Ein Dankeschön zum 25-jährigen Bestehen des AWO Arbeitskreises Humanitäre Hilfe

Foto (v.l.n.r.): Bodo Champignon, Helmut Spyra und Wilfried Bartmann: (Foto: Privat)

Fei­er­stun­de zum 25-jäh­ri­gen des AWO Arbeits­krei­ses Huma­ni­tä­re Hil­fe, v.l.: Bodo Cham­pi­gnon, Hel­mut Spy­ra und Wil­fried Bart­mann: (Foto: Pri­vat)

Am Anfang stand ein Hilfs­trans­port für Kin­der in Mos­kau. Es war die erste Akti­on des AWO-Arbeits­krei­ses Huma­ni­tä­re Hil­fe, der sich nach dem Fall des Eiser­nen Vor­hangs 1990 gegrün­det hat­te. Damals wie heu­te ist Hel­mut Spy­ra des­sen uner­müd­li­cher Motor und Vor­sit­zen­der.

Im Rah­men einer Fei­er­stun­de wur­de das 25-jäh­ri­ge Jubi­lä­um began­gen. Bodo Cham­pi­gnon, stell­ver­tre­ten­der Vor­sit­zen­der von AWO Inter­na­tio­nal, wür­dig­te in  sei­ner Lau­da­tio das jah­re­lan­ge Enga­ge­ment Hel­mut Spy­ras und sei­ner Mit­strei­ter. Er erin­ner­te an die vie­len Initia­ti­ven des Arbeits­krei­ses, die stets dort Hil­fe gebracht haben, wo die Not am größ­ten war. Allein vier Hilfs­trans­por­te gin­gen in den ersten Jah­ren in die rus­si­sche Haupt­stadt. Auch die Situa­ti­on in Weiß­russ­land nach der Kata­stro­phe von Tscher­no­byl hat­te der Arbeits­kreis im Blick. Unter ande­rem wur­den drin­gend benö­tig­te Rönt­gen­ge­rä­te auf die Rei­se geschickt.

Viermal um die Welt für Menschen in Not

1995 sah Hel­mut Spy­ra wäh­rend eines Auf­ent­halts in Rumä­ni­en die dor­ti­ge Not. Ent­setzt von den Zustän­den in einem Kin­der­heim in Ote­lu Rosu ergriff er die Initia­ti­ve und leg­te damit den Grund­stein für die nach wie vor sehr leben­di­ge Rumä­ni­en­hil­fe der AWO. Unter ande­rem wur­den wei­te­re Kin­der­hei­me im nicht weit ent­fern­ten Top­let unter­stützt, Kitas und eine Begeg­nungs­stät­te ein­ge­rich­tet, Feu­er­wehr- und Kran­ken­wa­gen ver­mit­telt. AWO-Vor­sit­zen­der Wil­fried Bart­mann rech­ne­te vor: 160.000 Kilo­me­ter wur­den von den ehren­amt­li­chen Hel­fern mitt­ler­wei­le zurück­ge­legt. Damit sind sie knapp vier­mal um die gan­ze Welt gefah­ren.

Gäste aus Rumä­ni­en, die sich herz­lich für die Hil­fe bedank­ten, waren zum Jubi­lä­um ange­reist. Hel­mut Spy­ra beton­te, dass nur das Enga­ge­ment vie­ler Ein­zel­ner, zum Bei­spiel auch aus den Kamener Kir­chen­ge­mein­den, die  Arbeit mög­lich machen.

Print Friendly, PDF & Email

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.