Celloherbst am Hellweg: „Venezianische Nacht“ in der Kirche Am Markt

Laden zur "Venezianischen Nacht" in die ev. Kirche Am Markt ein:  Felicitas und Pauline Stephan sowie die Virtuosen von Split. (Fotos: Fotos: Volker Beushausen, Wladimir Kossjanenko)
Laden zur „Vene­zia­ni­schen Nacht“ in die ev. Kirche Am Markt ein: Feli­citas (r.) und Pau­line Ste­phan sowie die Vir­tuosen von Split. (Fotos: Fotos: Volker Beushausen, Wla­dimir Koss­ja­nenko)

Die gol­denen Kup­peln des Mar­kus­doms, die Piazza San Marco, das hell schim­mernde Wasser der Lagune und der Kanäle: Eine „Vene­zia­ni­sche Nacht“ mit den Vir­tuosen von Split (Kroa­tien) lässt den Zauber der pracht­vollen vene­zia­ni­schen Dogen­re­pu­blik beim Cel­lo­herbst am Hellweg in der evan­ge­li­schen Kirche am Markt wieder auf­er­stehen, u.a. mit dem Dop­pel­kon­zert g-moll für zwei Vio­lon­celli von Antonio Vivaldi. Daneben werden auch Werke von Albi­noni und Ros­sini zu hören sein.

Die Vir­tuosen von Split betrachten sich als ein aktives Bin­de­glied zwi­schen den euro­päi­schen und inter­na­tio­nalen Kul­tur­zen­tren und der kroa­ti­schen Musik­tra­di­tion und ver­kör­pern damit gera­dezu ideal das Schwer­punkt­thema des dies­jäh­rigen Cel­lo­herbst am Hellweg 2018. Sowohl die Pro­mo­tion kroa­ti­scher Musik und Musik­schaf­fender im Aus­land als auch die Prä­sen­ta­tion der euro­päi­schen musi­ka­li­schen Errun­gen­schaften in Kroa­tien gehören zur lang­zeitigen künst­le­ri­schen Stra­tegie des Ensem­bles. Soli­stinnen des Kon­zert­abends sind Feli­citas Ste­phan und Pau­line Ste­phan. Die Lei­tung hat Wla­dimir Koss­ja­nenko.

Solistinnen Felicitas und Paulina Stephan

Die Opher­dickerin Feli­citas Ste­phan ist die künst­le­ri­sche Lei­terin des Festi­vals Cel­lo­herbst am Hellweg und seit mehr als 20 Jahren im In- und Aus­land als Soli­stin und Kam­mer­mu­si­kerin erfolg­reich. Pau­line Ste­phan, ein „Junger Cel­lo­stern“, stu­diert an der Musik­hoch­schule Mün­ster bei Prof. Matias de Oli­veira Pinto. Sie kon­zer­tiert gemeinsam mit dem Gitar­ri­sten Julian Richter als Duo Gius­sani und ist Mit­glied der „12 Hell­weger Cel­li­sten“. Feli­citas Ste­phan ist gebür­tige Mann­hei­merin mit euro­päi­schen Wur­zeln war bereits im Alter von sieben Jahren Schü­lerin des legen­dären Solo­cel­li­sten Hans Adomeit. Ihr Stu­dium bei Carl-Gustav Set­tel­meier schloss sie in Dort­mund mit der künst­le­ri­schen Rei­fe­prü­fung ab. Mei­ster­kurse u. a. bei Prof. Seba­stian Baer, Prof. Maria Kliegel und Wil­liam Pleeth ergänzten ihre Aus­bil­dung.

Auf Initia­tive des Musi­ka­li­schen Ver­eins Artemis, der Jeu­nesse Musi­cale und anderer Kul­tur­in­sti­tu­tionen von Split haben sich 2012 füh­rende, viel­fach aus­ge­zeich­nete und inter­na­tional kon­zer­tie­rende Musiker der Stadt unter der Lei­tung des renom­mierten öster­rei­chi­schen Brat­schi­sten und Diri­genten Wla­dimir Koss­ja­nenko zu einem Streich­or­che­ster, den Vir­tuosen von Split, for­miert. Für das pro­fes­sio­nelle Niveau des Ensem­bles sorgen erfolg­reiche, mehr­fach preis­ge­krönte und erfah­rene Musi­ke­rinnen und Musiker, die zugleich als Pro­fes­soren der Musik­ab­tei­lung der Kunst­aka­demie der Uni­ver­sität Split tätig sind.

Virtuosen von Split sind musikalische Botschafter Kroatiens

Der Prä­si­dent von Kroa­tien, Dr. Ivo Josi­pović, über­nahm die Schirm­herr­schaft über die erste Kon­zert­saison der Vir­tuosen von Split. Das Ensemble hat sich zum Ziel gesetzt, der von der UNESCO geschützten Haupt­stadt Dal­ma­tiens, die um 300 n.Chr. durch den römi­schen Kaiser Dio­kle­tian gegründet wurde, eine klin­gende Visi­ten­karte zu geben und ihr musi­ka­li­scher Bot­schafter zu werden.

Die Vir­tuosen von Split spielten mit der Unter­stüt­zung des kroa­ti­schen Kul­tur­mi­ni­ste­riums, der Stadt Split, der Regio­nal­ver­wal­tung von Split-Dal­ma­tien zahl­reiche Kon­zerte bei den Festi­vals in Split, Osijek, Pula, Gospić, Sibenik, Omiš, Ploče, Skradin, Novi Vin­o­dolski, Imotski und Poreč.

Mit der Unter­stüt­zung der Deut­schen Bot­schaft in Zagreb spielten die Vir­tuosen von Split das Kon­zert zum 25. Jah­restag des Ber­liner Mau­er­falls.

Genau wie die Initia­toren des Cel­lo­herbst am Hellweg großen Wert legen auf die regio­nale Nach­wuchs­för­de­rung („Junge Cel­lo­sterne“) richten die Gründer von „Split vir­tuosis“ ein beson­deres Augen­merk auf die Aus­bil­dung von Musi­kern der jün­geren Genera­tion durch aktive Teil­nahme an der Vor­be­rei­tung von Kon­zert­pro­grammen des Ensem­bles sowie die Orga­ni­sa­tion von Semi­naren und Work­shops. Eine Schlüs­sel­rolle bei der Errei­chung dieses Ziels spielt die Ver­bin­dung der Ensemble-Mit­glieder mit inter­na­tio­nalen Musik­hoch­schulen und Uni­ver­si­täten.

Karten: AK: 20 Euro /​15 Euro, VK: 17 Euro /​12 Euro
 VVK: i-punkt Unna Tel. 02303 – 10 37 77 oder 0163 6 40 92 46
 oder per e-Mail: info@celloherbst.de

  • Termin: Samstag, 3. November, 19 Uhr, ev. Kirche Am Markt 

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