Das Schulbedarfspaket aus dem Bildungs- und Teilhabepaket ist mit Abstand am meisten gefragt. (Foto: Thommy Weiss/pixelio.de)

Schulpsychologen am stärksten an unseren Grundschulen gefragt

Das Schulbedarfspaket aus dem Bilungs- und Teilhabepaket ist mit Ab stand am meisten gefragt. (Foto: Thommy Weiss/pixelio.de)
Den größten schul­psy­cho­lo­gi­schen Bera­tungs­be­darf gibt es an unseren Grund­schulen. (Foto: Thommy Weiss/pixelio.de)

Den größten schul­psy­cho­lo­gi­schen Bera­tungs­be­darf gibt es an unseren Grund­schulen. Wich­tig­ster Bera­tungs­grund sind hier Schreib- und Lese­schwä­chen der Kinder. Dies geht aus dem aktu­ellen Jah­res­be­richt der schul­psy­cho­lo­gi­schen Bera­tungs­stelle für den Kreis Unna hervor.

Prü­fungs­angst oder Mob­bing, Schul­ver­wei­ge­rung oder auch erheb­liche Schwie­rig­keiten beim Schreiben, Lesen und Rechnen: Manchmal brau­chen Lehrer, Eltern und Schüler Unter­stüt­zung. In diesen und vielen anderen Situa­tionen sind die sechs Schul­psy­cho­logen der Schul­psy­cho­lo­gi­schen Bera­tungs­stelle für den Kreis Unna die rich­tigen Ansprech­partner.

Im ver­gan­genen Schul­jahr waren sie erneut stark gefragt. Das geht aus dem Arbeits­be­richt hervor, den die Lei­terin der Bera­tungs­stelle, Dipl.-Psychologin Eli­sa­beth Hanf­land, am 17. November im Aus­schuss für Bil­dung und Kultur vor­stellte.

Schul­be­ra­tung, schü­ler­be­zo­gene Bera­tung und Kri­sen­in­ter­ven­tion – in diesen drei Auf­ga­ben­fel­dern wurden die Schul­psy­cho­logen des Kreises im Schul­jahr 2014/​15 in 387 Fällen tätig. Damit hat sich die Gesamt­zahl im Ver­gleich zum Vor­jahr (424) leicht redu­ziert. „Wir waren in Kri­sen­fällen und bei den schü­ler­be­zo­genen Bera­tungen, in denen ein­zelne Schüler im Mit­tel­punkt stehen, sel­tener gefragt“, erläu­tert Eli­sa­beth Hanf­land.

Krisenprävention und ‑intervention ein Schwerpunkt

Dafür ver­zeichnet die Schul­psy­cho­lo­gi­sche Bera­tungs­stelle in ihrer Jah­res­sta­ti­stik mehr Schul­be­ra­tungen als im Jahr zuvor. Ins­be­son­dere hat sich die Zahl der Fort­bil­dungen von 9 auf 18 ver­dop­pelt. Von dees­ka­lie­render Gesprächs­füh­rung über Inklu­sion und Über­gang an die wei­ter­füh­rende Schule bis hin zur Leh­rer­ge­sund­heit – die Palette an Fort­bil­dungs­an­ge­boten war breit gefä­chert.

Kri­sen­prä­ven­tion und Kri­sen­in­ter­ven­tion ist ein wei­terer Schwer­punkt der Arbeit der Schul­psy­cho­lo­gi­schen Bera­tungs­stelle. Im ver­gan­genen Schul­jahr unter­stützte sie bei­spiels­weise drei Schulen nach einem Todes­fall in der Schul­ge­meinde. Wegen akuter Bedro­hungen durch Schüler wurde viermal um Bera­tung gebeten. „Im Ver­gleich zum Vor­jahr hat sich diese Zahl erfreu­li­cher­weise hal­biert“, erläu­tert Eli­sa­beth Hanf­land. Alle Fälle konnten durch die gute Zusam­men­ar­beit von Schule, Polizei, Jugendamt und Psy­cho­logen geklärt werden.

Mit 127 Anfragen hatten Grund­schulen den größten Bera­tungs­be­darf, gefolgt von Gym­na­sien (70), Gesamt- und Sekun­dar­schulen (65) und Real­schulen (44). Wei­tere Anfragen kamen aus För­der­schulen (20), Berufs­kol­legs (18) Haupt­schulen (8) und son­stigen Schulen (3).

Tabelle: Über­sicht Bera­tungs­gründe (Quelle: Kreis Unna)

Schulpsychologiscxhe Beratung

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