Bienenfest am Emscherquellhof

Der Künstler Henrik Hak­ansson vor seiner Arbeit mit den Bienen gemeinsam mit Pro­jekt­be­treuerin Rita Breker-Kremer. (Foto: Thor­sten Arendt/​Emscherkunst)

Am Emscher­quellhof in Holzwickede findet am kom­menden Sonntag (26. Juni) ein „Bie­nentag“ mit Imkern der Region statt. Die Ver­an­stal­tung ist kosten­frei zugäng­lich.

Nach dem erfolg­rei­chen Auf­takt der „Künstler-vor-Ort“-Reihe mit dem schwe­di­schen Künstler Henrik Håk­ansson am ver­gan­genen Sonntag (19.6.) im Rahmen der Emscher­kunst 2016 mit rund 60 Besu­chern findet am kom­menden Sonntag (26. Juni) am Emscher­quellhof das „Bie­nen­fest“ statt. Einen Nach­mittag lang dreht sich dabei alles um die sum­menden, flei­ßigen Tier­chen und ihre immense Bedeu­tung für das Gleich­ge­wicht der Natur. Zwi­schen 12 und 17 Uhr stellen sich ver­schie­dene Imker­ver­eine der Region und ein Wild­bie­nen­ex­perte vor, orga­ni­sieren Vor­träge, Schau­vor­füh­rungen, Work­shops und Mit­mach-Aktionen und zeigen, was sich mit Pro­dukten wie Honig so alles anstellen lässt. Außerdem finden Füh­rungen zu Håk­ans­sons Instal­la­tion „The Insect Socie­ties (part 1)“ statt.

Öffnungszeiten Emscherkunstausstellung

Die Aus­stel­lung Emscher­kunst 2016 ist täg­lich bis auf mon­tags geöffnet (10 bis 18 Uhr), an vielen Kunst­werken stehen Emscher­kunst-Scouts bereit – sie geben Aus­kunft über die sieben unter­schied­li­chen Kunst­areale und ins­ge­samt 24 Kunst­werke. Wei­tere Infor­ma­tionen zu den Künst­lern und ihren Kunst­werken, aber auch zu dem Ver­an­stal­tungs­pro­gramm, finden sich auf www.emscherkunst.de

Anfahrts­adresse: Emscher­quellhof, Quel­len­straße 2, 59439 Holzwickede. Eine Anreise mit dem Fahrrad ist ratsam, einige wenige Park­plätze für Autos sind vor­handen. Da die Ver­an­stal­tung unter freiem Himmel statt­findet, wird wet­ter­feste Klei­dung und festes Schuh­werk emp­fohlen.

  • Termin: Sonntag, 26. Juni, 12 bis 17 Uhr, Emscher­quell­hgof, Quel­len­straße

Hin­ter­grund zur Aus­stel­lung Emscher­kunst 2016:

Seit dem Kul­tur­haupt­stadt­jahr RUHR.2010 begleitet die inter­na­tio­nale Aus­stel­lung als Tri­en­nale eines der größten Rena­tu­rie­rungs­pro­jekte Europas – den Umbau des Abwas­ser­flusses Emscher hin zu einer natür­li­chen Fluss­land­schaft. Bei ihrer Erst­auf­lage im Kul­tur­haupt­stadt­jahr Europas RUHR.2010 war die Emscher­kunst mit 200.000 Besu­che­rInnen das größte Kunst­pro­jekt im öffent­li­chen Raum des Ruhr­ge­biets. Im Jahr 2013 kamen bereits 255.000 Besu­che­rInnen zu den tem­po­rären Werken des chi­ne­si­schen Künst­lers Ai Weiwei, des Dänen Tue Green­fort, der Schwedin Elin Wikström oder des Bel­giers Hans op de Beeck. Als Ver­an­stalter koope­rieren aber­mals Emscher­ge­nos­sen­schaft, Urbane Künste Ruhr und Regio­nal­ver­band Ruhr. Das Mini­ste­rium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nord­rhein-West­falen för­dert wie auch schon 2010 und 2013 die Aus­stel­lung im öffent­li­chen Raum ent­lang der Emscher.

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