Schlagwort: Wohnpark

Planskizze des künftigen Wohnparks Emscherquelle aussehen: Auf dem freien Grünstreifen in der Mitte des Neubaugebietes soll die vierzügige Kita entstehen. (Foto: WILMA Wohnen West GmbH)

Rat beschließt Bauleitplanung für Wohnpark Emscherquelle

In der Sitzung des Gemeinderates wurde am Donnerstagabend erwartungsgemäß die planungsrechtlichen Voraussetzungen für den Wohnpark Emscherpark beschlossen. Die SPD und CDU bezeichneten den Abschluss des öffentlichen Planungsverfahrens als „Meilenstein“. Bürgerblock, FDP und Die Grünen lehnten das Neubaugebiet und damit auch den Beschluss zur Bauleitplanung ab:

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Planskizze des künftigen Wohnparks Emscherquelle aussehen: Auf dem freien Grünstreifen in der Mitte des Neubaugebietes soll die vierzügige Kita entstehen. (Foto: WILMA Wohnen West GmbH)

Kita im Wohnpark Emscherquelle: SPD und CDU nehmen weniger Grünanteil hin

Planskizze des künftigen Wohnparks Emscherquelle aussehen: Auf dem freien Grünstreifen in der Mitte des Neubaugebietes soll die vierzügige Kita entstehen. (Foto: WILMA Wohnen West GmbH)
Planskizze des künftigen Wohnparks Emscherquelle aussehen: Auf dem freien Grünstreifen in der Mitte des Neubaugebietes soll die vierzügige Kita entstehen. (Foto: WILMA Wohnen West GmbH)

Auch die Anpassung des Bebauungsplanes Wohnpark Emscherquelle für die dort vorgesehene vierzügige Kindertagesstätte stand noch einmal auf der Tagesordnung des Planungs- und Bauausschusses am Dienstagabend. Die Grünen sahen hier noch Gesprächsbedarf. Dass die zusätzlichen für die Kita benötigten 1.227 m2 Fläche vom öffentlichen Grünanteil genommen und noch dazu von der Gemeinde angekauft werden sollen,  gefällt den Grünen ganz und gar nicht.

 Denn dadurch würde sich der Grünflächenanteil des Neubaugebietes, der von der Gemeinde mit 50 Prozent vorgeschrieben ist, und ohnehin schon nur noch bei 36 Prozent liegt, noch weiter reduzieren.  „Hier sehen wir eine deutliche Parallele zum Baugebiet Caroline“, so Fraktionssprecher Friedhelm Klemp. „Auch da sollten ursprünglich mehr Grünflächen ausgewiesen werden und wurde der Bebauungsplan im Nachhinein noch viele Male geändert.“

Auch dass der Kreis Unna oder die Gemeinde die Fläche für die Kita vom Investor Wilma für rd. 400 000 Euro erwerben soll, finden die Grünen nicht in Ordnung. Zum einen habe der Investor verpflichtet, nach der 25%-Regel einen Kreisel an der Sölder Straße/Breiter Weg zu finanzieren. Dieser Kreisel wird aus verkehrstechnischen Gründen aber gar nicht mehr benötigt. Zudem sei die vierzügige Kita ein wertvolles Argument bei der Vermarktung des Gebietes. Deshalb sollte die Gemeinde noch einmal mit dem Investor verhandeln.

Mehr öffentliches Grün „gar nicht zu pflegen“

Es sei richtig, dass die Gemeinde noch weitere Verhandlungen mit dem Investor über einen Ausgleich nach der 25%-Regelung führen muss, so SPD-Sprecher Michael Klimziak. „Der Standort des Kindergartens im Wohnpark war jedoch von Anfang dort vorgesehen und ist unstrittig.“ Auch gebe es für die Wilma keinen Grund der Gemeinde die Fläche kostenlos zu überlassen. „Der Investor hat das Gelände doch gar nicht von uns gekauft, sondern vom Bund.“ Den geforderten Grünanteil sieht die SPD „allein schon durch die privaten Gärten“ erfüllt. „Mehr öffentlichen Grün könnte unser Baubetriebshof doch auch gar nicht mehr richtig pflegen, wie man doch jetzt schon erkennen kann im Gemeindegebiet.“   

