: Landrat Michael Makiolla (m.) verabschiedet Kreisbrandmeister Ulrich Peukmann (l.) und begrüßt den neuen Kreisbrandmeister Thomas Heckmann (r.). (Foto: Max Rolke – Kreis Unna)

Urgestein der Feuerwehr: Landrat Makiolla verabschiedet Ulrich Peukmann

: Landrat Michael Makiolla (m.) verabschiedet Kreisbrandmeister Ulrich Peukmann (l.) und begrüßt den neuen Kreisbrandmeister Thomas Heckmann (r.). (Foto: Max Rolke – Kreis Unna)
Landrat Michael Makiolla (m.) ver­ab­schiedet Kreis­brand­mei­ster Ulrich Peuk­mann (l.) und begrüßt den neuen Kreis­brand­mei­ster Thomas Heck­mann (r.). (Foto: Max Rolke – Kreis Unna)

Diesmal war es anders: Beim Neu­jahrs­emp­fang der Feu­er­wehr wurde Ulrich Peuk­mann ver­ab­schiedet, ein Mann, der als Kreis­brand­mei­ster die Frei­wil­lige Feu­er­wehr im Kreis wie kaum ein anderer reprä­sen­tiert hat und enga­giert für ihre Inter­essen, wie etwa eine best­mög­liche Aus­bil­dung und Aus­rü­stung, ein­trat. Jetzt sagte Landrat Michael Makiolla Ulrich Peuk­mann ein letztes Mal ganz offi­ziell „Dan­ke­schön!“

Der gebür­tige und bis heute in der Ruhr­stadt Schwerte ver­wur­zelte Peuk­mann war seit 1993 als ehren­amt­li­cher Kreis­band­mei­ster dabei. Er wurde für diese Funk­tion sage und schreibe fünf Mal für jeweils sechs Jahre von den Feu­er­wehren vor­ge­schlagen und ebenso oft vom Kreistag for­mell ernannt.

Ende Oktober aus aktivem Dienst aus­ge­schieden Die letzte Amts­zeit war etwas kürzer, denn Peuk­mann schied mit Voll­endung des 63. Lebens­jahres im Oktober 2017 aus dem aktiven Feu­er­wehr­dienst aus. Er legte in Folge dessen wenig später auch die ehren­amt­liche Tätig­keit als Kreis­brand­mei­ster nieder.

Landrat Michael Makiolla ließ in seiner Lau­datio keinen Zweifel auf­kommen: „Ulrich Peuk­mann ist ein Urge­stein in blauer Uni­form. Er kennt sich aus im Feu­er­schutz und Ret­tungs­wesen und war immer ganz vorn zu finden, wenn es richtig heiß wurde, wenn Men­schen­leben oder Sach­werte in Gefahr waren.“

Ein Mann mit Lebensfreude und Humor

Der Ver­wal­tungs­chef wür­digte aber nicht nur den Fach­mann, son­dern auch die Person. „Wir ehren und ver­ab­schieden heute einen Mann, der fast ein viertel Jahr­hun­dert als Retter in der Not tätig war, der viel mensch­li­ches Leid gesehen, manche Tra­gödie erlebt hat und der den­noch oder viel­leicht des­halb ein Mann von einer gewissen Leich­tig­keit, mit Lebens­freude und viel Humor ist.“

Ulrich Peuk­mann wurde 1954 in Vil­ligst geboren und absol­vierte nach der Schule eine Aus­bil­dung als Dreher bei einer Schwerter Firma, in der er anschlie­ßend unter anderem als Betriebs­rats­vor­sit­zender und als Sicher­heits­fach­kraft tätig war. Im Februar 2000 wech­selte Ulrich Peuk­mann zum Kreis und dort zum Fach­be­reich Öffent­liche Sicher­heit und Ord­nung.

Hohe Auszeichnungen als Anerkennung

Der nun ehe­ma­lige Kreis­brand­mei­ster gehört seit 1971 zur Frei­wil­ligen Feu­er­wehr Schwerte und lei­tete diese zeit­weise auch. Ein Aus­druck seiner vielen Ver­dienste rund um das Feu­er­wehr­wesen ist die Aus­zeich­nung mit dem Deut­schen Feu­er­wehr­eh­ren­kreuz in Silber (1995) und Gold (2005) und dem Ehren­zei­chen in Silber für 25-jäh­rige bzw. in Gold für 35-jäh­rige Zuge­hö­rig­keit zur Feu­er­wehr.

Neben der Ver­ab­schie­dung von Peuk­mann begrüßte Landrat Makiolla auch dessen Nach­folger Thomas Heck­mann (Jahr­gang 1963). Der Bönener ist seit November 2017 als erster haupt­amt­li­cher Kreis­brand­mei­ster beim Kreis dabei und koor­di­niert gleich­zeitig die Ret­tungs­leit­stelle des Kreises.

Die managte allein im letzten Jahr über 5.030 Feu­er­wehr­ein­sätze, fast 51.520 Ret­tungs­dien­stein­sätze und orga­ni­sierte fast 1.340 Mal über den Ret­tungs­hub­schrauber „Chri­stoph 8“ schnelle Hilfe aus der Luft. (PK|PKU)

Feuerwehr

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