Hund durch illegales Pflanzengift auf Friedhof tödlich vergiftet

Tra­gi­scher Zwi­schen­fall auf dem Kom­mu­nal­friedhof: Eine Holzwicke­derin war mit ihrem Hund im Mai diesen Jahres auf dem Kom­mu­nal­friedhof spa­zieren, als ihr Hund eine unbe­kannte Sub­stanz zu sich nahm.

Das Tier ver­starb inner­halb kurzer Zeit unter Begleit­um­ständen, die auf eine Ver­gif­tung hin­deu­teten. Die Holzwicke­derin wollte dem Vor­fall auf den Grund gehen und ent­schloss sich, ihren ver­stor­benen Hund obdu­zieren zu lassen.

Wie der 1. Bei­gei­ord­nete der Gemeinde, Uwe Det­lefsen, am Ende der Haupt­aus­schus­sit­zung Don­ners­tag­abend mit­teilte, stellte sich bei der Unter­su­chung heraus, dass der Hund an einem in der EU ver­bo­tenen Pfan­zen­schutz­mittel (Phorat) ver­endet ist. „Der Vor­fall ist sehr bedau­er­lich. Selbst­ver­ständ­lich wird ein sol­ches Pflan­zen­schutz­mittel nicht von uns auf dem Kom­mu­nal­friedhof ein­ge­setzt“, erklärte Det­lefsen im Aus­schuss. „Leider können wir nicht fest­stellen, wer ein sol­ches Gift ein­ge­setzt hat.“ So könne nicht aus­ge­schlossen werden, dass das Pflan­zen­schutz­mittel viel­leicht ver­bo­te­ner­weise bei der Grab­pflege ein­ge­setzt wurde.

Holzwickedes Bei­geord­neter will der Hun­de­hal­terin anbieten, noch einmal gemeinsam mit der Hun­de­hal­terin den Weg abzu­gehen, auf dem sich ihr Hund damals ver­giftet hatte. „Mög­li­cher­weise ergeben sich ja dadurch neue Hin­weise.“

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