Vortrag der VHS: „Vor 50 Jahren – traue keinem über 30“

Auf eine Rei­se zurück in die 60er Jah­re lädt die Volks­hoch­schu­le Unna – Frön­den­berg — Holzwicke­de am Mitt­woch, 21. März,  in die Senio­ren-Begeg­nungs­stät­te an der Ber­li­ner Allee ein.

Die 60er Jah­re waren ein Jahr­zehnt des Auf­bruchs­wil­lens der Jugend und des hef­ti­gen Gene­ra­tio­nen­kon­flikts. Die Kon­fron­ta­ti­on mit der NS-Ver­gan­gen­heit und der Pro­test gegen Staat, Poli­tik und Ord­nungs­mäch­te gin­gen ein­her mit einem neu­en, alter­na­ti­ven Lebens­ge­fühl. Im Kino fand das vor­ran­gig sei­nen Aus­druck durch den „Neu­en Deut­schen Film“ (z.B. „Zur Sache Schätz­chen“ und Fass­bin­der) sowie die auf­klä­re­ri­schen Strei­fen von Wolf­gang Staud­te. Schon im Febru­ar 1962 hat­ten 26 jun­ge Fil­me­ma­cher (u.a. Alex­an­der Klu­ge und Edgar Reitz) im „Ober­hau­se­ner Mani­fest“ ver­kün­det: „Der alte Film ist tot, wir glau­ben an den Neu­en.“

Im Vor­trag wer­den Lebens­ge­fühl und Zeit­geist jener Jah­re ver­an­schau­licht durch Aus­schnit­te von fil­mi­scher Doku­men­ta­ti­on und Kino-Pro­duk­ti­on.

Alle Inter­es­sier­ten sind herz­lich ein­ge­la­den. Ein­tritt frei.

  • Ter­min: Mitt­woch, 21. März, 15.30 Uhr, Senio­ren-Begeg­nungs­stät­te, Ber­li­ner Allee 16a
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