführt. Ein Sachverständiger  stellte noch weitere Mängel an Reifen und Bremsen fest. Er legte den PKW direkt still. Den Fahrer  erwartet nun eine entsprechende Ordnungswidrigkeitenanzeige.  Bei zwei weiteren Fahrzeugen kamen bei den Kontrollen noch Manipulationen an der Auspuffanlage (Lautstärke) und technische Veränderungen ans Licht. Die beiden 25- und 23-Jahre alten Fahrer der modifizierten Fahrzeuge müssen ebenfalls mit Ordnungswidrigkeitenanzeigen rechnen. Sieben Autofahrer fielen außerdem noch durch Telefonieren am Steuer auf und dürfen jetzt mit entsprechenden Anzeigen rechnen. Ebenso  ein Autofahrer, der auf dem Wall deutlich über Rot fuhr.

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