Fabian (9 J.) Miriam (11 J.) und Willy (9 J., rechts) produzieren gemeinsam mit Kerstin Dreisbach-Dirb (2.v.l.) eine Szene für das Lego-Trickfilmprojekt im Treffpunkt Villa. (Foto: P. Gräber - Emscherblog.de)

Treffpunkt Villa wird zum Filmstudio: Kinder produzieren Lego-Trickfilm

Fabian (9 J.) Miriam (11 J.) und Willy (9 J., rechts) produzieren gemeinsam mit Kerstin Dreisbach-Dirb (2.v.l.)  eine Szene für das Lego-Trickfilmprojekt im Treffpunkt Villa. (Foto: P. Gräber - Emscherblog.de)
Fabian (9 J.) Miriam (11 J.) und Willy (9 J., rechts) produzieren gemeinsam mit Kerstin Dreisbach-Dirb (2.v.l.) und sieben anderen Kindern einen Lego-Trickfilm im Treffpunkt Villa. (Foto: P. Gräber – Emscherblog.de)

Filmprojekte hat es im Treffpunkt Villa schon einige gegeben. Doch in diesen Herbstferien läuft ein ganz besonderes Projekt dort: Täglich von 14 bis 18 Uhr treffen sich dort neun Jungs und ein Mädchen im Alter von zehn bis 14 Jahren, um einen Trickfilm mit Lego-Spielfiguren zu drehen.

Finanziert wird das Projekt in Kooperation mit der LAG Kunst und Medien und der Gemeindebücherei, gefördert vom Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes NRW.

Fachlich angeleitet werden die Kinder vom Medienpädagogen Andrè Linhoff, der neben der technische Ausrüstung auch die Lego-Figuren mitgebracht hat. Gemeinsam mit ihm und Villa-Mitarbeiterin Kerstin Dreisbach-Dirb haben die Kinder sich dann zunächst eine kleine Geschichte ausgedacht, die umgesetzt werden soll. „Da die Premiere des Films an Halloween sein wird, soll es natürlich ein Gruselfilm werden“, erklärt Kerstin Dreisbach-Dirb.

Erzählt wird die Geschichte eines Jungen, der neu in eine Schule kommt und noch nicht weiß, ob er so ganz dazu gehört. Doch dann wird der Junge entführt… Mehr soll noch nicht verraten werden, um die Spannung nicht zu nehmen.

Fünf Bilder in der Sekunde für Animation nötig

Drei verschiedene Szenarien haben sich die Kinder für ihre Geschichte überlegt und die Hintergründen für die Spielfiguren dazu gestaltet: einen Friedhof, einen Wald und eine Schule. Vor diesen Hintergründen werden nun die Lego-Figuren animiert. Was sich leichter anhört, als es getan ist: Damit die Bewegungen hinterher im Trickfilm schön flüssig sind, müssen von jeder Figur fünf Bilder pro Sekunde aufgenommen werden. Für jedes dieser Einzelbilder müssen die Figuren leicht bewegt und in eine etwas andere Position gebracht werden. Die mit der Kamera aufgenommenen Einzelbilder werden dann an einen Computer geschickt und später von Andrè Linhoff zu einem Film zusammengeschnitten, mit Dialogen versehen und vertont.

Etwa fünf bis sieben Minuten lang soll der Trickfilm werden. Das hört sdich nicht sehr lang an, jedoch müssen für diese fünf bis sieben Minuten 1.500 bis 2.100 Einzelbilder angefertigt werden.

Uraufführung des Legotrickfilms ist am Donnerstag (31. Oktober), um 18 Uhr in der Gemeindebücherei.

  • Termin: Donnerstag (31. Oktober), 18 Uhr, Gemeindebücherei, Opherdicker Straße 44

Treffpunkt Villa, Trickfilm


Peter Gräber

Dipl.-Journalist

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