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30. Holzwickeder Weihnachtsmarkt eröffnet

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Bürgermeisterin Ulrike Drossel verteilte nach der Eröffnung des Weihnachtsmarktes die traditionellen Stutenkerle an die Kinder. (Foto: P. Gräber – Emscherblog.de)

Der 30. Holzwickeder Weihnachtsmarkt ist eröffnet: Bürgermeisterin Ulrike Drossel und die Kinder des HEV-Kindergartens eröffneten pünktlich die vorweihnachtliche Budenstadt vor dem Rathaus, die nun bis einschließlich Sonntag (27.11.) noch mit ihrer einmaligen Atmosphäre auch immer mehr Besucher aus dem Umland anzieht.

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30. Holzwickeder Weihnachtsmarkt lockt mit Nikolaus, Stutenkerlen und viel Atmosphäre

Am kommenden Freutag ist es wieder soweit: Bürfgermeisterin Ulrike Drossel wird den 30. Holzwickeder Weihnachtsmarkt eröffnen. (Foto: P. Gräber - Emscherblog)
Am kommenden Freitag ist es wieder soweit: Bürgermeisterin Ulrike Drossel wird den 30. Holzwickeder Weihnachtsmarkt eröffnen. (Foto: P. Gräber – Emscherblog)

Angesichts der milden Temperaturen in dieser Woche mag man es ja kaum glauben – doch der 30. Holzwickeder Weihnachtsmarkt steht vor der Tür. Pünktlich am Freitag (25.11.) um 18 Uhr wird Bürgermeisterin Ulrike Drossel den Weihnachtsmarkt gemeinsam mit Kindern des HEV-Kindergartens auf der Bühne vor dem Rathaus eröffnen.

Anschließend werden dann wieder Stutenkerle an die Kinder verteilt. „Allerdings erst wenn die Kinder des HEV-Kindergartens wieder von der Bühne sind“, so Antje König-Krämer. Und ja, auch der Nikolaus wird wieder den Holzwickeder Weihnachtsmarkt am Sonntag (27.11.) besuchen. Ab 14 Uhr wird der Nikolaus allerdings nicht auf der Bühne sitzen und die Kindlein zu sich kommen lassen, sondern selbst durch die Budenstadt spazieren und die Kinder erfreuen.

84 Stände und Buden beteiligen sich wieder

Ansonsten bietet der Weihnachtsmarkt mit seinen aktuell 84 Ständen und Buden viel Tradition und Altbewährtes: Nahezu alle Holzwickeder Vereine, Schulen und Kindergärten beteiligen sich wieder. „Besonders freut mich, dass auch das Clara-Schumann-Gymnasium an allen drei Tagen wieder mit einem eigenen Stand dabei sein wird“, sagt Antje König-Krämer. Am Samstag um 18.30 Uhr werden sich Schüler des CSG auf der Bühne auch mit einer musikalischen Aufführung am Kulturprogramm des Weihnachtsmarktes beteiligen.

Da die Poststraße wegen der neuen Bebauung dort nicht mehr vollständig für den Weihnachtsmarkt vereinnahmt werden kann, werden die Orcas der DLRG von ihrem Stammplatz dort zur Parkstraße umziehen. Den Umzug nutzen die Orcas um auch das Konzept umzustellen:  Statt Traumcafe laden sie nun erstmals in den Winter-Biergarten mit frisch gezapftem Bier ein. Natürlich wird es auch weiter die legendäre Feuerzangenbowle im Angebot geben.

Am Standort Poststraße verbleiben das Kinderaktionszelt des Treffpunkts Villa und der eine oder andere kleine Kunstgewerbe- und Kreativstand.

Das Kulturprogramm zum 30. Holzwickeder Weihnachtsmarkt finden Sie hier:

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Gemütlicher Weihnachtsmarkt im Emscherquellhof

Auf dem Emscherquellhof findet am 3. Advent: ein Weihnachtsmarkt statt. (Foto: P. Gräber)
Die Verwalter laden am 3. Advent zu einem kleinen Weihnachtsmarkt in den Emscherquellhof ein. Foto: P. Gräber)

Die Weihnachtszeit steht vor der Tür und der geschmückte Emscherquellhof lädt zu einem kleinen Weihnachtsmarkt am Sonntag, 11. Dezember, ein.

Große und kleine Besucher können von 15 bis 21 Uhr einige schöne Stunden der Unterhaltung mit ihren Lieben verbringen, wobei ihnen weihnachtliche Musik und Leckereien die Zeit versüßen werden. Sie können in einer gemütlichen Weinstube sitzen oder sich lieber doch bei Kaffee und Kuchen oder mit Glühwein aufwärmen.

