Auch der Urlaubsguru-Shop in Unna wird zum 31. Juli geschlossen. (Foto: Urlabsguru.de)

UNIQ erhält finanzielle Hilfe: Doch Abbau von Arbeitsplätzen unerlässlich

Auch der Urlaubsguru-Shop in Unna wird zum 31. Juli geschlossen. (Foto: Urlabsguru.de)
Auch der Urlaubs­guru-Shop in Unna wird zum 31. Juli geschlossen. (Foto: Urlaubsguru.de)

UNIQ erhält finan­zi­elle Hilfe in der Corona-Krise. Doch die Aus­wir­kungen der Maß­nahmen gegen die Aus­brei­tung des Coro­na­virus treffen das Unter­nehmen hinter der Marke Urlaubs­guru stark. Wie UNIQ heute (23. April) infor­miert, muss das Unter­nehmen wei­tere 40 Arbeits­plätze abbauen.

Seit inzwi­schen bereits über vier Wochen arbeitet der Groß­teil der UNIQ-Mit­ar­beiter in Kurz­ar­beit, wie es in der Pres­se­mit­tei­lung dazu weiter heißt. Trotz umfas­sender Kosten­re­duk­tion stellt die man­gelnde Nach­frage nach Reisen das Unter­nehmen vor große finan­zi­elle Her­aus­for­de­rungen. In der ver­gan­genen Woche konnte die unmit­tel­bare Zukunft des Unter­neh­mens mit der Zusage eines Kre­dits abge­si­chert werden. Die Bean­spru­chung der externen Hilfe bringt aber auch Kon­se­quenzen für die Per­so­nal­struktur mit sich: In den näch­sten Monaten muss UNIQ rund 40 Arbeits­plätze abbauen. Davon sind auch die Urlaubs­guru-Stores in Unna und Mün­ster betroffen, die zum 31. Juli 2020 schließen werden.

Die Maß­nahmen zur Bekämp­fung der wei­teren Aus­brei­tung des Coro­na­virus sind für die Tou­ris­mus­branche von großer Trag­weite. Bis jetzt ist nicht abzu­sehen, wann sicheres Reisen wieder mög­lich sein wird. Die Aus­wir­kungen werden noch Monate, wenn nicht sogar Jahre für Umsatz­ein­bußen sorgen. „Der Kredit soll UNIQ auch bei wei­terhin mini­malen Umsätzen durch das Jahr bringen, damit wir mit unserer Marke Urlaubs­guru und dem inter­na­tio­nalen Ableger Holi­day­guru auch nach den Corona-Beschrän­kungen wei­terhin als Anbieter am Markt prä­sent sein werden“, erläu­tert Daniel Krahn, CEO der UNIQ GmbH.

Um UNIQ sicher durch die näch­sten Jahre zu bringen und eine Rück­zah­lung des Kre­dits gewähr­lei­sten zu können, muss das Unter­nehmen wei­tere Arbeits­plätze abbauen. „Das ist hart und ein wei­terer Rück­schlag für mich und meinen Mit­be­gründer Daniel Marx. In der aktu­ellen Situa­tion sind uns aber die Hände gebunden. Wir müssen im Inter­esse des Unter­neh­mens han­deln, wenn wir die Krise über­stehen wollen“, erklärt Krahn. Zum ersten Mal nach fast acht Jahren am Markt muss das Unter­nehmen Gebrauch von externen finan­zi­ellen Mit­teln machen. „Mit der Unter­stüt­zung der Bank und dem damit ver­bun­denen Ver­trauen in unser Geschäfts­feld konnten wir die unmit­tel­bare Zukunft von UNIQ absi­chern. Ein wich­tiger Schritt in dieser schweren Zeit für Tou­ri­stik­un­ter­nehmen“, fasst Krahn zusammen.

Über UNIQ
Zur UNIQ Gruppe gehört neben der Marke Urlaubs­guru auch die inter­na­tio­nale Marke Holi­day­guru, die in wei­teren euro­päi­schen Län­dern prä­sent ist. Rund 160 Mit­ar­beiter arbeiten an den Stand­orten in Holzwickede, Unna, Mün­ster, Wien, Utrecht und auf Mal­lorca für das junge Unter­nehmen. Daniel Krahn und Daniel Marx sind Geschäfts­führer und 2012 mit der Idee zu Urlaubs­guru gestartet. Die UNIQ Gruppe hält zudem Anteile an der Prinz Sport­lich GmbH & Co. KG

Corona, UNIQ

Comments (2)

    • Da Arbeits­plätze abge­baut werden, ist wohl davon aus­zu­gehen, dass es sich um eine end­gül­tige Ent­schei­dung han­delt. Die UNIQ-Geschäfts­führer haben jeden­falls nichts zu einer Wie­der­eröff­nung ver­lauten lassen.
      Mit freund­li­chen Grüßen

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