Auch die CDU ist bereit, den reduzierten öffentlichen Grünanteil hinzunehmen. Die anderen Fraktionen allerdings nicht: FDP und auch Bürgerblock sehen es ähnlich wie die Grünen: Es gebe eine ganze Reihe von zwingenden Vorgaben für den Bebauungsplan, darunter ein öffentlicher Grünanteil von 50 Prozent. Auch bei dem Bürgerbegehren, erinnerte Ausschussvorsitzender Wilfried Brinkmann, „sind wir seinerzeit von ganz anderen Voraussetzungen ausgegangen. Diese Voraussetzungen können wir doch jetzt nicht so einfach über den Haufen werfen. Deshalb sind wir für einen Grünausgleich.“  

Auch FDP-Sprecher Fritz Bernhardt betonte: „Wir sind planerisch sicher nicht so weit, dass Wilma nichts mehr ändern könnte an der Planung. Darum ist es nicht richtig, solche Forderungen einfach abzuwürgen.“  Der Bebauungsplan sei noch offen und gar nicht beschlossen. In Gespräche zu diesem Thema wird die Verwaltung trotzdem nicht treten:  Denn mit den Stimmen der SPD und CDU wurde der Antrag der Grünen abgelehnt.

Parkplatz Haarstrang-Anlage: Asphalt statt Pflaster

Den Parkplatz an der Haarstrang-Sportanlage wird befestigt, die ca. 95 Stellplätze mit Rasengittersteinen und einer asphaltierten Fahrgasse hergerichtet. Kosten: rd. 175.000 Euro. (Foto: P. Gräber - Emscherblog.de)
Den Parkplatz an der Haarstrang-Sportanlage wird befestigt, die ca. 95 Stellplätze mit Rasengittersteinen und einer asphaltierten Fahrgasse hergerichtet. Kosten: rd. 175.000 Euro. (Foto: P. Gräber – Emscherblog.de)

Die Fraktionen nahmen außerdem die Planung für die Sanierung des Parkplatzes an der Haarstrang-Sportanlage zur Kenntnis und empfahlen, die Verwaltung mit den weiteren Planungsschritten zu beauftragen. Rund 200.000 Euro stehen für diese Maßnahme im Haushalt bereit.

Realisiert werden soll zu Gesamtkosten von rund 175.000  Euro eine asphaltierte Fahrgasse auf dem Parkplatz. Die Stellplätze sollen in Rasengittersteinen ausgeführt werden.  Insgesamt werden ca. 95 Stellplätze angelegt, darunter auch zwei behindertengerechte an der Zuwegung zum Sportplatz. Damit der Parkplatz ausreichend ausgeleuchtet werden kann, sollen vier zusätzliche Beleuchtungspunkte angelegt und die fußläufigen Wege im Norden und Süden des Platzes überarbeitet werden. Der vorhandene Baumbestand wird erhalten.

Die Rasengittersteine auf den Stellplätzen ermöglichen eine Versickerung des Oberflächenwassers. Allerdings ist dafür eine wasserrechtliche Genehmigung notwendig, da es sich um ein Wasserschutzgebiet III handelt, worauf Rolf Rehling von den Grünen die hinwies.

Ausgeführt werden die Arbeiten in enger Abstimmung mit den Nutzern (Sportvereinen) der Anlage. Die Baumaßnahme soll zweigeteilt ausgeführt werden, so dass jeweils eine Hälfte des Parkplatzes zur Verfügung stehen wird.  

Auf dem ehemaligen Kasernengelände sind inzwischen alle Gebäude abrissen und türmen sich die Haufen mit Abbruchmaterial. (Foto: P. Gräber - Emscherblog)

Grünen-Antrag: Wilma soll zusätzliche Fläche für Kita zur Verfügung stellen

Die Änderung des Bebauungsplanes Wohnpark Emscherquelle wollen die Holzwickeder Grünen noch einmal im Planungs- und Bauausschuss thematisiert wissen. Vor alle, dass die zusätzliche Fläche für den geplanten vierzügigen Kindergarten in dem Neubaugebiet zu Lasten der Grünflächen gehen und noch dazu von der Gemeinde angekauft werden soll, stört die Grünen. Sie haben jetzt beantragt, dass Thema im nächsten Fachausschuss auf die Tagesordnung zu setzen.

