SPD rückt sozialen Wohnungsbau in Holzwickede auf die Tagesordnung

Auf dem früheren Lokschuppengelände (rot umrandet) an der Bahnhofstraße sollen Notuntrküpnfte in Holzbauweise für maximal 180ß Personen errichtetb werden. (Luftbild: : Googlemaps.de)

Das frü­heren Lok­schup­pen­ge­lände (rot umrandet) an der Bahn­hof­straße ist nach Ansicht der SPD für sozialen Woh­nungsbau geeignet. (Luft­bild: : Googlemaps.de)

Die SPD möchte mehr bezahl­baren Wohn­raum in Holzwickede schaffen rückt das Thema sozialer Woh­nungsbau auf die Agenda. Mit einem ent­spre­chenden Antrag, der im näch­sten Fach­aus­schuss beraten werden soll, for­dert die SPD die Ver­wal­tung nun auf, Vor­schläge für Grund­stücke zu unter­breiten, auf denen sozialer Woh­nungsbau in der Emscher­ge­meinde rea­li­siert werden kann.

Es sei schon län­gere Zeit bekannt, dass „bezahl­barer Wohn­raum in Holzwickede nicht gerade im Über­an­gebot vor­handen ist“, begründet SPD-Frak­ti­ons­chef Michael Klim­ziak den Antrag seiner Frak­tion. „Wir hören immer wieder von Men­schen, die gerne in unserer Gemeinde eine Woh­nung mieten würden, die auch ihren finan­zi­ellen Res­sourcen ent­spricht, aber leider oft genug dabei ohne Erfolg bleiben.“

Außerdem beschäf­tige die SPD die Frage der Inte­gra­tion der Men­schen, die als Flücht­linge in unsere Gemeinde gekommen seien und der­zeit in den bekannten Ein­rich­tungen eine erste Unter­kunft gefunden hätten. „Wir gehen davon aus, dass ein Groß­teil der Men­schen auch dau­er­haft hier­bleiben wird“, so Michael Klim­ziak. „Somit stellt sich auch in diesem Zusam­men­hang die Frage nach bezahl­barem Wohn­raum.“

UKBS will 40 Mio. Euro investieren

Vor diesem Hin­ter­grund erin­nert Klim­ziak daran, dass etwa auch die Unnaer Kreis- Bau und Sied­lungs­ge­sell­schaft (UKBS) plant, bezahl­baren Wohn­raum zeitnah zu schaffen und dafür ein Inve­sti­ti­ons­vo­lumen von 40 Mio. Euro bereit­stellt. Dar­über hinaus gebe es in diesem Bereich aber sicher auch noch andere mög­liche Inve­storen..

Klim­ziak: „Wir bean­tragen nun, dieses Thema in die poli­ti­sche Dis­kus­sion zu bringen, weil wir der Mei­nung sind, dass jetzt gehan­delt werden muss, um dieses Vor­haben auch mög­lichst zeitnah auch rea­li­sieren zu können.“

Die zen­trale Frage, die sich in diesem Zusam­men­hang stellt, ist die nach geeig­neten Grund­stücken für diesen Woh­nungsbau. Des­halb soll die Ver­wal­tung hier geeig­nete Vor­schläge unter­breiten.

Die SPD-Frak­tion kann sich eine Real­sie­rung des sozialen Woh­nungs­baus in der Bahn­hof­straße vor­stellen, auf dem Gelände des frü­heren Lok­schup­pens, das auch schon für Not­un­ter­künfte von Flücht­linge im Gespräch gewesen ist. Aus Sicht der SPDS wäre aber auch eine solche Bebauung west­lich der Haupt­straße mög­lich, als Rand­be­bauung zwi­schen Sölder Straße und Lün­scher­mannsweg.

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