Winterdienst des Kreises für Eis und Schnee gewappnet

Winterdienst Fahrzeuge: In der Garage des Kreis-Bauhofs stehen die Fahrzeuge, Salztanks und Schneeschieber bereit. (Foto: Max Rolke – Kreis Unna)

Win­ter­dienst Fahr­zeuge: In der Garage des Kreis-Bau­hofs stehen die Fahr­zeuge, Salz­tanks und Schnee­schieber bereit. (Foto: Max Rolke – Kreis Unna)

Für Minus­grade, Eis und Schnee sind die Mit­ar­beiter des Kreis-Bau­hofs gewappnet: Die beiden Silos sind mit ins­ge­samt rund 500 Tonnen Salz gut gefüllt. Auf rund 220 Kilo­meter Kreis­straßen sind dann, wenn die Wet­ter­lage extrem ist, ein gutes Dut­zend Mit­ar­beiter auf fünf Fahr­zeugen im Ein­satz.

Das Salz wurde bereits im Sommer ein­ge­la­gert, die Dienst­pläne für den Win­ter­dienst stehen seit Sep­tember fest“, teilt der auch für die Unter­hal­tung der Kreis­straßen zustän­dige Sach­ge­biets­leiter, Jürgen Busch, mit.

Das Streu-Prinzip

Die Salzlager des Kreises sind gefüllt: In diesem Silo lagern 250 Tonnen. Insgesamt werden am Kreis-Bauhof in beiden Silos 500 Tonnen bereitgehalten und bei Bedarf auf die Fahrzeuge verteilt. (Foto: Max Rolke – Kreis Unna)

Die Salz­lager des Kreises sind gefüllt: In diesem Silo lagern 250 Tonnen. Ins­ge­samt werden am Kreis-Bauhof in beiden Silos 500 Tonnen bereit­ge­halten und bei Bedarf auf die Fahr­zeuge ver­teilt. (Foto: Max Rolke – Kreis Unna)

Gestreut wird beim Kreis nach dem Prinzip „so wenig wie mög­lich, so viel wie nötig“. Dabei kommt Feucht­salz zum Ein­satz, das am Fahr­zeug ange­mischt wird: „In dem Moment, in dem das Salz auf dem Streu­teller landet, wird es mit Sole besprüht“, so Busch. „Der Vor­teil ist, dass das Salz auf der Fahr­bahn nicht weg­weht. So werden weniger Streu­mittel benö­tigt und das schont Umwelt und Finanzen.“

Natür­lich können die Kreis-Mit­ar­beiter nicht an allen Stellen gleich­zeitig sein. Des­halb gibt es eine Prio­ri­tä­ten­liste. Stei­gungen bei­spiels­weise werden vor­rangig bear­beitet. Es gibt übri­gens keine gesetz­liche Streu- und Räum­pflicht für Kreis­straßen.

Gezielt streuen

Wir wissen aber natür­lich, wie gefähr­lich glatte Straßen sind, und sind im Regel­fall zwi­schen vier und 20 Uhr unter­wegs, wenn es drauf ankommt“, unter­streicht der Sach­ge­biets­leiter, der gleich­zeitig um Ver­ständnis bittet, wenn es an der einen oder anderen Stelle mal etwas länger dauert, bis freie Fahrt ist.

Grund­sätz­lich sollten Auto­fahrer bei win­ter­li­chen Stra­ßen­ver­hält­nissen langsam und beson­ders vor­aus­schauend fahren. Denn nur, wer mit ange­passter Geschwin­dig­keit unter­wegs ist, kann noch recht­zeitig reagieren. (PK | PKU)

Print Friendly, PDF & Email

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.