UKBS bestätigt: Kita „Weitblick“ zum nächsten Kindergartenjahr noch nicht fertig

Auf der rd. 4 000 qm großen Fläche rechts neben dem ev. Friedhof an der Unnaer Straße in Opherdicke soll die neue vierzügige Kindertagesstätte in Opherdicke entstehen. (Foto: Googlemaps)
Auf der rd. 4 000 qm großen Fläche rechts neben dem ev. Friedhof an der Unnaer Straße in Opher­dicke soll die neue vier­zü­gige Kin­der­ta­ges­stätte in Opher­dicke ent­stehen. (Foto: Goog­le­maps)

Die Kin­der­ta­ges­stätte „Weit­blick“ in Opher­dicke wird zum näch­sten Kin­der­gar­ten­jahr im Sommer 2020 nicht wie geplant bezugs­fertig sein. Das bestä­tigte Mat­thias Fischer, Geschäfts­führer der UKBS, heute gegen­über dem Emscher­blog. „Die Bau­ge­neh­mi­gung liegt uns seit Anfang Sep­tember vor und wir befinden uns der­zeit Gesprä­chen wegen des Roh­baus. Ich gehe davon aus, dass im Oktober der Bau­start sein wird. Bei min­de­stens einem Jahr Bau­zeit wird die Fer­tig­stel­lung nicht vor Oktober/​November 2020 mög­lich ist.“

Für die Eltern, die drin­gend auf die neue Ein­rich­tung warten, ist die sicher eine herbe Ent­täu­schung. Zumal es lange so aussah, als obn die Kuta in Opher­dicke schneller fertig würde als die Kita im Emscher­park. Zur Frage, wer für die Ver­zö­ge­rung ver­ant­wort­lich ist, äußert sich der UKBS-Geschäfts­führer ver­ständ­li­cher­weise nicht.

Kreis: Ampel unabhängig von der Baugenehmigung

Denn zu dieser Frage ist ein poli­ti­scher Streit ent­brannt: Die SPD hatte in der ver­gan­genen Woche die Bür­ger­mei­sterin dafür kri­ti­siert, dass eine vom Kreis Unna schon Mitte Juni erbe­tene Stel­lung­nahme im Rat­haus erst spät am 26. August beant­wortet wurde. Inhalt­lich ging es darin um eine mög­liche Ampel­an­lage am Fuß­gän­ger­überweg vor der neuen Kita an der Unnaer Straße. Erst nachdem die Ant­wort aus Holzwickede im Kreis­haus ein­traf, erhielt die UKBS Anfang Sep­tember die Bau­ge­neh­mi­gung für die Kita, wes­halb die SPD hier einen direkten Zusam­men­hang ver­mutet.

Nach unserem Bericht in der ver­gan­genen Woche mel­dete sich heute nun Kreis-Spre­cherin Con­stanze Rauert und stellte klar: Diesen Zusam­men­hang gebe es nicht. „Unsere Nach­frage wegen der Ver­kehrs­ampel hat nichts mit der Bau­ge­neh­mi­gung zu tun.“ Es habe sich ledig­lich um ein „per­spek­ti­vi­sche Nach­denken“ zur Ver­kehrs­si­che­rung gehan­delt, da es sich um einen inner­ört­li­chen Bereich han­delt und damit der Kreis Unna zuständig sei. Eine Ampel­an­lage sei aber nicht Bestand­teil der Bau­ge­neh­mi­gung. 

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