SPD und Jusos bekräftigen vorgeschlagenen Kita-Standort im Emscherpark vehement

Die Mitglieder des Fachausschusses beim Ortstermin im Märt 2017 vor der Fläche im Emscherpark, auf der SPD und FDP nun den neuen Kindergarten errichten wollen. (Foto: P. Gräber - Emscherblog.de)

Die Mit­glieder des Pla­nungs- und Bau­aus­schusses beim Orts­termin im vorigen Jahr vor der Fläche (Hin­ter­grund) im Emscher­park, auf der SPD und FDP nun den neuen Kin­der­garten errichten wollen. (Foto: P. Gräber – Emscherblog.de)

SPD und auch Jusos haben sich vor dem Hin­ter­grund der Rats­sit­zung gestern heute noch einmal vehe­ment für den von ihnen vor­ge­schla­genen Kita-Standort im Emscher­park aus­ge­spro­chen.

Die gest­rige Rats­sit­zung hat erneut gezeigt, wie wichtig das Thema des rich­tigen Stand­orts einer neuen Kin­der­ta­ges­stätte in Holzwickede ist“, heißt es dazu in einer gemein­samen Stel­lung­nahme der SPD-Rats­herren Dr. Björn Ambro­sius und Jonas Beck­mann, der auch Juso-Vor­sit­zender ist. „Wir begrüßen es sehr, dass sich Betrof­fene, aber auch Mit­ar­bei­te­rinnen die Zeit genommen haben, ihr Anliegen und ihre Fragen in der Rats­sit­zung zu stellen.“

Bezeich­nend sei die Anfrage eines Fami­li­en­va­ters gewesen, der von der Ver­wal­tung wissen wollte, was gegen den Standort Emscher­park spricht. Als Ant­wort wurde von der Ver­wal­tung ledig­lich ein ander­weitig erteilter Rats­be­schluss genannt. „Diesen Rats­be­schluss werden wir zusammen mit der FDP-Frak­tion in der kom­menden Rats­sit­zung rück­gängig machen“, so die beiden SPD-Rats­mit­glieder. Beide spre­chen sich noch einmal für eine Kin­der­ta­ges­stätte im Grünen aus. „Denn wenn jemand von einer natur­nahen Umge­bung pro­fi­tiert, sind es die Kinder in ihrer Ent­wick­lung.“

Vorhandenes Baurecht ein entscheidender Vorteil

Ein wei­terer Vor­teil sei, dass für das von der SPD und FDP favo­ri­sierte Fläche bereits Bau­recht geschaffen ist. Natür­lich müsse auch im Emscher­park noch ein Bau­an­trag gestellt werden, doch das sei für jedes Bau­vor­haben so. „Fest­zu­halten bleibt, dass wir so bereits dem der­zei­tigen Standort einen ent­schei­denden Schritt voraus sind“, so die SPD-Poli­tiker.

Die SPD habe den Standort auf dem Fest­platz bereits bei der Abstim­mung vor 14 Monaten für unge­eignet gehalten. Nach den jüng­sten Ent­wick­lungen müsse ein­ge­standen werden, dass der Standort mit einem zu über­pla­nenden Kanal, aber auch mit der zwei­ge­schos­sigen Bau­weise nicht an diesem Ort rea­li­siert werden könne. „Hier wurde ein Beschluss auf fal­schen Tat­sa­chen gefasst“, so die beiden Rats­ver­treter.

Ratsbeschluss auf falschen Tatsachen gefasst

Vor­schläge der Grünen, nun ein­fach mitten auf dem Fest­platz zu bauen, den Kin­derrn zu raten, beim Schüt­zen­fest den Kopf ein­zu­ziehen und dies alles damit zu begründen, dass dieser Standort 100 Meter von dem der CDU und SPD ent­fernt sei, haben „schon etwas von Real­sa­tire“.

Defi­nitiv hilft es auch nicht weiter, wenn über Regress­an­sprüche phi­lo­so­phiert wird“, so Ambro­sius und Beck­mann weiter. So werde nur mit unwahr­schein­liche Sze­na­rien etwaiger Ver­zö­ge­rungen bei den betrof­fenen Eltern Ängste geschürt. „Denn auch hier heißt es, wie bei allen Debatten in Holzwickede, dass die Sorgen der Ein­woh­ne­rinnen und Ein­wohner ernst genommen werden müssen, um unsere Gemeinde lie­bens- und lebens­wert zu halten. Ent­glei­sende und nega­tive Kom­men­tare in sozialen Medien dürfen dabei jedoch nicht den poli­ti­schen Kurs dik­tieren“, schließt die Stel­lung­nahme der beiden Rats­mit­glieder. „Einem offenen Aus­tausch über den Standort der Kin­der­ta­ges­stätte stellen wir uns gerne und freuen uns über Vor- aber auch Nach­teile des von uns vor­ge­schla­genen Stand­orts zu dis­ku­tieren.“

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