Zuwendungsbescheid da: Grundschulen bekommen endlich schnelles Internet

ei den Investitionen in die Schulen der Gemeinde will der Bürgerblock keine Abstriche machen: Einsatz mobiler Displays im Unterricht der Dudenrothschule. (Foto: P. Gräber - Emscherblog)
ei den Investitionen in die Schulen der Gemeinde will der Bürgerblock keine Abstriche machen: Einsatz mobiler Displays im Unterricht der Dudenrothschule. (Foto: P. Gräber - Emscherblog)
Die Grundschulen in Holzwickede sollen bis zum neuen Schuljahr ans Glasfasernetz angeschlossen werden: Mit dem schnellen Internet können die digitalen Medien, hier mobile Displays in der Dudenrothschule, dann auch angemessen im Unterricht eingesetzt werden. (Foto: P. Gräber – Emscherblog)

Der Bund fördert das „schnelle Internet“ im ländlichen Raum bekanntlich massiv. Mit Fördermitteln des Bundes baut auch in Holzwickede die Landes die Firma Muenet das Glasfasernetz aus. „Hier stehen wir kurz vor dem finalen Zuwendungsbescheid“, erläutert Holzwickedes Wirtschaftsförderer Stefan Thiel. Es gibt aber auch noch ein Förderprogramm des Landes NRW (Schulen ans Giganetz), mit dem die Schulen ans Breitbandnetz gebracht werden sollen. Über dieses Programm werden jetzt die Grundschulen in Holzwickede ans Breitbandnetz angeschlossen. Es sind dies die Dudenroth- Aloysius- sowie die Nordschule, die nicht wie die übrigen Schulen vom Bundesprogramm profitieren konnten.

„Auch für dieses Programm wurde zunächst eine Markterhebung durchgeführt“, erklärt Stefan Thiel. „Den Zuschlag hat ebenfalls die Muenet bekommen. Es ist ganz praktisch, dass die Muenet jetzt auch dieses Netz aufbauen wird“, meint Thiel. „Letztlich ist es auch finanziell günstiger für uns als Gemeinde.“  Denn zu den Gesamtkosten von rd. 345.000 Euro erhält die Gemeinde zwar über die Bezirksregierung einen Zuschuss vom Land in Höhe von rd. 276.000 Euro. Dennoch muss die Gemeinde einen Eigenanteil von rd. 69.000 Euro aufbringen, damit die drei Grundschulen über schnelles Internet verfügen können.

Glasfaseranschluss zum neuen Schuljahr

Für Holzwickedes Bürgermeisterin kommt die Förderzusage der Bezirksregierung in einem „perfekten Moment“, wie Ulrike Drossel meint: „Wir haben ja schon im vergangenen Jahr 250.000 Euro in die Digitalisierung unserer Schulen investiert und führen das in diesem Jahr fort.“ Doch was nützen die besten Calliope Minicomputer und Tablets und schönsten mobilen Displays, wenn es keine vernünftige Internetverbindung gibt, mit denen sie in den Schulen genutzt werden können.

Stefan Thiel lobt vor allem die schnelle und pragmatische Zusammenarbeit mit der Bezirksregierung: Der Förderantrag für das Landesprogramm sei deutlich unkomplizierter gewesen als für das Bundesprogramm. Von der Antragstellung bis zum Zuwendungsbescheid der Bezirksregierung hat es gerade einmal ein Jahr gedauert.

Deshalb hoffen die Bürgermeisterin und der Wirtschaftsförderer, die Holzwickeder Grundschulen bereits zum neuen Schuljahr ans Glasfasernetz angeschlossen zu haben.

Glasfaserausbau


Peter Gräber

Dipl.-Journalist

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