Jusos fordern Solidarität mit Arbeitnehmern: Keine Ladenöffnung an Heiligabend

Die Holzwickeder Jusos haben „mit großem Entsetzen und Unverständnis“ zur Kenntnis genommen, dass es Heilgabend möglicherweise eine Ladenöffnung geben könnte, erklärt ihr Sprecher Jonas Beckmann.

„Wie in den Jahren zuvor strebt der Einzelhandel auch dieses Jahr an, die Supermärkte an Heiligabend für die letzten Kundinnen und Kunden zu öffnen und von den Angeboten zu überzeugen. Schließlich kann man gerade an Weihnachten von einem großen Umsatz ausgehen“, nennt Beckmann den Grund.

Allerdings fällt der 24. Dezember in diesem Jahr auf einen Sonntag. „Wir Jusos sind der Meinung, dass hier eine Grenze überschritten wird. Wir können es nicht einfach hinnehmen, dass die Beschäftigten gerade an Weihnachten und zugleich an einem Sonntag im Laden bereitstehen müssen, falls sich ein Kunde doch noch dazu entscheidet, etwas zu kaufen“, erklärt der Vorsitzender der Holzwickeder Jusos.

„Wer seinen Einkauf gut organisiert, muss nicht noch an Heiligabend einkaufen“ führt sein Stellvertreter Tim Grothaus weiteraus. Die Jusos appellieren deshalb an alle Händler und Ladenbetreiber: „Lassen Sie an Heiligabend Ihre Geschäfte geschlossen!“

Gleichzeitig richten den Die Jusos an alle Holzwickeder die Bitte, an Heiligabend nicht einkaufen zu gehen und so ein Zeichen der Solidarität mit den Angestellten im Einzelhandel und allen anderen Branchen zu setzen. „Weihnachten ist das Fest der Familie. Jeder einzelne Arbeitnehmer und jede einzelne Arbeitnehmerin hat es verdient, sich an Heiligabend zusammen mit seiner/ihrer Familie auf das Fest vorzubereiten und sich gemeinsam darauf zufreuen.

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