Eröffnung des neuen „Regionalen Trainingszentrums“ der Polizei in Dortmund

Einsatzhundertschaft der Polizei beim Traioning.

Ein­satz­hun­dert­schaft der Polizei beim Ein­satz­trai­ning im neuen Trai­nings­zen­trum in Apler­beck. (Foto: Polizei).

Ein­satz­kräfte der NRW-Polizei sehen sich im Alltag und in beson­ders gefähr­li­chen Lagen deut­lich ver­än­derten Bedro­hungen gegen­über. Die Anfor­de­rungen an poli­zei­li­ches Ein­satz­trai­ning sind daher erheb­lich gestiegen. Heute (4. Mai) eröff­nete das Mini­ste­rium für Inneres und Kom­mu­nales NRW das neue Regio­nale Trai­nings­zen­trum (RTZ) in Dort­mund-Apler­beck, wel­ches zukünftig von den Poli­zei­be­hörden Dort­mund, Unna, Soest und Hagen für das Ein­satz­trai­ning ihrer Poli­zei­be­amten genutzt wird.

Auf über 5.000 Qua­drat­me­tern Fläche werden zukünftig rund 3600 Poli­zi­sten der vier Behörden poli­zei­liche All­tags­si­tua­tionen trai­nieren. „Die Gewalt­be­reit­schaft gegen­über unseren Beamten nimmt zu. Pöbe­leien und Belei­di­gungen sind an der Tages­ord­nung. All­täg­liche Ein­sätze können plötz­lich eska­lieren“, sagte der Inspek­teur der Polizei NRW Bernd Heinen im Rahmen der fei­er­li­chen Eröff­nung.

Das Regio­nale Trai­nings­zen­trum ver­fügt über vier Raum­schieß­an­lagen und über diverse Trai­nings­ku­lissen. Eine Gast­stätte, meh­rere möblierte Appar­te­ments, einen Bank­schalter, eine mit Strei­fen­wagen befahr­bare Halle, Klas­sen­räume und andere rea­li­stisch nach­emp­fun­dene Trai­nings­ört­lich­keiten sollen dafür sorgen, dass Ein­satz­trai­nings nahe am tat­säch­li­chen Geschehen statt­finden.

Polizei Unna, Soest, Hagen und Dortmund kooperiert

Die Behördenleiter der Behörden Soest, Unna, Hagen und Dortmund unterzeichnen den Kooperationsvertrag

Die Behör­den­leiter der Behörden Soest, Unna, Hagen und Dort­mund unter­zeichnen den Koope­ra­ti­ons­ver­trag, 2.v.l.: Michael Makiolla, Landrat des Kreises Unna. (Foto: Polizei)

Das neue „RTZ“ steckt voller Technik, so können Trai­nings mit Audio- und Licht­ef­fekten begleitet werden. Gut aus­ge­bil­dete Ein­satz­trainer fun­gieren auch als Rol­len­spieler und setzen die trai­nie­renden Poli­zei­be­am­tinnen und -beamten zusätz­lich unter Stress. Dies alle dient einem Ziel: Die Ein­satz­kräfte der Polizei des Landes NRW so gut wie mög­lich auf den realen Ein­satz vor­zu­be­reiten.

Der Dort­munder Poli­zei­prä­si­dent Gregor Lange machte heute deut­lich: „Die trai­nie­renden Poli­zi­stinnen und Poli­zi­sten nennen das Ein­satz­trai­ning häufig auch ‚Über­le­bens­trai­ning’ “. Es muss das Ziel sein, dass unsere Kol­legen gesund und unver­sehrt aus dem Dienst nach Hause zurück­kehren. Das neue Regio­nale Trai­nings­zen­trum bietet dafür opti­male Bedin­gungen.“ Von den Trai­nings­mög­lich­keiten für ihre Poli­zi­stinnen und Poli­zi­sten eben­falls begei­stert zeigten sich die Ver­ant­wort­li­chen der Koope­ra­ti­ons­be­hörden. Stell­ver­tre­tend für sie lobte der Landrat des Kreis Unna, Michael Makiolla, das Pro­jekt, an dem sich alle Behörden rege betei­ligt hatten.

Für die Sicher­heit der Men­schen in NRW ris­kieren die Frauen und Männer bei der Polizei im Extrem­fall ihr Leben. Paris und Brüssel haben gezeigt, wie groß die Gefahren durch ter­ro­ri­sti­sche Gewalt­taten sind. Bei der hohen Qua­lität der Ein­satz­vor­be­rei­tung darf es des­halb keine Kom­pro­misse geben.“

Bernd Heinen, NRW-Innen­mi­ni­ste­rium und Inspek­teur der Polizei NRW

Das Mini­ste­rium für Inneres und Kom­mu­nales des Landes NRW hat viel in das neue Trai­nings­zen­trum der Polizei NRW inve­stiert: Bernd Heinen dazu: „Für die Sicher­heit der Men­schen in NRW ris­kieren die Frauen und Männer bei der Polizei im Extrem­fall ihr Leben. Paris und Brüssel haben gezeigt, wie groß die Gefahren durch ter­ro­ri­sti­sche Gewalt­taten sind. Bei der hohen Qua­lität der Ein­satz­vor­be­rei­tung darf es des­halb keine Kom­pro­misse geben.“

Das Mini­ste­rium plant der­zeit wei­tere Regio­nale Trai­nings­zen­tren in Wup­pertal, Essen, Lin­nich, Brühl und Duis­burg.

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