Totes Reh auf B 236: Fünf Personen bei Auffahrunfall teils schwer verletzt

Bei einem Ver­kehrs­un­fall auf der B 236 sind am späten Don­ners­tag­abend (27.7.) ins­ge­samt fünf Per­sonen, dar­unter auch drei Holzwickeder, teil­weise schwer ver­letzt worden. Der Unfall ereig­nete sich in Fahrt­rich­tung Schwerte zwi­schen der Anschluss­stelle an der Brackeler Straße und dem Tunnel Wambel.

Dort war gegen 23.05 Uhr ein 19-Jäh­riger aus Holzwickede auf dem rechten Fahr­streifen unter­wegs. Auf dem Sei­ten­streifen sah er seinen ersten Angaben zufolge einen Wagen mit ein­ge­schal­tetem Warn­blink­licht stehen und kurz dahinter auf seiner Fahr­spur ein totes Reh. Der 19-Jäh­rige hielt dar­aufhin auf dem rechten Fahr­streifen an. Ein hinter ihm fah­rendes Auto wech­selte noch auf den linken Fahr­streifen, ein wie­derum dahinter fah­render 30-jäh­riger Dort­munder schaffte dies jedoch nicht mehr und fuhr mit seinem Fahr­zeug auf das des 19-Jäh­rigen auf.

Bei dem Unfall wurden die 33-jäh­rige Bei­fah­rerin des Dort­mun­ders (eben­falls aus Dort­mund) und eine 19-jäh­rige Mit­in­sassin des Holzwicke­ders (aus Kamen) schwer ver­letzt. Ret­tungs­wagen brachten sie zur sta­tio­nären Behand­lung in ein Kran­ken­haus. Bei der 19-Jäh­rigen konnte zunächst Lebens­ge­fahr nicht aus­ge­schlossen werden. Der 19-Jäh­rige sowie sein 18-jäh­riger Bei­fahrer und ein wei­terer 19-jäh­riger Insasse (beide aus Holzwickede) trugen leichte Ver­let­zungen davon. Sie kamen zur ambu­lanten Behand­lung in ein Kran­ken­haus.

Die B 236 musste an der Unfall­stelle zunächst für kurze Zeit kom­plett gesperrt werden, bis 1.45 Uhr lief der Ver­kehr über den linken Fahr­streifen.

Den ent­stan­denen Sach­schaden schätzt die Polizei auf ca. 13.000 Euro.

Das auf der Fahr­bahn lie­gende Reh war bei einem vor­an­ge­gan­genen Wild­un­fall getötet worden. Ein 32-jäh­riger Mann aus Sprend­lingen (Rhein­land-Pfalz) hatte nach dem Zusam­men­prall sein Fahr­zeug auf dem Stand­streifen ange­halten und bereits die Polizei ver­stän­digt. Das tote Tier wurde wäh­rend der Unfall­auf­nahme von der Auto­bahn­mei­sterei ent­sorgt.

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