Verbrannte Frauenleiche: Ermittler gehen von Suizid aus

In Holzwickede ist eine tote Frau aufgefunden worden. In den frühen Morgenstunden des heutigen Donnerstags (30. März) wurde durch Zeugen ein lebloser Körper auf dem Radweg am Billmericher Weg gefunden. Update: Inzwischen gehen die Ermittler von einem  Suizid aus. Die Polizei bittet die Bevölkerung um Mithilfe bei der Identifizierung der Toten.

Wie die Staatsanwaltschaft und Kripo in einer ersten gemeinsamen Presserklärung bestätigen, konnten an dem Leichnam der Frau, die auf der Seite des Freibades Schöne Flöte kurz hinter der Autobahnbrücke gefunden wurde, schwere Verbrennungen festgestellt werden. Bis zum Nachmittag stand das Obduktionsergebnis noch aus. Solange konnten die Ermittler auch noch keine Angaben zur genauen Todesursache machen. Deshalb wurde „die Ermittlungen in alle Richtungen“ durchgeführt, so die zuständige Staatsanwältin Sandra Lücke.

Polizei bittet Bevölkerung um Mithilfe

Eine Mordkommission der Dortmunder Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Im Laufe des Nachmittags, so Sandra Lücke, wollen die Ermittlungsbehörden weitere Einzelheiten zum Leichenfund bekanntgeben. Der Emscherblog wird dann nachinformieren.

Update:

Wie die Staatsanwaltschaft  auf Nachfrage des Emscherblogs mitteilt, hat die Obduktion der am Morgen tot aufgefundenen Frau keine Hinweise auf Fremdeinwirkung ergeben. Die Ermittler gehen deshalb von einem Suizid aus. Noch ist die Frau nicht identifiziert, so dass ihre mögliche  Motive für eine Selbsttötung  völlig unklar sind.

Weiteres Update:

Die Polizei bittet die Bevölkerung um Mithilfe: Die Identifizierung der Frau gestaltet sich aufgrund der schweren Verbrennungen schwierig. Die Polizei erhofft sich Hin weise aus der Bevölkerung.

Die Frau wird auf ein junges bis mittleres Alter geschätzt. Sie ist 167 cm groß, wiegt 54 kg und hat graublaue Augen. Zum Todeszeitpunkt war sie mit einer rosafarbenen Steppjacke (Blouson, Größe 42) mit weißem Innenfutter bekleidet. An den Füßen trug sie graue Filzpantoffeln.

Hinweise bitte an die Kriminalwache in Dortmund unter 0231-132-7441!

HINWEIS DER REDAKTION: Suizidalität ist ein schwerwiegendes gesundheitspolitisches und gesellschaftliches Problem. Wenn Sie selbst zu dem Kreis der Betroffenen gehören, finden Sie z.B. Hilfe bei der Telefonseelsorge (www.telefonseelsorge.de). Unter den Rufnummern 0800-1110111 oder 0800-1110222 sind die Berater rund um die Uhr erreichbar. Die Anrufe sind anonym. Hilfe für Angehörige und Betroffene bietet auch der Bundesverband der Angehörigen psychisch Kranker durch Telefon- und E-Mail-Beratung: Unter der Rufnummer 01805-950951 und der Festnetznummer 0228-71002424 sowie der E-Mail-Adresse seelefon@psychiatrie.de können die Berater kontaktiert werden. Direkte Anlaufstellen sind zudem Hausärzte sowie auf Suizidalität spezialisierte Ambulanzen in psychiatrischen Kliniken.

Frauenleiche

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