Riesen-Bärenklau richtig bekämpfen: Hautkontakt unbedingt vermeiden

Der Riesen-Bären­klau, auch Her­ku­les­staude genannt, hat sich in den ver­gan­genen Jahren im Kreis Unna stark verbreotet. (Foto: H. Knüwer – Kreis Unna)

Der Riesen-Bären­klau hat sich im Kreis­ge­biet in den ver­gan­genen Jahren stark ver­breitet. Sein gif­tiger Saft führt bei Berüh­rung häufig zu starken Ver­bren­nungen der Haut. Und da die Pflanze außerdem hei­mi­sche Tier- und Pflan­zen­arten ver­drängt, soll eine wei­tere Ver­brei­tung ver­hin­dert werden.

Die Pflanze mit bloßen Händen aus dem Boden zu rupfen ist dabei keine gute Idee, weiß Peter Driesch vom Fach­be­reich Natur und Umwelt des Kreises. Bei Kon­takt mit dem Pflan­zen­saft ent­zündet sich die Haut nach kür­ze­ster Zeit. Peter Driesch warnt daher: „Die Ver­bren­nungen, die oft Narben hin­ter­lassen, werden vor allem durch Son­nen­licht­ein­wir­kung noch ver­stärkt.“

Verbreitung verhindern

Die Samenstände des Riesen-Bärenklaus, auch Herkulesstaude genannt. (Foto: Hermann Knüwer - Kreis Unna)

Die Samen­stände des Riesen-Bären­k­laus. (Foto: Her­mann Knüwer – Kreis Unna)

Ohne gezielte Bekämp­fung kann die Ver­brei­tung nicht ver­hin­dert werden, betonen die Fach­leute des Kreises. Maß­nahmen sind ins­be­son­dere an kri­ti­schen Stellen, wie etwa im Bereich von Kin­der­gärten oder Spiel­plätzen, erfor­der­lich. „Ansprech­partner sind in diesem Fall die Ord­nungs­ämter der Städte und Gemeinden“, infor­miert Peter Driesch.

Auch pri­vate Gar­ten­be­sitzer sind gefor­dert, die Pflanze aus ihren Gärten zu ver­bannen, appel­liert der Kreis. Das tiefe Aus­graben der Staude sollte jedoch mög­lichst mit Hand­schuhen und voll­stän­diger Kör­per­be­klei­dung durch­ge­führt werden. Emp­feh­lens­wert sind säu­re­feste Hand­schuhe und Gummi- oder feste Regen­klei­dung mit Stie­feln. PK | PKU

Wei­tere Infor­ma­tionen gibt es unter www.lanuv.nrw.de (Such­be­griff: Riesen-Bären­klau).

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