Schulsozialarbeit dauerhaft finanziert

Die Lan­des­re­gie­rung NRW hat die Wei­ter­fi­nan­zie­rung der Schul­so­zi­al­ar­beit sicher­ge­stellt. Darauf weist jetzt CDU-Frak­ti­ons­vor­sit­zender Frank Mar­kowski hin. „Die wert­vollen Ange­bote der Schul­so­zi­al­ar­beit (bleiben) auch über den 31. Dezember 2020 hinaus in vollem Umfang erhalten“, erklärte NRW Schul- und Bil­dungs­mi­ni­sterin Yvonne Gebauer dazu nach der Grund­satz­ent­schei­dung Ende August.

Mit der Ent­schei­dung der Lan­des­re­gie­rung stünden auch Mittel für die dau­er­hafte Fort­füh­rung der Berufs­ein­stiegs­be­glei­tung zur Ver­fü­gung. Jugend­liche mit schlech­teren Start­chancen erhalten damit auch künftig die Mög­lich­keit, mit kon­ti­nu­ier­li­cher Unter­stüt­zung den Schul­ab­schluss zu errei­chen und anschlie­ßend den Ein­stieg in eine Berufs­aus­bil­dung zu schaffen.

Angebote und Beschäftigungsmöglichkeiten gesichert

Bereits jetzt finan­ziert das Land dau­er­haft und unbe­fri­stet über 760 Stellen im Lan­des­dienst für Fach­kräfte der Schul­so­zi­al­ar­beit an Schulen.
Dar­über hinaus können Schulen auch Leh­rer­stellen mit Fach­kräften besetzen, wenn der Unter­richt unge­kürzt erteilt wird. Auf diesem Weg sind
bereits über 370 Schul­so­zi­al­ar­beiter beim Land beschäf­tigt.

Bis­lang finan­ziert das Land zusätz­lich das Pro­gramm „Soziale Arbeit an Schulen im Rahmen des Bil­dungs- und Teil­ha­be­pa­kets in Nord­rhein-West­falen“ (BuT-Schul­so­zi­al­ar­beit) mit etwa 1.000 Voll­zeit­stellen für Fach­kräfte, die eben­falls auch im Bereich der Schul­so­zi­al­ar­beit tätig sind, im Gesamt­vo­lumen von 47,7 Mil­lionen Euro.

Dauerhafte Finanzierung aus Landesmitteln

Diese Fach­kräfte, die an allen Schul­formen arbeiten, werden mit diesen Mit­teln von den Kom­munen in der Regel befri­stet beschäf­tigt. Dieses Lan­des­pro­gramm ist befri­stet bis zum Ende des Jahres 2020. Beschlossen wurde nun, die soge­nannte BuT-Schul­so­zi­al­ar­beit dau­er­haft über
Lan­des­mittel zu finan­zieren und so das Angebot auf­recht zu erhalten.

An der Kon­zep­tion für die Auf­gaben und Zustän­dig­keiten für Schul­so­zi­al­ar­beit und Schnitt­stelle zur Jugend­hilfe wird nach dieser Grund­satz­ent­schei­dung über die Lan­des­mittel nun gemeinsam mit den Betei­ligten in Schule, Schul­auf­sicht, Kom­munen und Fach­ver­bänden wei­ter­ge­ar­beitet.


Peter Gräber

Dipl.-Journalist

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