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Auf dem ehemaligen Kasernengelände sind inzwischen alle Gebäude abrissen und türmen sich die Haufen mit Abbruchmaterial. (Foto: P. Gräber - Emscherblog)

Planung angepasst: Kita wird Grünanteil im Wohnpark Emscherquelle weiter reduzieren

Für viele Holzwickeder ist der Anblick noch immer ziemlich ungewohnt: Auf dem Gelände an der Sölder Straße, wo vor wenigen Wochen noch die Gebäude der Emscherkaserne standen, ist kein Stein mehr auf dem anderen geblieben, türmen sich die Haufen mit Abbruchmaterial: Der Bauträger WILMA treibt die Umwandlung des rund 87.800 m2 großen ehemaligen Kasernengeländes zum Wohnpark Emscherquelle zügig voran. Gleichzeitig hat der Gemeinderat in seiner letzten Sitzung (28.3.) eine planerische Anpassung beschlossen, die den Grünanteil im späteren Neubaugebiet weiter reduzieren wird. Kritiker sehen sich in ihrer Meinung bestätigt, dass die von der Gemeinde dem Investor beim Verkauf zur Auflage gemachten insgesamt 17 Bedingungen ein weiteres Mal aufgeweicht werden.

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Der Bürgerblock fordert den Bau eines neuen Rad- und Gehweges auf der südlichen Seite der Sölder Straße in Höhe des geplanten Wohnparks Emscherquelle. (Foto: P. Gräber - Emscherblog)

Bürgerblock fordert sicheren Fuß- und Radweg auf der Sölder Straße

Im Planungs- und Bauausschuss sowie im Verkehrsausschuss wurden in den bisher letzten Sitzungen aus Sicht des Bürgerblocks die unsinnigen Beschlüsse gefasst, durch zwei Parkverbotszonen den Verkehrsfluss auf der Sölder Straße herzustellen bzw. die durch das Baugebiet Emscherkaserne entstehende, zusätzliche Belastung aufzufangen.

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Auf einen Kreisverkehr im Bereich Sölder Straße/Breiter Weg zugunsten einer Ampel an der Einmündung zur Hauptstraße zu verzichten, haben auch Bürger schon im Fachausschuss vorgeschlagen. (Foto: P. Gräber - Emscherblog.de)

Investor WILMA soll Ersatz für entfallene Kreisverkehre an anderer Stelle leisten

Im Planungs- und Bauausschuss am Dienstagabend (5.2.) stand eine planerische Anpassung der vom Gemeinderat festgelegten Rahmenbedingungen für den Wohnpark Emscherquelle auf der Tagesordnung. Wie sich im Laufe der weiteren Konkretisierung der Planung und nach Erstellung eines Verkehrsgutachtens herausgestellt hat, sind die ursprünglich in den Bereichen Sölder-/Schäferkampstraße sowie Sölder Straße/Breiter Weg vorgesehenen Kreisverkehren nicht mehr erforderlich. Eigentlich eine Formsache.

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Uwe Nettlenbusch, Andreas Häcker und Stefan Thiel (v.l.n.r.) am Eingang der ehemaligen Kaserne | Foto: Hanna Brand, mille-fiori.com für WILMA Wohnen

Rückbau der Emscher Kaserne hat begonnen: Schriftzug bleibt als Erinnerung erhalten

um Auftakt der Aktivitäten rund um den anstehenden Rückbau der Emscher Kaserne in Holzwickede trafen sich in dieser Woche vor Ort Vertreter der Gemeinde und des Projektentwicklers Wilma, um an die Ära von über 35 Jahren Bundeswehrgeschichte in Holzwickede zu erinnern. Die vorbereitenden Bauarbeiten für den mehrgenerationenfähigen „Wohnpark Emscherquelle“ haben begonnen.

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