Gratulation zum Dienstjubilöäum, v.li.: Kämmerer Rudi Grümme, Personalratsvorsitzende Iris bast, Stefan Petersmann, Bürgermeisterion Ulrike Drossel und der 1. beigeordnete Bernd Kasischke. (Foto: P. Gräber - Emscherblog.de)

Vom Badegast zum Bäderchef: 25 Jahre im Dienst der Wasserversorgung

Gratulation zum Dienstjubilöäum, v.li.: Kämmerer Rudi Grümme, Personalratsvorsitzende Iris bast, Stefan Petersmann, Bürgermeisterion Ulrike Drossel und der 1. beigeordnete Bernd Kasischke. (Foto: P. Gräber - Emscherblog.de)
Gratulation zum Dienstjubiläum, v.li.: Kämmerer Rudi Grümme, die Personalratsvorsitzende Iris Bast, Stefan Petersmann mit Bürgermeisterin Ulrike Drossel und dem 1. Beigeordneten Bernd Kasischke. (Foto: P. Gräber – Emscherblog.de)

Schon von mehr als 30 Jahren gehörte Stefan Petersmann zu den regelmäßigen Besuchern im Freibad Schöne Flöte. Dass er später einmal das Holzwickeder Freibad leiten würde, hätte sich Petersmann damals auch nicht träumen lassen. Doch heute im Alter von 49 Jahren kann Stefan Petersmann bereits auf 25 Jahre im öffentlichen Dienst zurückblicken, davon 24 Jahre bei der Wasserversorgung der Gemeinde Holzwickede. Deren Leiter ist der verheiratete Vater von zwei Kindern seit März 2008.

Zu seinem Dienstjubiläum gratulierten heute neben seinen Mitarbeitern die Veraltungsspitzen um Bürgermeisterin Ulrike Drossel.

Nach der Fachhochschulreife und dem Wehrdienst absolvierte Petersmann zunächst eine Lehre als Speditionskaufmann bei der Interspe in Unna, bevor er im März 1995 als Kaufmännischer Angestellter zur Wasserversorgung der Gemeinde stieß. Hier bildete er sich zum staatlich geprüften Betriebswirt weiter und machte die Ausbilderprüfung, bevor er dann im März 2008 die Leitung der Wasserversorgung, des kommunalen Eigenbetriebs der Gemeinde, von seinem Vorgänger Fritz Bernhardt übernahm.

Stefan Petersmann leitet Umbruch ein

 Unter seiner Leitung wurde danach die Freizeitanlage Schöne Flöte kräftig weiterentwickelt. Schon kurz danach wurde das Bad energetisch optimiert, ein Blockheizwerk installiert, das Schwimmerbecken saniert und die Voraussetzungen für eine Nutzung durch die Pächter Fit ‚n‘ well geschaffen.

Auch die Kleinschwimmhalle, die schon älter als der Bäderchef ist, wurde unter seiner maßgeblichen Leitung technisch und energetisch  nach vorne gebracht.

Möglich war das, wie Petermann weiß, „weil ich dabei auch die Unterstützung der Politik und des Verwaltungsvorstandes im Rücken hatte“.  Das wird auch weiterhin nötig sein, denn „es gibt noch viel zu tun“.  Zwar sind beide Bäder ganz gut aufgestellt. Doch in der Kleinschwimmhalle wird der letzte Bauabschnitt wohl in erst in diesem Sommer fertig werden.

Modernisierung und Digitalisierung

Das Freibad Schöne Flöte erhält ein behindertengerechtes WC und die Barrierefreiheit insgesamt wird noch verbessert. Der Kiosk wird auf einen anderen Standort innerhalb der Anlage ausgelagert und die Räumlichkeiten für den Pächter Fit ‚n‘ well vergrößert. Und nicht zuletzt steht ja auch noch im Frühjahr der Umzug des Eigenbetriebes in das umgebaute ehemalige Feuerwehrgerätehaus Auf dem Blick an.

Doch neben den öffentlich sichtbaren Veränderungen in den beiden Bädern haben Stefan Petersmann und sein Kollege und Netzmeister Wasser, Andreas Westkamp, viel zur Sicherung der Trinkwasserqualität in der Emschergemeinde getan. So sind inzwischen alle Versorgungsleitungen der Gemeinde digital erfasst und bewertet. Das wiederum erlaubt ein deutlich verbessertes Schadensmanagement und qualifizierteres Investitionsprogramm.  Im Bereich der Wasserversorgung stehen gerade in diesem Jahr noch einige wichtige Projekte an, darunter der sechsspurige Ausbau der A44 im nördlichen Gemeindegebiet.

Dienstjubiläum, Wasserversorgung


Peter Gräber

Dipl.-Journalist

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