SPD macht Bürgermeisterin für verspäteten Bau der Kita in Opherdicke verantwortlich

Auf der rd. 4 000 qm großen Fläche rechts neben dem ev. Friedhof an der Unnaer Straße in Opherdicke soll die neue vierzügige Kindertagesstätte in Opherdicke entstehen. (Foto: Googlemaps)
Auf der rd. 4 000 qm großen Fläche rechts neben dem ev. Friedhof an der Unnaer Straße in Opher­dicke soll die neue vier­zü­gige Kita in Opher­dicke ent­stehen. Eine Eröff­nung zum näch­sten Kin­der­gar­ten­jahr ist nun wohl nicht mehr mög­lich. (Foto: Goog­le­maps)

Eigent­lich hätte der Bau­be­ginn der neuen Kin­der­ta­ges­stätte in Opher­dicke schon erfolgen sollen. Nun sieht es so aus, als ob die geplante Eröff­nung zum näch­sten Kin­der­gar­ten­jahr nicht mehr mög­lich ist. Über die Ver­zö­ge­rung wun­dert sich die SPD-Frak­tion schon sehr. Ver­ant­wort­lich dafür ist Bür­ger­mei­sterin Ulrike Drossel als Ver­wal­tungs­chefin, wie die SPD-Frak­tion heute (6. Sep­tember) in einer Pres­se­er­klä­rung erklärt.

Nach den Recher­chen der SPD ist bereits vor den Som­mer­fe­rien ein Schreiben des Kreises Unna bei der Ver­wal­tung ein­ge­gangen, in dem der Kreis um eine Stel­lung­nahme der Gemeinde Holzwickede gebeten wurde: Im Zuge der Ertei­lung der Bau­ge­neh­mi­gung kam die Frage auf, ob die Errich­tung einer Ampel­an­lage oder etwa ein Fußweg an der Kin­der­ta­ges­stätte not­wendig sei, um die Unnaer Straße gefahrlos über­queren zu können.

Eröffnung zum nächsten Jahr wohl nicht mehr möglich

Die gewünschte Stel­lung­nahme erfolgte von der Seiten der Bür­ger­mei­sterin nicht, so wurde erneut von Seiten des Kreises Unna um eine Stel­lung­nahme gebeten, mit einer 14tägigen Frist, um zu ant­worten“, kri­ti­siert der SPD-Frak­ti­ons­vor­sit­zende Michael Klim­ziak. „Wir halten es für unge­heu­er­lich, dass auf diese Art und Weise Zeit ver­streicht und eine Eröff­nung zum näch­sten Kin­der­gar­ten­jahr wohl nicht mehr mög­lich ist.“

Für die SPD-Frak­tion ist völlig unver­ständ­lich, dass nicht umge­hend geant­wortet wurde, um das Pro­jekt nicht weiter zu ver­zö­gern. „Es wäre ideal gewesen, wenn beide neuen Kin­der­ta­ges­stätten im näch­sten Jahr zeit­gleich eröffnet hätten, um so ein ent­spre­chendes Angebot vor­zu­halten, damit die Kinder gleich in die gewünschte Ein­rich­tung wech­seln können“, kri­ti­siert Klim­ziak. „Kin­der­freund­liche Kom­mune stellen wir uns anders vor.“

Fachbereichsleiter in Urlaub

Bür­ger­mei­sterin Ulrike Drossel, die sich seit Dienstag dieser Woche in Urlaub befindet, bestä­tigte gestern die Anfrage des Kreises Unna. „Für unsere Stel­lung­nahme waren noch einige Fragen zu klären, die Zustän­dig­keit und die Kosten betref­fend“, so Ulrike Drossel. „Am Montag dieser Woche haben wir dem Kreis dann aber geant­wortet.“ Früher sei eine Ant­wort nicht mög­lich gewesen, da der zustän­dige Fach­be­reichs­leiter „Uwe Nett­len­busch in Urlaub gewesen“ sei. 

Inhalt­lich habe sich die Gemeinde für eine Ver­kehrs­ampel aus­ge­spro­chen, was auch der Vor­schlag des Kreises Unna gewesen sei, so Ulrike Drossel.

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