Schlagwort: sexueller Missbrauch

Sexueller Missbrauch: Neun Monate Haft zur Bewährung für 25-jährigen Asylbewerber

Wegen des sexuellen Missbrauchs einer Minderjährigen in Tateinheit mit sexueller Nötigung verurteilte das Schöffengericht Unna heute (16. September)einen 25-jährigen afghanischen Asylbewerber aus Holzwickede zu einer Freiheitsstrafe von neun Monaten, auf zwei Jahre zur Bewährung ausgesetzt. Außerdem muss der Verurteilte 500 Euro Schmerzensgeld an sein Opfer, ein 13-jähriges Mädchen, zahlen.

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Sexueller Missbrauch: Mitarbeiterin des Sozialamtes im Zeugenstand

Die Ver­hand­lung gegen den 26-jäh­rigen afgha­ni­schen Asyl­be­werber M. aus Holzwickede, der sich wegen sexu­ellen Miss­brauchs einer Min­der­jäh­rigen vor dem Schöf­fen­ge­richt Unna ver­ant­worten muss, wurde heute fort­ge­setzt.

Am zweiten Ver­hand­lungstag in dem neu ange­setzten Pro­zess wurde eine Mit­ar­bei­terin des Sozi­al­amtes der Gemeinde als Zeugin befragt, ob sie sich daran erin­nern könne, dass die Mutter der Min­der­jäh­rigen schon einmal einen Bewohner beschul­digt habe, ihre min­der­jäh­rige Tochter sexuell belä­stigt zu haben, um ihre Ver­le­gung in eine andere Unter­kunft zu erwirken.

Wie bereits bei ihrer Aus­sage in der ersten Ver­hand­lung schil­derte die Mit­ar­bei­terin des Sozi­al­amtes dar­aufhin einen Vor­fall, bei dem ein Bewohner ver­sucht hatte, das Bade­zimmer zu betreten, in dem die min­der­jäh­rige Tochter der alba­ni­schen Familie gerade duschte. Aller­dings habe dieser Bewohner wohl nur die Tür­klinke her­un­ter­ge­drückt und das Bad nicht betreten, als der merkte, dass es besetzt ist.

Bewohner müssen sich ein Bad teilen

Der Bewohner habe sich anschlie­ßend dar­über beklagt, dass die Mutter ihn nach diesem Zwi­schen­fall bei Mit­be­wohner schlecht gemacht habe. Aller­dings, so die Zeugin, müssen sich in der Unter­kunft meh­rere Bewohner auf einer Etage nur ein Bade­zimmer teilen, so dass Zwi­schen­fälle wie der geschil­derte sich kaum ver­meiden lassen.

Davon, dass die Mutter auch schon einmal einen Bewohner beschul­digt haben soll, sie ver­ge­wal­tigt zu haben, hat die Zeugin „noch nie etwas gehört“, wie sie auf Nach­frage der Rich­terin erklärte.

Außerdem bestä­tigte die Mit­ar­bei­terin des Sozi­al­amtes, dass die Mutter der Geschä­digten sich in der Ver­gan­gen­heit häu­figer beschwert und um Ver­le­gung in eine andere Unter­kunft gebeten habe. Nach der Anzeige gegen den Ange­klagten habe die Familie jedoch das Angebot der Ver­le­gung aus den Unter­künften an der Mas­sener Straße abge­lehnt. Statt­dessen ist der Ange­klagte auf eigenen Wunsch in die Unter­künfte an der Bahn­hof­straße ver­legt worden.

Der Pro­zess wird mit wei­teren Zeu­gen­ver­neh­mungen fort­ge­setzt.

Sexueller Missbrauch einer Minderjährigen: Nachbarin will plötzlich Augenzeugin sein

Auftakt der Verhandlung gegen den 26-jährigen afghanischen Asylbewerber M. aus Holzwickede, der sich wegen sexuellen Missbrauchs einer Minderjährigen vor dem Schöffengericht in Unna verantworten muss. Es ist bereits die zweite Verhandlungsrunde in dieser Sache: Die erste Verhandlung musste nach drei Terminen abgebrochen werden, da wegen der Urlaubszeit kein fristgerechter weiterer Verhandlungstermin gefunden werden konnte. "Von Amts wegen" wurde die Verhandlung deshalb heutigen Termin ganz neu angesetzt. Der erste Tag heute brachte erneut eine faustdicke Überraschung.

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Sexueller Missbrauch: Überraschende Zeugenaussagen entlasten Angeklagten

Überraschung im Fall des 25-jährigen afghanischen Asylbewerbers M., der wegen des sexuellen Missbrauchs einer Minderjährigen vor dem Schöffengericht Unna steht. Zum zweiten Fortsetzungstermin heute (3. Mai) hatte Richterin Brigit Vielhaber-Karthaus weitere Zeugen geladen, nachdem die Mutter des geschädigten Mädchens den Angeklagten zuvor erheblich belastet hatte. Überraschenderweise widersprachen die Zeugen heute der Aussage der Mutter in wesentlichen Punkten und entlasteten den Angeklagten damit.

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Sexueller Missbrauch: Landgericht bestätigt Urteil gegen syrischen Flüchtling

Das hatten sich der Syrer H. aus Holzwickede und sein Pflicht­ver­tei­diger anders vor­ge­stellt: Weil sie mit der Bewäh­rungs­strafe des Amts­ge­richts Unna von einem Jahr und zwei Monaten wegen sexu­ellen Miss­brauchs und Kör­per­ver­let­zung gegen den inzwi­schen aner­kannten Asyl­be­werber nicht ein­ver­standen waren, legten sie Beru­fung ein.

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Prozessauftakt: Mitschüler zum Sex gezwungen und mit Video erpresst

Die Vor­würfe gegen die beiden Ange­klagten, die sich seit heute (12.4.) vor der 31. Großen Straf­kammer beim Land­ge­richt Dort­mund zu ver­ant­worten haben, wiegen schwer: Der 40 Jahre alte H. aus Dort­mund soll sich in der Zeit von Februar bis Oktober 2013 in Dort­mund der räu­be­ri­schen Erpres­sung, Dro­hung und Nöti­gung in einem beson­ders schweren Fall, mög­li­cher­weise auch einer Ver­ge­wal­ti­gung schuldig gemacht und sich kinder- bzw. jugend­por­no­gra­fi­sche Schriften ver­schafft haben.

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