Sieben Förderschüler qualifizieren sich für Garten- und Landschaftsbau

Stolz präsentieren die sieben Jugendlichen, hier mit ihren Ausbildern, die Arbeitsgeräte und ihre frisch erworbenen Zertifikate, die sie für den Umgang mit Benzinrasenmähern und -freischneidern qualifizieren. (Foto: P. Gräber – Emscherblog)

Vier Schüler der Karl-Brauckmann-Schule in Holzwickede und drei Schüler der Friedrich-von-Bodelschwingh-Schule in Bergkamen, beides Förderschulen des Kreises Unna mit Schwerpunkt geistige Entwicklung, haben erfolgreich eine Qualifizierungsmaßnahme zur Integration auf dem ersten Arbeitsmarkt absolviert. Bei dem Projekt, das auf dem Schulgelände an der Karl-Brauckmann-Straße durchgeführt wurde, haben die Jugendlichen unter Anleitung des Holzwickeder Gärtnermeisters Ulrich Kuhlmann den sicheren Umgang mit Benzinrasenmähern und -freischneidern erlernt.

Neben dem Praktiker Ulrich Kuhlmann begleiteten auch noch Willi Lehnen und Fabian Schirmann, zwei Lehrer der Karl-Brauckmann-Schule, sowie Wolfgang Weber, ein Experte für Arbeitsschutz und Ergonomie, und Daniela Sicken, eine Mutter, dieses Gartenlandschaftsbau-Projekt.

Erfolgreiche Vermittlung auf Arbeitsplatz

Dieses Foto entstand während der Projektphase. (Foto: privat)

„Es ist bereits das zweite Projekt dieser Art“, erläutert Willi Lehnen. „Finanziert worden ist es vom Inklusionsamt Münster, das alle Kosten für die Referenten, Arbeitskleidung usw. übernommen hat.“  Zwei Tage lang büffelten die sieben Schüler Theorie. Danach standen vier Tage Praxis auf dem Schulgelände auf dem Kursprogramm. Ein Schwerpunkt des Projektes war das Thema Arbeitssicherheit.  So ganz nebenbei verfügt das Schulgelände ab nach Abschluss des Projektes über einen blitzsauber gemähten Rasen und akkurate Rasenkanten.

„Diese Garten und Landschaftsarbeiten sollen aber später auch noch weitergeführt werden“, meint Willi Lehnen. „Das Projekt hat den Schülern richtig gut getan und ihnen viel Selbstverstrauen gegeben.“  Aber auch der Integrationsaspekt ist nicht von der Hand zu weisen. So ist nach der ersten Maßnahme bereits ein Schüler der Karl-Brauckmann-Schule in einem Holzwickleder Betrieb zu einem festen Arbeitsplatz auf dem ersten Arbeitsmarkt gekommen, berichtet Lehnen.

Karl-Brauckmann-Schule


Peter Gräber

Dipl.-Journalist

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