Behindertenfahrdienst neu geregelt: Kürze Anmeldefrist

Bewährter Service neu geregelt: Landrat Michael Makiolla (2. von rechts), Dezernent Torsten Göpfert (links), Achim Schwarz (AWO, 2. von links) und Michael Lihl (DRK). (Foto: B. Kalle - Kreis Unna)

Bewähr­ter Ser­vice neu gere­gelt: Land­rat Micha­el Makiol­la (2. von rechts), Dezer­nent Tor­sten Göp­fert (links), Achim Schwarz (AWO, 2. von links) und Micha­el Lihl (DRK). (Foto: B. Kal­le — Kreis Unna)

(PK) In ihrer Bewe­gungs­mög­lich­keit ein­ge­schränk­te Men­schen kön­nen im Kreis­ge­biet einen Behin­der­ten­fahr­dienst nut­zen. Ab sofort gilt eine kür­ze­re Anmel­de­frist von nur noch drei Tagen. Die neue Rege­lung wur­de jetzt im Kreis­haus ver­ein­bart.

Land­rat Micha­el Makiol­la und Dezer­nent Tor­sten Göp­fert unter­zeich­ne­ten gemein­sam mit den Geschäfts­füh­rern der Arbei­ter­wohl­fahrt, Achim Schwarz, und des Deut­schen Roten Kreuz, Micha­el Lihl, die rück­wir­kend ab 1. Mai gel­ten­de neue Ver­ein­ba­rung.

Der Behin­der­ten­fahr­dienst gibt Men­schen mit Mobi­li­täts­ein­schrän­kun­gen aus dem Kreis Unna, die nicht den öffent­li­chen Nah­ver­kehr in Anspruch neh­men kön­nen und auch kein eige­nes Auto besit­zen, die Mög­lich­keit, Ein­käu­fe selbst­stän­dig zu erle­di­gen, Besu­che zu machen oder an öffent­li­chen Ver­an­stal­tun­gen teil­zu­neh­men. Er steht Roll­stuhl­fah­rern sowie  Inha­bern eines Schwer­be­hin­der­ten­aus­wei­ses mit dem Ver­merk „aG“ (außer­ge­wöhn­lich Geh­be­hin­dert) oder „H“ (hilf­los) an 365 Tagen im Jahr zur Ver­fü­gung.

Wer den Ser­vice in Anspruch neh­men möch­te, muss sich nicht mehr eine Woche vor­her mel­den, son­dern nur noch drei Tage. Die Prei­se wur­den mode­rat ange­ho­ben: Für jeden Beför­de­rungs­ki­lo­me­ter wer­den 1,70 Euro neben der Anfahr­pau­scha­le von 2,90 Euro fäl­lig. Damit liegt der Kosten­bei­trag um 10 Pro­zent unter­halb der Taxen­ta­ri­fe im Kreis Unna. Geför­dert wird das Ange­bot vom Kreis mit 115.000 Euro im Jahr. Ver­fah­ren wer­den jähr­lich rund 200.000 Kilo­me­ter.

Behin­der­te Men­schen, die den Fahr­dienst in Anspruch neh­men kön­nen und Sozi­al­lei­stun­gen (Hartz IV, Sozi­al­hil­fe oder Asyl­be­wer­ber­lei­stun­gen) bezie­hen, müs­sen sich wei­ter­hin nicht an den Kosten betei­li­gen. Dies gilt für 400 Beför­de­rungs­ki­lo­me­ter jähr­lich.

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen fin­den sich auf der Inter­net­sei­te des Krei­ses www.kreis-unna.de, Such­be­griff: Behin­der­ten­fahr­dienst.

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