Siegerehrung im Stadtradeln-Wettbewerb auf dem Emscherquellhof

Die Sieger und Gewinner des Stadt­ra­deln-Wett­be­werbs, soweit sie per­sön­lich erschienen waren, und einige Team­mit­glieder stellten sich mit der stell­ver­tre­tenden Bür­ger­mei­sterin Monika Mölle und der Umwelt­be­auf­tragten Tanja Flor­mann nach der Sie­ger­eh­rung zum Grup­pen­foto. (Foto: P. Gräber – Emscher­blog)

Dass Fahr­rad­fahren nicht nur Spaß macht, son­dern auch gut für die Lebens­qua­lität und den Umwelt­schutz ist, dürfte sich inzwi­schen her­um­ge­spro­chen haben. Für alle drei Aspekte steht auch der bun­des­weite Stadt­ra­deln-Wett­be­werb, an dem sich in diesem Jahr über 1000 Kom­munen betei­ligten. Umso erfreu­li­cher, dass in Holzwickede beim dies­jäh­rigen Wett­be­werb ein Rekord­ergebnis erzielt werden konnte. Die Sie­ger­eh­rung für das Stadt­ra­deln 2019 fand heute (3. Juli) auf dem Emscher­quellhof statt. 

Dank der vor­bild­li­chen Lei­stung der Holzwickeder Fahr­rad­fans konnten in diesem Jahr gleich zwei Best­lei­stungen für die Emscher­quell­ge­meinde erzielt werden:

Mit einer Gesamt­lei­stung von 29.577 Fahr­rad­ki­lo­me­tern wurde das Vor­jah­res­er­gebnis (25.365 km) über­troffen. Wobei die gefah­rene Strecke einer Ver­mei­dung von 4.200 Kilo­gramm CO2 ent­spricht – im Ver­gleich zu einem Fahr­zeug mit Ver­bren­nungs­motor. Auch bei der Teil­neh­mer­zahl wurde ein neuer Rekord erzielt: Ins­ge­samt haben 132 aktive Radler (Vor­jahr: 96) in 15 Teams kräftig in die Pedalen getreten und zu dem posi­tiven Gesamt­ergebnis bei­getragen.

Die Sie­ger­eh­rung und Ver­tei­lung der Prä­mien nahm heute die stell­ver­tre­tende Bür­ger­mei­sterin Monika Mölle gemeinsam mit der Umwelt­be­auf­tragten Tanja Flor­mann vor.

Die Gewinner 2019

Team­wer­tung

Fahr­ra­dak­tiv­stes Team mit den mei­sten Kilo­me­tern je Team­mit­glied:

  1. Team Rot (Team­ka­pitän Fried­rich-Wil­helm Schmidt), sechs Teil­nehmer, je 404,8 km, 250 Euro Preis­geld u. Urkunde. Das Team ent­schloss sich spontan, das Preis­geld für soziale Zwecke zu spenden.
  2. Team Radler Stars (Team­ka­pitän Wolfang Kücking), drei Teil­nehmer, je 364,8 km, Urkunde
  3. Team Howi­biker (Team­ka­pitän Rolf Böken­feld), je 333,4 km

Fahr­ra­dak­tivste Familie mit den mei­sten Kilo­me­tern je Fami­li­en­mit­glied

  1. Team Wambis (Team­ka­pi­tätn Sven Wam­bach), zwei Teil­nehmer, 553,8 km, Gut­schein 50 Euro Restau­rant Vivo, Fahrrad-Piz­zaschneider und Urkunde

Ein­zel­wer­tung

Beste Ein­zel­fah­rerin mit den mei­sten Gesamt­ki­lo­me­tern

  1. Sigrid Beran (Offenes Team), 544 km, 100 Euro Waren­gut­schein von Lucky Bike Dort­mund, Urkunde
  2. Heike Wam­bach (Team Wambis), 541,7 km, Fahr­rad­ta­sche Ort­lieb, Urkunde
  3. Ulrike Dür­holt (Team Grün), 481 km, Fahrrad-Piz­zaschneider, Urkunde

Bester Ein­zel­fahrer mit den mei­sten Gesamt­ki­lo­me­tern

  1. Fried­rich-Wil­helm Schmidt (Team Rot), 1337 km, 100 Euro Waren­gut­schein von Lucky Bike Dort­mund, Urkunde
  2. Fried­helm Klemp (Team Grün), 1073 km, Fahr­rad­ta­sche Ort­lieb, Urkunde
  3. Karl-Dieter Flor­mann (Offenes Team), 884 km, Fahrrad-Piz­zaschneider, Urkunde

Außerdem erhielten noch einige Gewinner der Tom­bola ihre Preise (Gut­scheine Schöne Flöte, Trink­fla­schen). 

Nicht alle Sieger und Gewinner waren per­sön­lich vor Ort. Für die Abwe­senden nahmen Team­mit­glieder oder Ver­treter die Preise ent­gegen. Nach der Sie­ger­eh­rung hatte die Gemeinde noch zu einem gemüt­li­chen Aus­klang bei kühlen Getränken in der Tenne des Emscher­quell­hofes ein­ge­laden.

Siegerehrung, Stadtradeln


Peter Gräber

Dipl.-Journalist

Kommentar

  • Wobei die gefah­rene Strecke einer Ver­mei­dung von 4.200 Kilo­gramm CO2 ent­spricht – im Ver­gleich zu einem Fahr­zeug mit Ver­bren­nungs­motor.“

    Derart irre­füh­rende Infor­ma­tionen ent­werten meiner Mei­nung nach so eine tolle Initia­tive wie Stadt­ra­deln oder andere Aktionen, um Men­schen auf’s Rad zu holen. Die Idee hinter Stadt­ra­deln mag die Ver­mei­dung von (unnö­tigen) Auto­fahrten sein. Der eine oder andere Kilo­meter im Stadt­ra­deln wird bestimmt auch tat­säch­lich eine Auto­fahrt ver­mieden haben.

    Sehr viele Kilo­meter werden aber ein­fach als Extrarunde auf dem Rad für das Stadt­ra­deln gefahren. So zu tun, als ob jeder beim Stadt­ra­deln ange­ge­bene Kilo­meter ohne Rad sonst mit dem Auto gefahren worden wäre, ist so ein­fach als unwahr zu erkennen, dass dieser Teil der Mel­dung meiner Mei­nung nach die ganze tolle Aktion ver­wäs­sert.
    Wer auch immer für diesen Teil der Mel­dung ver­ant­wort­lich ist, denkt im näch­sten Jahr viel­leicht nochmal dar­über nach.

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