Frühjahrsputz an den Kreisstraßen: Die Mitarbeiter des Kreisbauhofs packen in den nächsten Wochen kräftig an, um den Unrat anderer Leute zu beseitigen. (Foto: Dirk Schickentanz – Kreis Unna)

Tonnenweise Abfall: Kreisbauhof macht Frühjahrsputz

Früh­jahrs­putz an den Kreis­straßen: Die Mit­ar­beiter des Kreis­bau­hofs packen in den näch­sten Wochen kräftig an, um den Unrat anderer Leute zu besei­tigen. (Foto: Dirk Schicken­tanz – Kreis Unna)

Fast­food-Ver­packungen am Stra­ßen­rand, alte Auto­reifen im Graben und aus­ran­gierte Möbel­stücke auf dem Rand­streifen: Dass es sich nicht gehört, seinen Müll in der Land­schaft zu ent­sorgen, weiß jeder. Und trotzdem wird’s gemacht. Die Mit­ar­beiter des Kreis­bau­hofs packen in den näch­sten Wochen kräftig an, um den Unrat anderer Leute zu besei­tigen. 

Früh­jahrs­putz ent­lang der Kreis­straßen – und das jedes Jahr aufs Neue. Das ist nicht nur ärger­lich, son­dern bedeutet auch viel Arbeit für die „Jungs“ vom Bauhof. „Dabei sind die Stra­ßen­wärter eigent­lich für wich­ti­gere Auf­gaben zuständig“, sagt Kreis­bauhof-Leiter Dirk Schäfer. „Sie bes­sern den Asphalt aus oder küm­mern sich um die tau­sende Bäume und Sträu­cher ent­lang der 217 Kilo­meter Kreis­straße und 100 Kilo­meter Rad­wege im Kreis­ge­biet Unna.“

Doch Schmutz­finken sorgen dafür, dass jedes Jahr alleine auf Kreis­straßen 920 Arbeits­stunden anfallen, um rund 21 Tonnen Müll ein­zu­sam­meln. „Der wild abge­legte Abfall ist viel­fach auch gefähr­lich“, unter­streicht Schäfer. Denn nicht nur das Land­schafts­bild wird auf diese Weise beein­träch­tigt, auch Boden und Gewässer sind gefährdet, wenn bei­spiels­weise Kani­ster mit Öl oder Farbe weg­ge­worfen werden.

Der Kreis weist darauf hin, dass Abfall ent­weder in die rich­tige Tonne gehört oder für kleines Geld auf den Wert­stoff­höfen in jeder Stadt oder Gemeinde ent­sorgt werden kann. Eine Über­sicht über Öff­nungs­zeiten und Gebühren findet sich auf der Inter­net­seite der Gesell­schaft für Wert­stoff- und Abfall­wirt­schaft Kreis Unna mbH unter www.gwa-online.de.

Übri­gens: Wenn Ein­zelne aus Unwis­sen­heit oder Bequem­lich­keit ihren Müll in der Land­schaft ent­sorgen, dann geht das auf Kosten aller. Denn die Kosten für die Abfall­be­sei­ti­gung müssen zunächst von den Kom­munen getragen werden. Letzt­end­lich zahlen alle Bürger die „Zeche“, da diese Aus­gaben in die Abfall­ge­bühren mit ein­fließen. (PK | PKU)

Kreisbauhof

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