Die Zentrale Datenverarbeitung der Kreisverwaltung hat sich zu einem modernen Dienstleister gemausert und alle Hände voll zu tun, wie die Bilanz für das Jahr 2019 zeigt. (Foto: Bruno - Pixabay)

Zentrale Datenverarbeitung zieht Bilanz: IT im Großformat

Die Zentrale Datenverarbeitung der Kreisverwaltung hat sich zu einem modernen Dienstleister gemausert und alle Hände voll zu tun, wie die Bilanz für das Jahr 2019 zeigt.  (Foto: Bruno - Pixabay)
Die Zen­trale Daten­ver­ar­bei­tung der Kreis­ver­wal­tung hat sich zu einem modernen Dienst­lei­ster gemau­sert und alle Hände voll zu tun, wie die Bilanz für das Jahr 2019 zeigt. (Foto: Bruno – Pixabay)

Wer an dunkle Kel­ler­räume denkt, wenn von der IT-Abtei­lung die Rede ist, muss umdenken. Die Spe­zia­li­sten sind aus dem Alltag nicht mehr weg­zu­denken. Die Zen­trale Daten­ver­ar­bei­tung der Kreis­ver­wal­tung hat sich schon längst zu einem modernen Ser­vice-Dienst­lei­ster ent­wickelt, der alle Hände voll zu tun hat, wie die Bilanz 2019 zeigt. 

900 neue End­ge­räte haben die Kol­le­ginnen und Kol­legen neu instal­liert oder aus­ge­tauscht (2018: 810), 4.078 Stö­rungs-Ein­sätze im Kun­den­dienst fielen an (2018: 4.000), im Bereich der Tele­fone kommen noch 1.223 Ein­sätze hinzu (2018: 1.180). Außerdem nahmen die Experten 11.259 Anrufe an der Hot­line ent­gegen (2018: 9.670).

Die Zen­trale Daten­ver­ar­bei­tung stellte auch Gesell­schaften des Kreises und ver­schie­denen kom­mu­nalen bzw. öffent­li­chen Ein­rich­tungen IT-Lei­stungen (z.B. Nut­zung von Ser­vern und Hard­ware sowie tech­ni­schen Sup­port) zur Ver­fü­gung. 

Hardware in Zahlen

Auch die Zahlen der Hard­ware beein­drucken: 125,52 Ter­ra­byte Spei­cher (2018: 99 Ter­ra­byte) stehen auf 300 Ser­vern zur Ver­fü­gung. Das sind umge­rechnet 125.520 Giga­byte. 1.800 Rechner (2018: 1.700) greifen darauf zu und 800 Drucker (2018: 700) sind an diese Rechner ange­schlossen. Kom­mu­ni­ziert wird auch über WLAN. 240 Router und Switche (2018: 160) und 130 WLAN Access Points sorgen für eine schnelle Ver­bin­dung. Im Schnitt haben täg­lich 600 bis 700 Per­sonen auf den kosten­losen WLAN-Zugang „Frei­funk“ in der Kreis­ver­wal­tung zuge­griffen. 

13.000.000 E‑Mails Im Jahr 2019 wurden ca. 13.000.000 E‑Mails an den Kreis Unna gesendet. Hiervon wurden 80 Pro­zent als uner­wünschte Nach­richten (z.B. SPAM) abge­wiesen, in über 3.000 E‑Mails wurde schäd­li­cher Code ent­deckt. PK | PKU

Datenverarbeitung


Peter Gräber

Dipl.-Journalist

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