Schlagwort: Stadt Dortmund

Menschen, Masse, Einwohner, Symbolbild

Stadt Dortmund befragt Ex-Dortmunder in Holzwickede nach Umzugsmotiven

Viele ehemalige Dortmunder, die nach Holzwickede gezigen sind, dürften sich in diesen Tagen wundern, denn sie haben Post aus ihrer alten Heimat Dortmund bekommen. Den Briefen liegt ein Fragebogen bei, mit dem das Dortmunder Amt für Wohnen herausfinden möchte, welche Gründe die Menschen haben aus Dortmund fort zu ziehen.

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Die Verwaltungsvorstände von Dortmund und dem Kreis Unna trafen sich auf Haus Opherdicke zum turnusmäßigen Austausch. Ein Thema: die OW IIIA. Foto: Constanze Rauert

Dortmund und Kreis Unna einig: OWIIIA muss kommen

Der Name ist kurz. Ansonsten zieht sich bei der OW IIIA so ziemlich alles in die Länge. Jetzt wollen Dortmund und Kreis Unna nochmal versuchen, beim NRW-Verkehrsministerium aufs Tempo zu drücken. Die als Ost-Westtangente geplante Landesstraße (L663n) soll den Dortmunder Osten vom Verkehr entlasten, so der Plan der Dortmunder. Damit der nicht Richtung Unna-Massen schwappt, muss über die Stadtgrenze hinaus bis zum Autobahnanschluss Kamen-Zentrum durchgebaut werden, so die Forderung der Stadtspitzen von Unna und Kamen sowie Landrat Makiolla.

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Dortmund und Kreis Unna einig: Geld aus Berlin ins Revier lenken

Gute Stimmung, enge Abstimmung. Das kennzeichnet die Treffen der Verwaltungsvorstände von Dortmund und dem Kreis Unna – wie Dienstag auf Haus Opherdicke in Holzwickede. (Foto: C. Rauert – Kreis Unna)
Gute Stim­mung, enge Abstim­mung: So war das Treffen der Ver­wal­tungs­vor­stände von Dort­mund und dem Kreis Unna am Dienstag auf Haus Opher­dicke in Holzwickede gekenn­zeichnet. (Foto: C. Rauert – Kreis Unna)

(PK) Gute nach­bar­schaft­liche Bezie­hungen werden nicht nur privat, son­dern auch von Behörden gepflegt. Und so tagten die Ver­wal­tungs­vor­stände des Kreises Unna und der Stadt Dort­mund einmal mehr gemeinsam. Auf der Tages­ord­nung unter anderem: Öffent­lich geför­derter Arbeits­markt und Rad­schnellweg.

Die Ruhr­ge­biets­städte und ‑kreise haben sich zur Bekämp­fung der Lang­zeit­ar­beits­lo­sig­keit bekannt­lich in Posi­tion gebracht. Sie wollen Modell­re­gion für einen öffent­lich geför­derten Arbeits­markt werden. Ideen dazu hat z.B. Dort­mund ent­wickelt, erste Gespräche auf Ruhr­ge­biets­ebene gab es bereits, ein Kon­zept soll Ende Juni vor­liegen.

Ende Juni soll Konzept vorliegen

Der Plan dabei auch: Etwas von den 350 Mil­lionen Euro, die der Bund in seinen Haus­halt für 2017 zusätz­lich zum Abbau der Lang­zeit­ar­beits­lo­sig­keit ein­stellen möchte, von Berlin ins Revier zu lenken. Denn, und darin sind sich der Dort­munder Ober­bür­ger­mei­ster Ull­rich Sierau und Landrat Michael Makiolla mit Bun­des­ar­beits­mi­ni­sterin Andrea Nahles einig: „Die Bekämp­fung der Lang­zeit­ar­beits­lo­sig­keit ist eine gesamt­staat­liche Auf­gabe, die nicht nur dem Markt über­lassen werden darf.“

Die Region weiter nach vorn zu bringen, ist auch erklärtes Inter­esse der neuen Spitze der Indu­strie- und Han­dels­kammer (IHK) zu Dort­mund. Erst vor wenigen Tagen hatten IHK-Prä­si­dent Heinz-Her­bert Dust­mann und IHK-Haupt­ge­schäfts­führer Stefan Schreiber bei ihrem Antritts­be­such bei Landrat Makiolla ihre Unter­stüt­zung bei Initia­tiven wie der zum Abbau von Arbeits­lo­sig­keit zuge­sagt.

Bewe­gung ist auch in einem ganz anderen Thema: Dem vom Regio­nal­ver­band (RVR) geplanten, über 100 Kilo­meter langen Rad­schnellweg (RS1). Er nimmt in Dort­mund bereits pla­ne­risch Gestalt an. Im Kreis Unna, der mit den Städten Berg­kamen, Kamen und Unna im besten Sinne tan­giert ist, soll der RVR noch stärker ins Boot geholt werden, kon­kret gespro­chen: die Pla­nung über­nehmen. Ent­spre­chende Gespräche sind ange­setzt. Ziel: einen Spa­ten­stich für einen Kreis­ab­schnitt bereits im Jahr 2017.

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