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VHS-Gruppe „Spurensuche NS-Opfer Holzwickede“ zieht Bilanz zum Holocaust-Gedenktag

Die Gruppenarbeit in der VHS-Gruppe „Spurensuche NS-Opfer Holzwickede“ liegt aufgrund der Corona-Beschränkungen derzeit weitgehend brach. Anlässlich des Holocaust-Gedenktages am 27. Januar zieht ihr Sprecher Wilhelm Hochgräber nun eine Bilanz der Spurensuche und gibt einen Ausblick auf weitere geplante Aktionen.

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Holzwickede nach dem schweren Bombenangriff am 23. März 1945. (Foto: Gemeindearchiv)

VHS-Gruppe „Spurensuche“: Gemeinsames Gedenken an Opfer des Bombenangriffs

Die VHS-Gruppe „Spurensuche NS-Opfer Holzwickede“ wird sich am Sonntag (26. Januar), einen Tag vor dem Holocaust-Gedenktag, ab 15 Uhr in der Seniorenbegegnungsstätte öffentlich vorstellen. Ab 14 Uhr ist Einlass, ab 14.30 Uhr gibt es Kaffee und Kuchen für die Gäste.

Auch heute (16. Januar) hatte sich die Gruppe in der Begegnungsstätte getroffen. Auf der Tagesordnung stand u.a. die geplante Gedenkveranstaltung für die Opfer der Bombadierung Holzwiukedes vor 75 Jahren. Diese Gedenkveranstaltung ist am Sonntag (22. März) ab 15 Uhr in der Rausinger Halle geplant. Gemeinsame Veranstalter sind neben der VHS-Gruppe die Gemeinde Holzwickede, der Historische Verein und der Deutsch-Britische Club.

Ein weiteres Thema beim heutigen Treffen ist dder Staffelstab zu „Gemeinde ohne Rassismus – Gemeinde mit Courage“. Genau vor zehn Jahren ist Holzwickede die Selbstverpflichtung eingegangen zur Aktivität gegen Rassismus in Holzwickede. Diese Verpflichtung soll als symbolischer Staffelstab von verschiedenen Organisationen und Einrichtungen untereinander weitergereicht werden.

Während des Jahresempfangs der Gemeinde am 3. Oktober soll der Staffelstab von der Kita „Wühlmäuse“ an die VHS-Gruppe „Spurensuche“ übergeben werden.

Wilhelm Hochgräber mahnte in seiner Rede, den Rechtsstaat und die Demokratie zu wahren. (Foto: P. Gräber - Emscherblog.de)

VHS-Gruppe „Spurensuche NS-Opfer Holzwickede“ trifft sich wieder

Die Mitglieder der VHS-Gruppe „Spurensuche NS-Opfer Holzwickede“ treffen sich wieder am Donnerstag (28. Februar), von 18.30 bis 20 Uhr in der Senioren-Begegnungsstätte.

Im Mittelpunkt des Treffen wird eine Rückschau auf die Gedenkveranstaltung die Stolpersteinverlegung und das Abschlusstreffen in der ersten Februarwoche stehen. An der Gedenkveranstaltung im Spiegelsaal von Haus Opherdicke haben 130 Personen teilgenommen, an den fünf Verlegungen und am Abschlusstreffen jeweils etwa 40 Personen.

Die Verlegung der Stolpersteine, so Wilhelm Hochgräber von der VHS-Gruppe, sei „durch das Bauamt der Gemeinde wieder hervorragend organisiert“ worden. Die Begleitung durch die Lieder und kurze Ansprachen – in drei Fällen sogar durch Familienangehörige – waren „ein würdiger Rahmen“. „Die Gedenkveranstaltung hat die Teilnehmer tief berührt“, stellt Wilhelm Hochgröber weiter fest. „Das ist den Schülern der Aydaco-Gruppe des CSG zu verdanken, die den Opfer ihre Stimme gaben.“

Bei dem Treffen übermorgen wird es außerdem einen Bericht von Ulrich Reitinger zu neuen Archivkenntnissen und einen Ausblick zur weiteren Arbeit der Gruppe geben.

