Um diese Fläche (Pfeil) direkt hinter dem ehemaligen Künstler-Gelände geht es: Der Verkauf ist vom Tisch, auch, weil sich darauf eine ökologisch wertvolle Orchideenwiese befindet. (Luftbild: GeoService -Kreis-Unna)

Umweltpolitiker loben Bürgereinsatz für wertvolle Orchideenwiese

Um diese Fläche (Pfeil) direkt hinter dem ehemaligen Künstler-Gelände geht es: Der Verkauf ist vom Tisch, auch, weil sich darauf eine ökologisch wertvolle Orchideenwiese befindet. (Luftbild:  GeoService -Kreis-Unna)
Um diese Fläche (Pfeil) direkt hinter dem ehe­ma­ligen Künstler-Gelände geht es: Der Ver­kauf ist vom Tisch, auch, weil sich darauf eine öko­lo­gisch wert­volle Orchi­deen­wiese befindet. (Luft­bild: Geo­Ser­vice ‑Kreis-Unna)

In die Dis­kus­sion um den geplanten Ver­kauf einer rd. 1,5 ha großen gemein­de­ei­genen Fläche in direkter Nach­bar­schaft des Geländes der ehe­ma­ligen Firma Künstler hatte sich auch der Holzwickeder Natur­schützer Werner Hessel mit einer Bür­ger­an­re­gung im März des Jahres ein­ge­schaltet. Hessel ver­wies auf die öko­lo­gi­sche Bedeu­tung der Fläche, auf der sich eine wert­volle Orchi­deen­wiese befindet.

Die Aus­gleichs­fläche wurde bis ins Jahr 2000 als Acker genutzt und nach dem Kauf der Gemeinde mehr­fach jähr­lich gemäht und regel­mäßig von Auf­wuchs befreit. Da die geplante Auf­for­stung nicht umge­setzt wurde, hat sich im Laufe der Zeit eine intensiv genutzte Wiese mit Ver­tre­tern der Feucht­wiesen- und Bach­ufer­fluren sowie Stick­stoff­kraut­fluren her­aus­ge­bildet. Im süd­west­li­chen Bereich hat sich die Orchi­deenart Dac­ty­lor­hiza majalis (breit­blätt­rige Kna­ben­kraut) ange­sie­delt. Werner Hessel machte zudem darauf auf­merksam, dass sich auch noch wei­tere geschützte Orchi­deen­arten auf der Fläche nach­weisen lassen.

Ökologisches Kleinod“

Wie berichtet ist der Ver­kauf der Fläche ist inzwi­schen vom Tisch. Den­noch stand die Bür­ger­an­re­gung Hes­sels auf der Tages­ord­nung des Umwelt­aus­schusses in dieser Woche. Für seinen Ein­satz gab es Lob von allen Frak­tionen. Spre­cher aller Frak­tionen dankten Werner Hes­sels aus­drück­lich dafür, dass er auf die Bedeu­tung des „öko­lo­gi­schen Kleinods“ hin­ge­wiesen und diese auch aus­führ­lich nach­ge­wiesen hat. Dass Werner Hessel recht­zeitig auf das „ein­zig­ar­tige Biotop“ hin­ge­wiesen habe sein „ein schönes Bei­spiel dafür, wie wichtig enga­gierte Bür­ger­be­tei­li­gung“ sei.

Ein wei­teres Mal zeigten sich die Umwelt­po­li­tiker aller Frak­tionen irri­tiert dar­über, dass die Ver­wal­tung den Ver­kauf dieser Fläche vor­ge­schlagen hatte. 

Künstler-Fläche, Orchideenwiese


Peter Gräber

Dipl.-Journalist

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