Ab 1. Januar möglich: Autokennzeichen bundesweit mitnehmen

Wer künftig über sein Auto­kenn­zei­chen Hei­mat­ver­bun­de­heit demon­strieren will, kann dies bald bun­des­weit tun: Wer in ein anderes Bun­des­land umzieht, muss sich künftig nicht mehr von seinem Kfz-Kenn­zei­chen trennen. Ab dem 1. Januar 2015 können Fahr­zeug­halter ihr Kenn­zei­chen bun­des­weit mit­nehmen. Nicht nur das: Neue Mög­lich­keiten bei der Kfz-Zulas­sung gibt es ab dem näch­sten Jahr auch online.

Fahr­zeug­halter können künftig ent­scheiden, ob sie das Kenn­zei­chen ihrer neuen Heimat haben oder ihr bis­he­riges behalten wollen“, erläu­tert Günter Spar­brod, Leiter der Stra­ßen­ver­kehrs­be­hörde des Kreises Unna. Bis­lang war die Mit­nahme nur inner­halb von Nord­rhein-West­falen mög­lich. Den Weg zur Behörde und eine Gebühr können sich die Fahrer rol­lender Unter­sätze jedoch nicht sparen: Sie müssen ihre Fahr­zeug­pa­piere bei der neuen Zulas­sungs­stelle ändern lassen.

Bürgerfreundlicher durch neuen Onlineservice

Bür­ger­freund­li­cher wird die Ver­wal­tung auch durch einen neuen Online-Ser­vice. Ab dem 1. Januar können Fahr­zeuge über das Internet direkt von zu Hause aus abge­meldet werden. Das ist der erste Schritt zur Umset­zung eines bun­des­weiten Pro­jekts zur inter­net­ba­sierten Fahr­zeug­zu­las­sung. In den kom­menden Jahren ist eine Aus­wei­tung des Ange­bots geplant.

Wer Auto, Lkw oder Zweirad vom hei­mi­schen Rechner aus abmelden möchte, braucht aller­dings mehr als nur einen Inter­net­zu­gang. Um die inter­net­ba­sierte Fahr­zeug­zu­las­sung nutzen zu können, müssen sich Bürger mit dem neuen Per­so­nal­aus­weis mit frei­ge­schal­teter Online-Funk­tion (eID) iden­ti­fi­zieren können. Außerdem gilt das Online-Angebot nur für Fahr­zeuge, die ab dem 1. Januar 2015 zuge­lassen werden und mit den neuen Kenn­zei­chen­sie­geln und Fahr­zeug­scheinen ver­sehen sind.

Am 1. April 2015 kommt eine wei­tere Ände­rung bei der Fahr­zeug-Zulas­sung hinzu: Es gelten stren­gere Regeln für die Zutei­lung von Kurz­zeit­kenn­zei­chen. Künftig muss für das Kurz­zeit­kenn­zei­chen bei­spiels­weise eine gül­tige Haupt­un­ter­su­chung nach­ge­wiesen werden. Außerdem muss der Behörde das Fahr­zeug, das damit gefahren werden soll, bekannt sein.

Details zu den Neue­rungen und wei­tere Infor­ma­tionen gibt es unter www.kreis-unna.de, Such­be­griff: „Aktu­elle Infor­ma­tionen Zulas­sungs­stelle“.

Autokennzeichen

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