Termin: Donnerstag, 28. Februar, 18.30 bis 20 Uhr, Senioren.begegnungsstätte, Berliner Allee 16a

Die Verlegung fünf weiterer Stolpersteine in Holzwickede findet im Februar 2019 statt: Stolperstein für den Holzwickeder Friedrich Ellerkmann. (Foto: P. Gräber - Emscherblog.de)

VHS-Gruppe „Spurensuche“ trifft sich zur Vorbereitung der Stolpersteinverlegungen

Die VHS-Gruppe „Spurensuche NS-Opfer Holzwickede“ trifft sich wieder am Donnerstag (17. Januar) von 18.30 bis 20 Uhr in der Senioren-Begegnungsstätte. Im Mittelpunkt des Treffens wird die Vorbereitung der nächsten Stolpersteinverlegungen in der Gemeinde am Donnerstag, 7. Februar sein einschließlich des Abschlusstreffens nach den Verlegungen am selben Tag sowie der zentralen Gedenkveranstaltung am Sonntag, 3. Februar.

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ach der lobenswerten Erinnerung an einzelne Schicksale durch die Verlegung von Stolpersteinen will die Gemeinde nun die gesamte NS-Zeit in Holzwickede aufarbeiten lassen. (Foto: P. Gräber - Emscherblog.de

Fünf weitere Stolpersteine erinnern an Opfer der Nazi-Herrschaft in Holzwickede

Der Künstler Gunter Demnig wird am 7. Februar 2019 weitere fünf Stolpersteine verlegen, die an Opfer der NS-Herrschaft in Holzwickede erinnern.  (Foto: P. Gräber - Emscherblog.de
Der Künstler Gunter Demnig wird am 7. Februar 2019 weitere fünf Stolpersteine verlegen, die an Opfer der NS-Herrschaft in Holzwickede erinnern. (Foto: P. Gräber – Emscherblog.de

In der Gemeinde Holzwickede werden weitere Stolpersteine verlegt. Der Verlegungstermin steht bereits fest: Wie Wilhelm Hochgräber, Leiter der VHS-Gruppe „Spurensuche“ mitteilt werden die nächsten Stolpersteine durch den Künstler Gunter Demig am Donnerstag (7. Februar), um 13 Uhr verlegt.

Aufgrund der vorliegenden Informationen könnten die nächsten Stolpersteine erinnern an:

  • Karl Menne aus Hengsen (Behinderter, von den Nazis umgebracht);
  • Caroline Stoffel, geb. Pampus aus Hengsen/Altendorf (seelisch Kranke, umgebracht von den Nazis);
  • Karl Luicke (Behinderter, wenige Wochen nach Ende der Nazi-Herrschaft an den Folgen unmenschlicher Behandlung verstorben);
  • Alma Stern, geb. Steinweg (Jüdin/jüdischer Herkunft im KZ Sobibor umgebracht)
  • einen der ersten namentlich bekannten zwölf Holzwickeder, die 1933 im KZ Bergkamen-Schönhausen waren;

Die Verlegung der Stolpersteine wird aus Spenden finanziert. Bis Anfang des Monats sind insgesamt 2012,50 Euro Spendengelder eingegangen. Nach Abzug der ersten Verlegungsaktion im März befinden sich noch 1412,50 Euro auf dem Spendenkonto, so dass die Verlegung der nächsten fünf Stolpersteine bereits finanziert ist.

VHS-Gruppe „Spurensuche“ trifft sich 

Die Mitglieder der VHS-gruppe „Spurensuche“ treffen sich morgen (13. September), von 18.30 bis 20 Uhr in der Begegnungsstätte. Bei dem Treffen sollen auch die jüngsten Rechercheergebnisse der Mitglieder zum Konzentrationslager Bergkamen-Schönhausen besprochen werden, in dem laut einem Bericht des Hellweger Anzeigers vom 30. Mai 1933 geradezu paradiesische Zustände geherrscht haben sollen.

Danach lebten die Gefangenen dort in einem „schmucken Bauwerk, beschattet von Alleebäumen“, mit den Inhaftierten werde „menschlich verfahren“, die SA- und SS-Aufseher hätten „ein mitleidiges Herz“, ein „Gefangenenchor“ sorge für „frischen Männergesang“ und ein „Mandolinen- und Lautenspieler“ für weitere Abwechslung. Was die Nazis damals verharmlosend als „Schutzhaft“ bezeichneten, war in Wahrheit nichts anders als Quälerei in einem Konzentrationslager.

