Gutes Wohnen für Familien: Bündnis für Familie Kreis Unna sucht Vorreiter

Der Fachbeirat legte die Bewertungskriterien für Best-Practice-Beispiele fest. Dem Gremium gehören an (v.l.): Klaus Stindt, Sabine Leiße, Astrid Stadtmüller, Michael Wucherpfennig, Anna Musinszki, Birgit Hannibal, Carolin Krüger (hinten), Petra Buschmann-Simons (vorn), Prof. Klaus Peter Steinmeier und Matthias Fischer. (Foto L. Witteler – Kreis Unna)

Der Fach­bei­rat leg­te die Bewer­tungs­kri­te­ri­en für Best-Prac­tice-Bei­spie­le fest. Dem Gre­mi­um gehö­ren an (v.l.): Klaus Stindt, Sabi­ne Lei­ße, Astrid Stadt­mül­ler, Micha­el Wucher­pfen­nig, Anna Mus­in­szki, Bir­git Han­ni­bal, Caro­lin Krü­ger (hin­ten), Petra Busch­mann-Simons (vorn), Prof. Klaus Peter Stein­mei­er und Mat­thi­as Fischer. (Foto L. Wit­te­ler – Kreis Unna)

(PK) Was macht gutes Woh­nen für Fami­li­en im Kreis Unna eigent­lich aus? Das möch­te das Hand­lungs­feld Woh­nen und Leben im Bünd­nis für Fami­lie Kreis Unna wis­sen und sam­melt bis Ende Sep­tem­ber Best-Prac­tice-Bei­spie­le für nach­ah­mens­wer­te Fami­li­en­wohn­pro­jek­te.

Mit­ma­chen kön­nen Woh­nungs­un­ter­neh­men, kom­mu­na­le Pro­jekt­trä­ger, enga­gier­te Pri­vat­per­so­nen, aber auch Kir­chen oder Ver­bän­de. Sie erhal­ten damit auch die Gele­gen­heit zu zei­gen, was sie für „Gutes Fami­li­en­woh­nen“ zu bie­ten haben.

Land­rat Micha­el Makiol­la ist Schirm­herr des Best-Prac­tice-Pro­jek­tes und weiß: „Je fami­li­en­freund­li­cher eine Woh­nung, ein Wohn­ge­bäu­de oder ein Wohn­quar­tier ist, desto ein­fa­cher las­sen sich in den Fami­li­en der All­tag und das Zusam­men­le­ben orga­ni­sie­ren und gestal­ten.“

Ein hoch­ka­rä­tig besetz­ter Fach­bei­rat hat in sei­ner ersten Sit­zung am Mon­tag die Bewer­tungs­kri­te­ri­en fest­ge­legt und einen „erwei­ter­ten Wohn­be­griff“ zur Grund­la­ge der Suche nach Best-Prac­tice-Bei­spie­len gemacht. Das heißt: Es geht nicht nur um unter­schied­li­che Wohn- und Woh­nungs­for­men, son­dern auch um fami­li­en­freund­li­che Ansät­ze wie etwa fami­li­en­ori­en­tier­te Maß­nah­men im Wohn­quar­tier oder haus­halts­na­he Dienst­lei­stungs­an­ge­bo­te.

Auch Mieter und Mitarbeiter können Vorschläge machen

Bewer­ben kön­nen sich übri­gens nicht nur Woh­nungs­un­ter­neh­men selbst. „Auch Mit­ar­bei­ter bzw. Mie­ter sind ein­ge­la­den, ihr Unter­neh­men bzw. ihren Ver­mie­ter vor­zu­schla­gen“, unter­streicht Anna Mus­in­szki vom Bünd­nis für Fami­lie im Kreis Unna.

Die Bewer­bungs­frist läuft bis zum 30. Sep­tem­ber 2016. Der Fach­bei­rat bewer­tet im Okto­ber die ein­ge­reich­ten Pro­jek­te. Aus­ge­wähl­te Bei­trä­ge wird das Bünd­nis für Fami­lie Ende Novem­ber (29.November) der Öffent­lich­keit im Rah­men einer Ver­an­stal­tung im Kreis­haus prä­sen­tie­ren. Alle Bei­trä­ge, die sich für die „Wohnmodell“-Sammlung eig­nen, erhal­ten eine Aus­zeich­nung in Form einer Pla­ket­te.

Infor­ma­tio­nen zum Pro­jekt und der Bewer­bungs­bo­gen zum Down­load ste­hen im Inter­net unter www.kreis-unna.de/Gutes-Wohnen-fuer-Familien zur Ver­fü­gung.

 

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