Sprache ist Schlüssel zur Bildung und Integration: Pädagogen treffen sich auf Haus Opherdicke

144317P (Small)
Rund 70 Lehr­kräfte aus allen Schul­formen im Kreis trafen sich zum Sprach­bil­dungstag des Kom­mu­nalen Inte­gra­ti­ons­zen­trums auf Haus Opher­dicke (Foto: Kreis Unna)

Sprache ist der Schlüssel zur Bil­dung und Inte­gra­tion. Wie dieser Erfolgs­bau­stein ver­mit­telt werden kann, war Thema einer Tagung, zu der sich auf Ein­la­dung des Kom­mu­nalen Inte­gra­ti­ons­zen­trums rund 70 Päd­agogen aus dem ganzen Kreis trafen. Der Sprach­bil­dungstag auf Haus Opher­dicke hatte das Schwer­punkt­thema „För­de­rung der Schul­sprache in allen Fächern“. KI-Lei­terin Marina Rau­pach lud die Teil­nehmer zum fach­li­chen Input und kol­le­gialen Aus­tausch ein – und beides gab es dann reich­lich.

Wie viel­fältig die Auf­gaben der NRW-weit inzwi­schen 48 Kom­mu­nalen Inte­gra­ti­ons­zen­tren sind, ver­deut­lichte ein­gangs Chri­stiane Bainski. Die Lei­terin der lan­des­weiten Koor­di­nie­rungs­stelle erläu­terte die beiden Schwer­punkt­themen „Inte­gra­tion als Quer­schnitt“ und „Bil­dung“. Sie erin­nerte vor allem an das Recht auf Bil­dung für alle und unter­strich die Rolle der Inte­gra­ti­ons­zen­tren als „Brücken­bauer“, Bin­de­glied und Bera­tungs­stelle für Schulen und im Bil­dungs­be­reich tätige Insti­tu­tionen bei der Inte­gra­tion. In Work­shops wurde anschlie­ßend die Theorie dem Pra­xis­text unter­zogen. Dabei wurde über die Frage, wie neu zuge­wan­derte Kinder und Jugend­liche, die keine oder nicht die latei­ni­sche Schrift beherr­schen, best­mög­lich alpha­be­ti­siert werden können, ebenso nach­ge­dacht wie über die Ver­mitt­lung von Wort­schatz und Gram­matik im Prim­ar­be­reich.

Schule, Sprachbildungstag

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Kontakt

Mobil: +49 (170)  9 03 26 14

E-mail: info@emscherblog.de

Folgen Sie uns

Archiv