  • Termin: Donnerstag (13. September), 18.30 Uhr, Begegnungsstätte, Berliner Allee 16a
Der Künstler Gunter Demnig wird am 7. Februar 2019 weitere fünf Stolpersteine verlegen, die an Opfer der NS-Herrschaft in Holzwickede erinnern. (Foto: P. Gräber - Emscherblog.de

VHS-Gruppe Spurensuche trifft sich: Verlegung neuer Stolpersteine möglich

Ein Rückblick auf die Stolpersteinverlegung durch den Künstler Günter Demnig und die Begleitung durch die Schüler des CSG ist Thema beim nächsten Treffen der VHS-Gruppe Spurensuche: Es könnten noch fünf weitere Stolpersteine verlegt werden. (Foto: P. Gräber - Emscherblog.de)
Ein Rückblick auf die Stolpersteinverlegung durch den Künstler Günter Demnig und die Begleitung durch die Schüler des CSG ist Thema beim nächsten Treffen der VHS-Gruppe Spurensuche: Es könnten noch fünf weitere Stolpersteine verlegt werden. (Foto: P. Gräber – Emscherblog.de)

Das nächste Treffen der VHS-Gruppe „Spurensuche NS-Opfer Holzwickede“ findet am Donnerstag (26. April) von 18.30 bis 20 Uhr in der Senioren-Begegnungsstätte statt.

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Gedenkfeier für Stolpersteinverlegung im Foyer des CSG

Auch in Holzwickede werden im März fünf dieser Stolpersteine an Opfer der Nazis erinnern: Beispiel für einen verlegten Stolperstein. (Foto: Axel Mauruszat by CC 2.0-de)
Auch in Holzwickede werden im März fünf dieser Stolpersteine an Opfer der Nazis erinnern: Beispiel für einen verlegten Stolperstein. (Foto: Axel Mauruszat by CC 2.0-de)

Die VHS-Gruppe „Spurensuche NS-Opfer Holzwickede“ trifft sich am heutigen Donnerstag (11. Januar) um 18 Uhr in der Senioren-Begegnungsstätte, Berliner Allee 16a.

Wie der Leiter der Gruppe, Wilhelm Hochgräber, dazu mitteilt, werden die Stolpersteine am Dienstag, 6. März, ab 12.30 Uhr durch den Künstler Gunter Demnig an fünf Stellen im Gemeindegebiet verlegt. der Gruppe ist es gelungen, bislang fünf Opfer der NS-Dikatur aus Holzwickede und ihre Schicksale soweit zu recherchieren, dass sich die Verlegung eines Stolpersteins an deren letzter Wohnadresse rechtfertigen lässt.  Diese Opfer sind Karl Klönne (heute Sölder Str. 31), Wilhelm Lohöfer (heute Landskroner Str. 23), Josef Kaup (heute Landweg 57) sowie Ludwig Himpe (heute Hauptstr. 8)

Weitere behinderte Holzwickeder sind nach aktuellem Kenntnisstand der VHS-Gruppe Opfer des „Euthanasieprogramms“ der Nazis geworden. Mindestens vier weitere Stolpersteine sollen deshalb noch verlegt werden.

Stolpersteine geben den Opfer ihre Identität zurück

Die Stolpersteinen sollen den geschundenen und vergessenen Menschen ihren Namen, ihre Identität und damit ihre Würde wiedergeben. In der zentralen Gedenkveranstaltung würdigen die Gemeinde Holzwickede und die VHS-Gruppe „Spurensuche NS-Opfer Holzwickede“ die Schicksale und Biographien der im Nationalsozialismus ermordeten Menschen mit Behinderungen und psychischen Krankheiten.

Die Gedenkveranstaltung zur Stolpersteinverlegung (6. März) wird zwei Tage vorher im Foyer des Clara-Schumann-Gymnasiums vorher am Sonntag (4. März). Beginn: 14 Uhr. Beim vorigen Treffen der VHS-Gruppe waren die Mitglieder noch davon ausgegangen, dass die Veranstaltung im Forum stattfinden soll. In Absprache mit dem CSG und dem Fachbereichsleiter der Gemeinde, Matthias Aufermann, wird sie nun im Foyer des CSG stattfinden. Denn eine Schülergruppe des CSG wird den eigentlichen Gedenkteil mitgestalten. Außerdem befindet sich im Foyer das einzige Holzwickeder Mahnmal gegen Krieg und Nationalsozialismus, eine verkleinerte Nachbildung des Baron-Denkmal .

Wie Wilhelm Hochgräber weiter mitteilt, sind bei der Gemeinde bis Anfang November 925 Euro Spenden für die Stolpersteine eingegangen. Damit sind die fünf Steine (je 120 Euro), die am 6. März verlegt werden sollen, bereits bezahlt. Der aktuelle Spendenstand dürfte sogar noch höher sein, da das CSG Erlöse aus dem Weihnachtsmarktstand gespendet hat.

  • Termin: Sonntag, 4. März, 14 Uhr, Foyer des CSG, Opherdicker Str. 44

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