Die Eheleute Drzisga, Verwalter des Emscherquellhofs, laden insbesondere Eltern und Großeltern ein, sich gemeinsam mit ihren Kindern und Enkelkindern auf dem Heuboden des Emscherquellhofs eine schöne Zeit mit verzaubernden Geschichten zu machen. Um 16 Uhr wird dort Lothar Ostermann, Autor und Großvater aus Holzwickede, aus seinem Buch „Das Geheimnis des Zauberbuches“ vorlesen.  Eine Stunde später, um 17 Uhr, wird die Märchenerzählerin Birgit Fritz unter dem Titel „Winterzeit, Winterzeit…“ Geschichten vom Wünschen, Erfüllen, Frieren, Wärmen, Suchen und Finden erzählen.

Ihnen fehlt noch ein kleines Geschenk? Machen Sie doch mit Ihrer Familie ein Foto, das ist sicher ein schönes Weihnachtsgeschenk. Ein Fotograf steht bereit. Sie können Ihr Foto gleich mit nach Hause nehmen. Für den weihnachtlichen Schmuck zu Hause stehen außerdem einige Stände mit Weihnachts-Dekorationen bereit.

Die Veranstalter bitten darum, vor der Emscherkaserne zu parken, da am Emscherquellhof nur sehr wenige Parkplätze vorhanden sind. Für den Heimweg sollten Besucher dann eine Taschenlampe mitbringen, da eine Straßenbeleuchtung auf dem Weg zur Kaserne nicht vorhanden ist.

Die Veranstalter freuen sich auf Ihr Kommen.

  • Termin: Sonntag, 11. Dezember, 15 bis 21 Uhr, Emscherquellhof, Quellenstraße

Stutenkerle und Weihnachtsmänner im Gemeinderat

Stutenkerle und der Weihnachtsmänner waren heute auch im Gemeinderat ein Thema: Bürgermeisterin Ulrike Drossel gab unter Mitteilungen im Rat mit Blick auf den Holzwickeder Weihnachtsmarkt in diesem Jahr kurz und knapp bekannt: „Es wird Stutenkerle geben und auch der Nikolaus wird kommen.“ Wie viele Stutenkerle verteilt werden, ließ Ulrike Drossel allerdings offen.

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Weihnachtsmarkt ohne Stutenkerle und Nikolaus: Bürgermeisterin rudert zurück

Bürgermeisterin Ulrike Drossel und die Kinder des HEV-Kindergartens eröffneten pünktlich den 29. Holzwickeder Weihnachtrsmarkt am Freitagabend. Anschließend verteilte die Bürgermeisterin die traditionellen Stutenkerle an die Kinder der Gemeinde. (Foto: Peter Gräber)
Für die Bürgermeisterin ein Sicherheitsrisiko: Die Verteilung der Stutenkerle an alle Kinder zur Eröffnung des Weihnachtsmarktes wird es nicht mehr geben. (Foto: Peter Gräber)

Eigentlich ist ihr Gespür für Bürgernähe und populistische Themen eine Stärke von Holzwickedes Bürgermeisterin. Doch dieses Mal hat Ulrike Drossel ziemlich daneben gelegen – und dafür auch gleich jede Menge Kritik in den einschlägigen sozialen Medien einstecken müssen. Was ist geschehen?  Nun, Ulrike Drossel hat sich an Holzwickedes liebstem Kind, dem traditionellen Weihnachtsmarkt, vergangen und entgegen einer dringenden Empfehlung ihrer Verwaltung die Verteilung der Stutenkerle an alle Kinder und den Nikolaus abgeschafft.

So stand es jedenfalls gestern in der Lokalpresse, die, alle Jahre wieder, routinemäßig berichtet, dass der Holzwickeder Weihnachtsmarkt wie im Vorjahr gehabt stattfinden wird. Dieses Mal allerdings mit Neuerungen: So soll die traditionelle Eröffnung des Weihnachtsmarktes nach über 20 Jahren am Freitagabend (25.11.) letztmalig durch die Kinder des HEV-Kindergartens vorgenommen. Ab nächstes Jahr sollen wechselnde Kindergärten aus der Gemeinde die Eröffnung mitgestalten.

Außerdem sollen anschließend keine Stutenkerle mehr an die vor der Bühne wartenden Kinder verteilt werden. Schließlich soll auch der Nikolaus am Sonntag die Kinder nicht mehr besuchen und Süßigkeiten an sie verteilen.

