Waldstraße: Zeitungsbotin hört Rauchmelder und rettet Bewohnern das Leben

Wenn  es in den Außenbereichen von Hengsen Feueralarm gibt, rückt vorsorglich stets auch ein Zug der Feuerwehr aus Schwerte mit an, da die Wasserversorgung über relativ lange Strecken hergestellt werden muss. So war es auch bei einem Feueralarm heute (17. Januar) in den frühen Morgenstunden an der Waldstraße in hengsen: Eine aufmerksame Zeitungsbotin hatte gegen 4.29 Uhr den Rauchmelder in einem Wohnhaus gehört, die tief schlafenden Bewohner aufgeweckt und ihnen damit vermutlich das Leben gerettet.

Die Holzwickeder Feuerwehr rückte mit beiden Löschzügen und die Schwerter Wehr mit einem Löschzug an. Außerdem waren ein Rettungswagen, ein Notarzt sowie die Polizei vor Ort. In der Küche des Hauses war eine Spülmaschine, vermutlich aufgrund eines technischen Defektes, in Brand geraten, wie Jan Stappert, Zugführer des Zuges 2 der Holzwickeder Wehr, dazu erklärt. „Als wir am eintrafen, war der ganze Einsatzort sehr stark verqualmt. Ein Trupp ist dann unter Atemschutz mit einer Kübelspritze zum Brandherd vorgedrungen.“ Anschließend wurde das Haus stromlos geschaltet.

Rauchmelder können Leben retten

Die beiden Bewohner, die sich noch rechtzeitig in Sicherheit bringen konnten, wurden mit Verdacht auf Rauchvergiftungen in ein Krankenhaus eingeliefert. Zwar erwies sich der Einsatz größeren Geräts bei der Brandbekämpfung als gar nicht erforderlich. Wegen der starken Rauchentwicklung war das Gebäude jedoch völlig verqualmt und musste entlüftet werden. Gegen 5.45 Uhr war der Einsatz dann für die Retter beendet und die Feuerwehr konnte wieder abrücken.

Für Zugführer Jan Stappert ist der Einsatz einmal mehr ein Beweis dafür, wie wichtig Rauchmelder sind: „Das Beispiel zeigt, das Rauchmelder Leben retten können. Wenn die aufmerksame Botin den Rauchmelder nicht gehört hätte, wäre diese Sache wahrscheinlich sehr böse geendet.“

Feuerwehr, Rauchmelder, Waldstraße


Peter Gräber

Dipl.-Journalist

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