Aufsichtsratsvorsitzender Michael Makiolla (r.) und WFG-Geschäftsführer Dr. Dannebom stellten die Ergebnisse einer Unternehmensbefragung vor. Foto: WFG (Ute Heinze)

Unternehmensbefragung: Kompliment für Standort und WFG

Aufsichtsratsvorsitzender Michael Makiolla (r.) und WFG-Geschäftsführer Dr. Dannebom stellten die Ergebnisse einer Unternehmensbefragung vor. Foto: WFG (Ute Heinze)
Auf­sichts­rats­vor­sit­zender Michael Makiolla (r.) und WFG-Geschäfts­führer Dr. Dan­nebom stellten die Ergeb­nisse einer Unter­neh­mens­be­fra­gung vor. (Foto: WFG – Ute Heinze)

Die Daten spre­chen für sich: Unter­nehmen im Kreis sind mit dem Wirt­schafts­standort und der Arbeit der Wirt­schafts­för­de­rung Kreis Unna (WFG) mehr als zufrieden. Das ist das Ergebnis einer 2017 durch­ge­führten Befra­gung von rund 250 Unter­nehmen. Der WFG-Auf­sichts­rats­vor­sit­zende, Landrat Michael Makiolla, und WFG-Geschäfts­führer Dr. Michael Dan­nebom werten das Unter­neh­mer­votum ebenso als Bestä­ti­gung wie als Ansporn.
„Unsere Wirt­schafts­för­de­rung über­zeugt durch hohe Kom­pe­tenz, großes Enga­ge­ment und Gestal­tungs­willen“, betont Landrat Makiolla. Mehr noch: „Die Unter­nehmen haben der Mann­schaft rund um WFG-Geschäfts­führer Dan­nebom ein erst­klas­siges Zeugnis aus­ge­stellt. Sie beschei­nigen uns damit auch, dass die Ent­schei­dung zur Grün­dung einer eigen­stän­digen Wirt­schafts­för­de­rungs­ge­sell­schaft vor fast 60 Jahren ebenso weit­sichtig wie richtig war.“

Das von der WFG beauf­tragte Markt­for­schungs­in­stitut LQM befragte zwi­schen Ende November und Anfang Dezember 2017 rund 250 Ent­scheider, dar­unter Inhaber, Geschäfts­führer, Vor­stände und Pro­ku­ri­sten von Bestands­un­ter­nehmen, von neu ange­sie­delten Betrieben und Pro­jekt­ent­wick­lern.

Fazit: Die Unter­nehmen in den zehn Städten und Gemeinden sind mit dem Wirt­schafts­standort Kreis Unna, den Stand­ort­fak­toren und der Arbeit der Wirt­schafts­för­de­rung (WFG) aus­drück­lich zufrieden.

Unternehmen sind ausdrücklich zufrieden

Der Kreis Unna gilt als wirt­schafts­freund­lich. Die Befragten nehmen den Standort als viel­fältig, welt­offen und tech­no­lo­gie­ori­en­tiert wahr. Die Ser­vice­lei­stungen der WFG werden fast aus­nahmslos als gut bis sehr gut bewertet. Dabei ist die Zufrie­den­heit mit der tele­fo­ni­schen Erreich­bar­keit und der Kom­pe­tenz der Ansprech­partner beson­ders hoch“, bilan­ziert Ute Kerber, Geschäfts­füh­rerin der LQM Markt­for­schung GmbH.

Gemeinsam mit ihrem Team hat sie die Befra­gungs­er­geb­nisse aus­ge­wertet. „Die WFG-Kom­pe­tenz wird auch im Quer­ver­gleich bestä­tigt, denn die Ergeb­nisse für den Kreis Unna liegen deut­lich über dem kom­mu­nalen Bench­mark, also dem Ver­gleich mit den anony­mi­sierten Ergeb­nissen anderer Kom­munen. Für die WFG bedeutet dies eine Bestä­ti­gung des ein­ge­schla­genen Kurses mit der Emp­feh­lung, diesen weiter fort­zu­setzen“, so Kerber.

Vier von fünf Befragten stimmen laut LQM der Aus­sage voll zu, dass sie künftig am Standort Kreis Unna inve­stieren wollen. 90 Pro­zent würden den Unter­neh­mens­standort wei­ter­emp­fehlen. Lobend äußern sich die Befragten vor allem zur Lebens­qua­lität am Standort und zur Kun­den­nähe, damit ist je über die Hälfte sehr zufrieden.

Potenziale bei Infraktstruktur: Breitbandausbau

Bereits im Jahr 2012 wurde für die WFG Kreis Unna eine ver­gleich­bare Unter­su­chung durch­ge­führt. Der Standort ins­ge­samt und die mei­sten Stand­ort­fak­toren werden in der aktu­ellen Befra­gung deut­lich besser bewertet als damals. „Die Loya­lität zum Standort ist sogar stärker geworden“, hebt WFG-Auf­sichts­rats­vor­sit­zender und Landrat Michael Makiolla hervor.

Poten­ziale sehen die Unter­neh­mens­ver­treter vor allem bei den Themen Infra­struktur, wie bei­spiels­weise der Ver­sor­gung mit schnellem Internet, sowie bei der Ver­net­zung mit Insti­tu­tionen aus dem Bereich For­schung und Wis­sen­schaft. Einen Fach­kräf­te­mangel bestä­tigt jedes fünfte Unter­nehmen.

Die Studie bestä­tigt von der WFG Gelei­stetes und zeigt noch zu mei­sternde Her­aus­for­de­rungen auf. „Wir werden uns neben dem Breit­band­ausbau weiter um das Knüpfen und Pflegen unter­neh­me­ri­sche Netz­werke küm­mern. Außerdem werden wir das wach­sende Inter­esse nach Kin­der­be­treuung auch bei Unter­neh­mens­spitzen stärker in den Blick nehmen“, so WFG­Ge­schäfts­führer Dr. Michael Dan­nebom.


Peter Gräber

Dipl.-Journalist

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