ElterngeldPlus für Mütter und Väter: Zeit fürs Kind und Chancen im Job

Das EltergeldPlus ist eine neue Option für Eltern. (Foto: . (PK) Mehr Wahlmöglichkeiten für Eltern, deren Kinder ab dem 1. Juli geboren werden: Das ElterngeldPlus unterstützt Mütter und Väter, die in Teilzeit arbeiten, und bietet damit eine neue Option neben dem klassischen Elterngeld. Darauf weist die Elterngeldstelle beim Fachbereich Familie und Jugend des Kreises hin.   Viele Eltern wünschen sich, nach der Geburt ihres Kindes sowohl Verantwortung für die Familie zu übernehmen als auch rasch wieder in den Job einzusteigen. Wer dann wieder in Teilzeit arbeiten möchte, kann mit dem ElterngeldPlus das Elterngeldbudget besser ausschöpfen.   Das klassische Elterngeld wird derzeit für maximal 14 Monate nach der Geburt des Kindes gezahlt. Bislang galt: Wenn Mütter oder Väter schon währenddessen in Teilzeit arbeiteten, verloren sie dadurch einen Teil ihres Elterngeldanspruches. Das ändert sich mit dem ElterngeldPlus ab dem 1. Juli. Künftig können Eltern, die in Teilzeit arbeiten, das ElterngeldPlus doppelt so lange erhalten. „Ein Elterngeldmonat wird also zu zwei ElterngeldPlus-Monaten“, erläutert Fachbereichsleiterin Sandra Waßen.   Wie das bestehende Elterngeld ersetzt das ElterngeldPlus das wegfallende Einkommen abhängig vom Voreinkommen zu 65 bis 100  Prozent. Es beträgt monatlich maximal die Hälfte des Elterngeldes, das den Eltern ohne Teilzeiteinkommen nach der Geburt zustünde, wird aber für den doppelten Zeitraum gezahlt.   „Wer nach der Geburt Teilzeiteinkommen erzielt, bekommt also mit dem ElterngeldPlus in der Summe mehr Elterngeld“, erläutert Waßen. Ein Elterngeldrechner des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend  auf der Internetseite www.familien-wegweiser.de/Elterngeldrechner hilft dabei, die ersten Monate mit Kind zu planen. Hier wird auch der so genannte Partnerschaftsbonus berechnet, der gilt, wenn sich Vater und Mutter die Betreuung ihres Kindes teilen und parallel für mindestens vier Monate zwischen 25 und 30 Wochenstunden arbeiten.   Wie das Elterngeld muss auch das ElterngeldPlus schriftlich beantragt werden. Der Antrag steht neben weiteren Informationen auf der Internetseite des Kreises unter www.kreis-unna.de, Suchbegriff: Elterngeld, zum Download zur Verfügung. Weitere Informationen gibt es in der Elterngeldstelle beim Kreis. Ansprechpartner sind Hans-Hermann Heeke, Tel. 0 23 03 / 27-29 58, E-Mail hans-hermann.heeke@kreis-unna.de, Frank Körber, Tel. 0 23 03 / 27-30 58, E-Mail frank.koerber@kreis-unna.de, Tanja Fischer, Tel. 0 23 03 / 27-31 58, E-Mail tanja.fischer@kreis-unna.de und Heike Koch, Tel. 0 23 03 / 27-32 58, E-Mail heike.koch@kreis-unna.de. )

Das neue Eltern­geld­P­lus unter­stützt Müt­ter und Väter, die in Teil­zeit arbei­ten und deren Kin­der ab 1. Juli gebo­ren wer­den. (Foto: Karl Heinz Laube/pixelio.de)

(PK) Mehr Wahl­mög­lich­kei­ten für Eltern, deren Kin­der ab dem 1. Juli gebo­ren wer­den: Das Eltern­geld­P­lus unter­stützt Müt­ter und Väter, die in Teil­zeit arbei­ten, und bie­tet damit eine neue Opti­on neben dem klas­si­schen Eltern­geld. Dar­auf weist die Eltern­geld­stel­le beim Fach­be­reich Fami­lie und Jugend des Krei­ses hin.