Bedauerlich nur: Fallen diese beiden Programmpunkte weg, gibt es kein einziges Angebot mehr nur für die Kinder auf dem Holzwickeder Weihnachtsmarkt und die ganze Veranstaltung würde vollends zu einem folkloristischen Glühwein-Saufen für ältere Generationen mutieren.

So sehen es wohl auch viele Holzwickeder, die bereits in Leserbriefen und sozialen Medien ihrem Ärger über die kinderfeindliche Neuerung Luft machen.

Begründet wird die Entscheidung mit Sicherheitsbedenken, da es angeblich im Vorjahr bei der Premieren-Eröffnung durch Ulrike Drossel zu chaotischen Zuständen bei der Verteilung der Stutenkerle gekommen ist.

Bürgermeisterin nach Alleingang in der Kritik

Detlef Drossel, seines Zeichens Aushilfs-Nikolaus und Ehemann der Bürgermeisterin, verteidigte in einer Holzwickeder Facebook-Gruppe die Entscheidung seiner Frau, indem er in dieselbe Kerbe schlägt  – und die Diskussion dadurch noch mehr anheizte: Von „einer Schar raffgieriger Kinder“, die „nicht in den Griff“ zu kriegen sei, berichtete der Vorjahres-Nikolaus von seinen Erfahrungen. Schließlich verglich Detlef Drossel die Verteilung der Stutenkerle und Süßigkeiten an die Holzwickeder Kinder sogar mit den Hochsicherheitsrisiken bei Großveranstaltungen wie der Loveparade oder Silvesterfeiern in der Domstadt: „Habt Ihr aus Duisburg und Köln nichts gelernt?“, kanzelt er die Kritiker bei Facebook ab.

Gelernt hat aber offenbar aber die Bürgermeisterin etwas aus dem „Shitstorm“ in ihrer Gemeinde. Denn auf Nachfrage des Emscherblogs ruderte Ulrike Drossel heute zurück – zumindest teilweise: Sie sei sehr unglücklich damit gewesen, wie der erste Weihnachtsmarkt, den sie im Vorjahr eröffnen durfte, teilweise gelaufen sei. „Da war ein fürchterliches Gedränge und Geschubse vor der Bühne“, meint Ulrike Drossel. „Das war völlig unangemessen.“ Dass es gar keinen Nikolaus mehr geben wird, sei allerdings auch etwas voreilig mitgeteilt worden. „Das Problem war, dass die Presse schon sehr früh den Planungsstand des Weihnachtsmarktes abgefragt hat. Was wir genau machen werden, steht aber noch gar nicht abschließend fest“, betont Ulrike Drossel.

„Ich habe noch einmal Kontakt zum Nikolaus aufgenommen und wir stellen uns das so vor, dass der Nikolaus am Sonntag auf der Bühne sitzt und alle Kinder einzeln zu ihm kommen können.“

Bürgermeisterin Ulrike Drossel

„Ich habe noch einmal Kontakt zum Nikolaus aufgenommen und wir stellen uns das so vor, dass der Nikolaus am Sonntag auf der Bühne sitzt und alle Kinder einzeln zu ihm kommen können. Der Nikolaus freut sich bestimmt auch über ein kleines Bild oder Basteleien, die dann später vielleicht mal im Bürgerbüro oder Rathaus auch ausgestellt werden können.“ Denkbar sei auch, dass die Großeltern ein Erinnerungsfoto mit Enkelkind und Nikolaus machen können. „Ich fände es auch schön, wenn vielleicht der eine oder andere Kinderchor noch dazu singen könnte. So ganz zu Ende gedacht, ist das aber noch nicht. Da fehlt noch das Feintuning.“ Wann genau der Nikolaus am Sonntag auf der Bühne sitzt, soll noch rechtzeitig mitgeteilt werden.

Was allerdings definitiv nicht mehr stattfinden wird, ist die Verteilung der Stutenkerle zur Eröffnung an alle Kinder. „Das lässt sich einfach nicht von der Bühne aus organisieren“, meint Ulrike Drossel. Nur noch die Kinder, die auf der Bühne singen, sollen ein kleines Präsent, Süßigkeiten oder Stutenkerle, erhalten. „In dieser Masse werden jedenfalls nichts mehr verteilen“, betont die Bürgermeisterin. „Der Grund dafür ist aber nicht, dass wir den Kindern etwas wegnehmen wollen oder kein Geld dafür hätten, sondern das Sicherheitsrisiko. Schließlich sind wir eine familienfreundliche Gemeinde und wollen nicht, dass jemand ,unter die Räder‘ kommt.“

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