Sommerkonzert von Chor und Orchester der Universität Witten/​Herdecke

Gastieren am Freitag (13. Juli) auch in der Liebfrauenkirche in Holzwickede: Sommerkonzert des Chores und Orchesters der Universität Witten/Herdecke. (Foto: Universität Witten/Herdecke)

Gastieren am Freitag (13. Juli) auch in der Lieb­frau­en­kirche in Holzwickede: Som­mer­kon­zert des Chores und Orche­sters der Uni­ver­sität Witten/​Herdecke. (Foto: Uni­ver­sität Witten/​Herdecke)

Das große Som­mer­kon­zert von Chor und Orche­ster der Uni­ver­sität Witten/​Herdecke am Frei­tag­abend (13. Juli) in der Lieb­frau­en­kirche ist ost­eu­ro­pä­isch geprägt: Auf dem Pro­gramm stehen Werke von Arut­junjan, Dvorák und Tschai­kowski.

Das Orche­ster beginnt mit dem Posau­nen­kon­zert des arme­ni­schen Kom­po­ni­sten Alex­ander Gri­go­r­je­witsch Arut­junjan. Der in Deutsch­land eher unbe­kannte arme­ni­sche Kom­po­nist ver­eint die Volks­musik seiner Heimat mit den euro­päi­schen Klängen von Neo­klassik und Barock zu einem poly­pho­ni­schen Stil mit ein­präg­samen Melo­dien.

Darauf folgen, gemeinsam mit dem Chor, einige Aus­schnitte aus dem Requiem von Antonín Dvorák. Das 1890 kom­po­nierte Requiem ist nicht für den Gebrauch im Got­tes­dienst, son­dern eher für den Kon­zert­saal bestimmt und bewegt sich zwi­schen stiller Andacht und reli­giöser Ekstase.

Den Abschluss wird Peter Tschai­kow­skis Sym­phonie Nr.5 in e-Moll, die soge­nannte Schick­sals­sym­phonie, bilden. Sie hat diesen Namen, weil er sie mit per­sön­li­chen Kom­men­taren ver­sehen hat, einer davon lautet „Voll­stän­diges Sich-Beugen vor dem Schicksal oder was das­selbe ist, vor dem uner­gründ­li­chen Walten der Vor­se­hung.“

Gleich zu Beginn der Sym­phonie stellt Tschai­kowsky das Schick­sals­thema vor, into­niert von den Kla­ri­netten, zum Klang der tiefen Strei­cher. Die düstere e-moll Stim­mung, gleicht dem Schatten der Vor­se­hung und ist durch die geschickte Kom­po­si­tion in allen Sätzen prä­sent.

Die Karten an der Kon­zert­kasse kosten 15 Euro. Stu­die­rende, Schü­le­rinnen und Schüler sowie Geflüch­tete haben wie immer freien Ein­tritt.

  • Termin: Freitag (13. Juli), 20 Uhr, Lieb­frau­en­kirche, Haupt­straße 51
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