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Auch dieses Chamäleon zählt zu den exotische Haustieren, die im Kreis Unna gehalten werden. (Foto: Peter Driesch – Kreis Unna)

Serie „Zurück zur Natur“: Exotischer Haustiere mit großer Fangemeinde im Kreis

Auch dieses Chamäleon zählt zu den exotische Haustieren, die im Kreis Unna gehalten werden. (Foto: Peter Driesch – Kreis Unna)
Keine legale Hal­tung ohne Her­kunfts­nach­weis: Auch dieses Cha­mä­leon zählt zu den exo­ti­sche Haus­tieren, die im Kreis Unna gehalten werden. (Foto: Peter Driesch – Kreis Unna)

Fami­lien ent­decken das Klein­gärt­nern neu für sich, Flüsse wie die Seseke und die Lippe werden rena­tu­riert, Erho­lungs­su­chende erfreuen sich an Streu­obst­wiesen und Hecken, in denen jede Menge Leben steckt: „Zurück zur Natur“ lautet ein Motto, das erfreu­lich aktuell ist – und nicht nur der Natur, son­dern auch den Men­schen gut tut. Denn in einer Zeit, in der sich vieles beschleu­nigt, wollen sich viele etwas Ursprüng­lich­keit zurück­holen. Und das klappt in der Natur gerade im Sommer am besten. In der Serie „Zurück zur Natur“ zeigt die Untere Natur­schutz­be­hörde viele Bei­spiele auf, wie Natur­schutz im Kreis Unna gelebt wird. Prak­ti­sche Tipps inklu­sive.

Letzte Folge heute: Exotische Haustiere

Tie­risch beliebt: Grie­chi­sche Land­schild­kröten, Cha­mä­leons, Grau­pa­pa­geien, Fär­ber­frö­sche und viele andere exo­ti­sche Arten haben in den ver­gan­genen Jahr­zehnten auch im Kreis Unna eine große Fan­ge­meinde gefunden. Aller­dings hat die Hal­tung exo­ti­scher Haus­tiere welt­weit einen der­ar­tigen Umfang ange­nommen, dass die Wild­be­stände vieler Arten an den Rand der Aus­rot­tung gebracht wurden.

Eine aus Natur­schutz­sicht unpro­ble­ma­ti­sche Alter­na­tive stellen in Gefan­gen­schaft nach­ge­zo­gene Exem­plare dar“, erklärt Ste­phanie Wab­bels aus dem Fach­be­reich Natur und Umwelt beim Kreis Unna. Doch trotz der Nach­zucht­be­mü­hungen werden weiter Tiere in der Wildnis gefangen und über dubiose Wege gehan­delt.

Eine aus Natur­schutz­sicht unpro­ble­ma­ti­sche Alter­na­tive stellen in Gefan­gen­schaft nach­ge­zo­gene Exem­plare dar.“

Ste­phanie Wab­bels, Fach­be­reich Natur und Umwelt Kreis Unna

Was erlaubt ist und was nicht, regelt das Washing­toner Arten­schutz­ab­kommen (WA) zum Schutz zahl­rei­cher in ihrer wild­le­benden Exi­stenz bedrohten Tier- und Pflan­zen­arten von 1973.

Ste­phanie Wab­bels sagt: „Wer ein art­ge­schütztes Tier wie z.B. einen Papagei oder eine Schlange halten will, darf dies nur, wenn das Tier nach­weis­lich aus einem legalen Import oder einer legalen Nach­zucht stammt.“

Herkunftsnachweis ist zwingend notwendig

Dazu sollte ihm bei der Über­nahme – egal ob durch Kauf oder Schen­kung – ein Her­kunfts­nach­weis aus­ge­hän­digt worden sein. Der Her­kunfts­nach­weis besteht je nach Schutz­status bezie­hungs­weise Her­kunft des Tieres aus einer EG-Beschei­ni­gung /​Cites, einer Ein­fuhr­ge­neh­mi­gung oder auch aus einer durch den Züchter aus­ge­stellten Her­kunfts­be­stä­ti­gung. Und, so unter­streicht Ste­phanie Wab­bels: „Jeder Erwerb, aber auch die Wei­ter­ver­äu­ße­rung oder der Tod eines art­ge­schützten Tieres muss schrift­lich bei der Unteren Natur­schutz­be­hörde des Kreises ange­meldet werden.“

Die Anmel­dung eines art­ge­schützten Tieres ist kostenlos. Die not­wen­digen For­mu­lare finden sich im Internet unter www.kreis-unna.de/artenschutz. Ver­stöße gegen die Mel­de­pflicht werden mit z.T. erheb­li­chen Buß­gel­dern geahndet.

Diese Regeln sind Vor­aus­set­zung für effek­tive Kon­trollen, da anson­sten z.B. ein Grau­pa­pagei, der aus einer legalen Nach­zucht stammt, nicht von einem illegal aus der Natur ent­nom­menen Tier zu unter­scheiden ist“, nennt Wab­bels den Grund für die Anmel­de­pflicht. Wer vor dem Erwerb eines Tieres nicht genau weiß, ob es sich um eine geschützte Art han­delt, kann dies übri­gens in einer Daten­bank unter www.wisia.de recher­chieren. (PK | PKU)

Bodendecker mit unterschiedlichen Blütenfarben sind monotonen Schotterwüsten vorzuziehen, rät der Kreis Unna. (Foto: Birgit Kalle – Kreis Unna)

Serie „Zurück zur Natur“: Der Hausgarten – Gepflegtes Durcheinander

Bodendecker mit unterschiedlichen Blütenfarben sind monotonen Schotterwüsten vorzuziehen, rät der Kreis Unna. (Foto: Birgit Kalle – Kreis Unna)
Boden­decker mit unter­schied­li­chen Blü­ten­farben sind mono­tonen Schot­ter­wü­sten vor­zu­ziehen, rät der Kreis Unna. (Foto: Birgit Kalle – Kreis Unna)

Fami­lien ent­decken das Klein­gärt­nern neu für sich, Flüsse wie die Seseke und die Lippe werden rena­tu­riert, Erho­lungs­su­chende erfreuen sich an Streu­obst­wiesen und Hecken, in denen jede Menge Leben steckt: „Zurück zur Natur“ lautet ein Motto, das erfreu­lich aktuell ist – und nicht nur der Natur, son­dern auch den Men­schen gut tut. Denn in einer Zeit, in der sich vieles beschleu­nigt, wollen sich viele etwas Ursprüng­lich­keit zurück­holen. Und das klappt in der Natur gerade im Sommer am besten. In der Serie „Zurück zur Natur“ zeigt die Untere Natur­schutz­be­hörde viele Bei­spiele auf, wie Natur­schutz im Kreis Unna gelebt wird. Prak­ti­sche Tipps inklu­sive.

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