Undichter Emscherlauf am Aschenpatt „geflickt“

Projektleiter Stefan Bottzeck (l.) und Ilias Abawi, Sprecher der Emschergenossenschaft, am neuen Emscherlauf südlich der Bahnlinie. Die Ursache für das Versickern des Wassers in diesem Bereich hat die Genossenschaft jetzt beseitigt. (Foto: P. Gräber - Emscherblog.de)

Pro­jekt­leiter Stefan Bot­t­zeck (l.) und Ilias Abawi, Spre­cher der Emscher­ge­nos­sen­schaft, am neuen Emsch­er­lauf süd­lich der Bahn­linie. Die Ursache für das Ver­sickern des Was­sers in diesem Bereich hat die Genos­sen­schaft jetzt besei­tigt. (Foto: P. Gräber – Emscherblog.de)

Die Emscher­ge­nos­sen­schaft hat eine Undich­tig­keit im Bereich des Aschen­patts besei­tigt, die zur Folge hatte, dass der Fluss in alte Bahn-Drai­nagen ver­sickerte. Damit ist das Myste­rium der ver­schwun­denen Emscher in Holzwickede gelöst – hof­fent­lich.

Unter anderem wurde die Sohle der Emscher mit Ton und Lehm ver­dichtet, Risse ent­fernt und die alten Drai­nagen ver­füllt. Über den Winter wird die Emscher­ge­nos­sen­schaft nun beob­achten, ob die Maß­nahme erfolg­reich war.

Die betrof­fene Stelle befindet sich süd­lich der Bahn­gleise. Dort, wo früher ein breites Gleis­bett exi­stierte, hatte die Emscher­ge­nos­sen­schaft die neue Emscher ver­legt. Auf­grund undichter Drai­nagen kam es nicht nur zu einer Ver­sicke­rung des Gewäs­sers in den Boden, son­dern offenbar auch zu Rissen in der Sohle der Emscher. Diese hat die Emscher­ge­nos­sen­schaft nun repa­riert.

Da nun die etwas regen­rei­cheren Monate abge­wartet werden müssen, wird die Emscher­ge­nos­sen­schaft über den Winter beob­achten, ob die Maß­nahme zum Erfolg geführt hat. Beson­ders in warmen Monaten, in denen zudem wenig Nie­der­schlag vor­kommt, führt die Emscher in dem betrof­fenen Bereich ohnehin nur wenig Wasser. Bei dem schwa­chen Gefälle (40 cm Höhen­un­ter­schied auf 1200 Metern Länge) ver­dun­stet der Abfluss aus dem Quell­be­reich meist bereits noch wäh­rend des Flie­ßens.

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