Vie­le Eltern wün­schen sich, nach der Geburt ihres Kin­des sowohl Ver­ant­wor­tung für die Fami­lie zu über­neh­men als auch rasch wie­der in den Job ein­zu­stei­gen. Wer dann wie­der in Teil­zeit arbei­ten möch­te, kann mit dem Eltern­geld­P­lus das Eltern­geld­bud­get bes­ser aus­schöp­fen.

Das klas­si­sche Eltern­geld wird der­zeit für maxi­mal 14 Mona­te nach der Geburt des Kin­des gezahlt. Bis­lang galt: Wenn Müt­ter oder Väter schon wäh­rend­des­sen in Teil­zeit arbei­te­ten, ver­lo­ren sie dadurch einen Teil ihres Eltern­geld­an­spru­ches. Das ändert sich mit dem Eltern­geld­P­lus ab dem 1. Juli. Künf­tig kön­nen Eltern, die in Teil­zeit arbei­ten, das Eltern­geld­P­lus dop­pelt so lan­ge erhal­ten. „Ein Eltern­geld­mo­nat wird also zu zwei Eltern­geld­P­lus-Mona­ten“, erläu­tert Fach­be­reichs­lei­te­rin San­dra Waßen.

Maximal Hälfte des Elterngeldes — aber doppelt so lange

Wie das bestehen­de Eltern­geld ersetzt das Eltern­geld­P­lus das weg­fal­len­de Ein­kom­men abhän­gig vom Vor­ein­kom­men zu 65 bis 100  Pro­zent. Es beträgt monat­lich maxi­mal die Hälf­te des Eltern­gel­des, das den Eltern ohne Teil­zeit­ein­kom­men nach der Geburt zustün­de, wird aber für den dop­pel­ten Zeit­raum gezahlt.

Wer nach der Geburt Teil­zeit­ein­kom­men erzielt, bekommt also mit dem Eltern­geld­P­lus in der Sum­me mehr Eltern­geld“, erläu­tert Waßen. Ein Eltern­geld­rech­ner des Bun­des­mi­ni­ste­ri­ums für Fami­lie, Senio­ren, Frau­en und Jugend  auf der Inter­net­sei­te www.familien-wegweiser.de/Elterngeldrechner hilft dabei, die ersten Mona­te mit Kind zu pla­nen. Hier wird auch der so genann­te Part­ner­schafts­bo­nus berech­net, der gilt, wenn sich Vater und Mut­ter die Betreu­ung ihres Kin­des tei­len und par­al­lel für min­de­stens vier Mona­te zwi­schen 25 und 30 Wochen­stun­den arbei­ten.

Wie das Eltern­geld muss auch das Eltern­geld­P­lus schrift­lich bean­tragt wer­den. Der Antrag steht neben wei­te­ren Infor­ma­tio­nen auf der Inter­net­sei­te des Krei­ses unter www.kreis-unna.de, Such­be­griff: Eltern­geld, zum Down­load zur Ver­fü­gung. Wei­te­re Infor­ma­tio­nen gibt es in der Eltern­geld­stel­le beim Kreis.

Ansprech­part­ner sind Hans-Her­mann Hee­ke, T. 0 23 03 / 27–29 58, E-Mail hans-hermann.heeke@kreis-unna.de, Frank Kör­ber, T. 0 23 03 / 27–30 58, E-Mail frank.koerber@kreis-unna.de, Tan­ja Fischer, T. 0 23 03 / 27–31 58, E-Mail tanja.fischer@kreis-unna.de und Hei­ke Koch, T. 0 23 03 / 27–32 58, E-Mail heike.koch@kreis-unna.de.

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