Kreis fördert Streuobstwiesen: Grundeigentümer erhalten Pflanzgut

Die Obstbäume für Streuobstwiesen werden von Sebastian Herzog (l.), Sebastian Wohlgemuth und Hartmut Antonius Kemper (auf dem Wagen) aufgeladen. Foto Max Rolke - Kreis Unna
Die Obstbäume für Streuobstwiesen werden von Sebastian Herzog (l.), Sebastian Wohlgemuth und Hartmut Antonius Kemper (auf dem Wagen) aufgeladen. Foto Max Rolke – Kreis Unna

 Obstbäume prägen die Landschaft und sind gut für das Gleichgewicht in der Natur. Der Kreis fördert deshalb Streuobstwiesen und gab auf Antrag heute wieder Obstbäume ab. 

Konkret erhielten fast 20 Grundeigentümer vom Kreis knapp 190 hochstämmige Obstbäume. Dabei handelt es sich um Apfel-, Birn-, Pflaumen- und Kirschbäume. Ebenfalls dabei sind Walnuss- und Quittenbäume. Als Dreingabe gibt es noch die nötigen Baumpfähle, Draht und Dachlatten, um die jungen Bäume vor Nagern, Schafen oder Rindern zu schützen.

Die meisten Bäume finden ihren Platz übrigens in der Stadt Unna. Einige sollen auch in Holzwickede und Selm Wurzeln schlagen.

Ab sofort können neue Anträge gestellt werden Neue Anträge auf Förderung von Streuobstwiesen können ab sofort bis Ende Juli 2019 gestellt werden. Die zur Verfügung stehende Fläche sollte mindestens 2.500 Quadratmeter groß sein. Dass der Grundeigentümer einverstanden sein muss, versteht sich von selbst.

Fragen zum Programm und den Förderbedingungen beantwortet Hartmut A. Kemper von der Unteren Naturschutzbehörde beim Kreis, Tel. 02303 27 22 70. Bei ihm ist kostenfrei auch eine Broschüre zum Thema zu haben.

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